Metadaten: Baukulturelles Erbe

Nach dem Denkmalschutzgesetz sind Denkmale „... von Menschen geschaffene unbewegliche und bewegliche Gegenstände (einschließlich Überresten und Spuren gestaltender menschlicher Bearbeitung sowie künstlich errichteter oder gestalteter Bodenformationen) von geschichtlicher, künstlerischer oder sonstiger kultureller Bedeutung...“ (§ 1.[1] DMSG in der Fassung BGBI. I. Nr. 170/1999). Die Bundeskompetenz „Denkmalschutz“ umfasst den Schutz dieser so definierten Denkmale vor Zerstörung, Veränderung und Verbringung ins Ausland.

Die Unterschutzstellung von Objekten erfolgt generell per rechtskräftigem Bescheid durch das Bundesdenkmalamt. Nach dem Denkmalschutzgesetz können Denkmale im öffentlichen Eigentum (z.B. Bund, Land, Kirchen etc.) auch kraft gesetzlicher Vermutung unter Schutz stehen. Bei unbeweglichen Denkmalen endete der "vermutete Denkmalschutz“ jedoch mit 31.12.2009; jene Objekte, bei denen im Fall der verfahrensmäßigen Prüfung die Feststellung des tatsächlichen Bestehens öffentlichen Interesses an der Erhaltung mit Wahrscheinlichkeit zu erwarten ist, wurden bis dahin – sofern noch nicht per Bescheid entschieden worden ist – per Verordnung unter Denkmalschutz gestellt.

Die in den Tabellen dargestellten Daten stammen aus der Denkmaldatenbank des Bundesdenkmalamtes sowie aus den Kulturberichten des Bundes. Die Daten zu den Fassadenrestaurierungsaktionen liefert das Bundesdenkmalamt.