Pressemitteilung: 12.625-216/21

Inflation im September 2021 laut Schnellschätzung voraussichtlich bei 3,2%

Wien, 2021-10-01 – Die Inflationsrate für September 2021 beträgt voraussichtlich 3,2%, wie aus Berechnungen von Statistik Austria im Rahmen einer Schnellschätzung hervorgeht. Gegenüber dem Vormonat steigen die Verbraucherpreise um 0,4%.

"Die weiterhin hohe Inflation ist insbesondere durch die niedrigen Energie- und Treibstoffpreise im vergangenen Jahr bedingt. Der im Frühjahr begonnene starke Anstieg der Inflationsrate setzt sich im September aber nicht mehr fort", so Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Der Indexstand des Verbraucherpreisindex und weitere Ergebnisse für September 2021 werden am 20. Oktober 2021 bekanntgegeben.

Verbraucherpreisindex (VPI), September 2021

  • +3,2% zum Vorjahresmonat (vorläufige Schnellschätzung)
  • +0,4% zum Vormonat (vorläufige Schnellschätzung)

Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI), September 2021

  • +3,2% zum Vorjahresmonat (vorläufige Schnellschätzung)
  • +0,9% zum Vormonat (vorläufige Schnellschätzung)

Weitere Informationen zum VPI sowie zum HVPI finden Sie auf unserer Webseite.

Informationen zur Methodik, Definitionen: Die Schnellschätzungen basieren auf dem zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bestehenden Preisdatenbestand für die Erstellung des Verbraucherpreisindex am Ende eines jeweiligen Berichtsmonats. Gewöhnlich können etwa 80% bis 90% der für den Verbraucherpreisindex erhobenen Preise für die Schnellschätzung verwendet werden, ohne jedoch die vollständigen preisstatistischen Validierungsprüfungen durchlaufen zu haben. Für den Berichtsmonat später oder verspätet eingehende Preismeldungen sowie die im Verlauf des gewöhnlichen Datenaufbereitungsprozesses vorgenommenen Korrekturen führen dazu, dass die VPI-Schnellschätzungen sich von den jährlichen und monatlichen Veränderungsraten des Verbraucherpreisindex, der in der Mitte des Folgemonats veröffentlicht wird (siehe VPI-Publikationstermine), unterscheiden können. Eine Verwendung der VPI-Schnellschätzung für vertragliche Wertanpassungen oder die Gleichsetzung mit den Ergebnissen des Verbraucherpreisindex bzw. des harmonisierten Verbraucherpreisindex ist nicht zulässig. 
Harmonisierter Verbraucherpreisindex (HVPI): Unterschiede zwischen dem Verbraucherpreisindex (VPI) und dem EU-weit vergleichbaren Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) gründen vor allem auf Gewichtungsunterschieden. Während der VPI nur in Österreich lebende Haushalten berücksichtigt, deckt der HVPI auch Ausgaben von ausländischen Touristinnen und Touristen ab.

Rückfragen zum Thema beantwortet in der Direktion Volkswirtschaft, Statistik Austria:  
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