Pressemitteilung: 12.333-173/20

Umsatz in der Produktion im Juni 2020 um 7,3% gesunken; laut Frühschätzung im August weiterhin Rückgänge in der Industrie, Bau wieder im Plus

Wien, 2020-09-30 – Die weltweite Corona-Pandemie trifft auch die österreichischen Produzenten nach wie vor stark. Im Juni 2020 ist der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich (Sachgüter und Bau) laut Statistik Austria um 7,3% gegenüber Juni 2019 auf 22,6 Mrd. Euro gesunken. Von Jänner bis Juni betrug der Umsatzrückgang zur Vorjahresperiode 12,9%.

"Durch die Corona-Krise sind im 1. Halbjahr des Jahres die Umsätze in der Produktion mit -12,9% deutlich eingebrochen. Besonders stark getroffen waren der Maschinen- und Fahrzeugbau, die Metallbranche und der Energiesektor, aber auch die überaus guten Vorjahreszahlen lassen die Rückgänge kräftiger ausfallen. Im Bau ging der Umsatz aufgrund des starken Jahresauftakts in den ersten sechs Monaten lediglich um 4,3% zurück, wobei der Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat bereits mit +0,4% leicht im Plus lag", sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für August 2020 weiterhin einen Rückgang des Umsatzindex (-5,7%), des Beschäftigtenindex (-0,2%) sowie des Index der geleisteten Arbeitsstunden (-0,9%) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Unternehmen: Minus bei Beschäftigung und Umsatz

Ende Juni 2020 waren in den 66.313 Unternehmen (+0,8% gegenüber Juni 2019) des gesamten Produzierenden Bereichs (Sachgüter und Bau, Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) insgesamt 987.799 unselbständig Beschäftigte (-0,9%) tätig. Von diesen Unternehmen wurde im 1. Halbjahr 2020 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 21,3 Mrd. Euro aufgewendet; genau so viel wie in der vergleichbaren Vorjahresperiode (±0,0%). Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 129,8 Mrd. Euro und lagen damit um 12,9% unter dem Niveau des Vorjahres. Arbeitstägig bereinigt ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ein Minus von 13,1%. Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der aktuellen Berichtsperiode fast 2,0 Mio. Euro um (siehe Tabelle 1). Im Bau wurden von 36.384 Unternehmen (+1,3%) in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 rund 21,7 Mrd. Euro umgesetzt.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat Juni 2019 ging der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich um 7,3% auf 22,6 Mrd. Euro zurück (-11,4% bei arbeitstägiger Bereinigung), im Sachgüterbereich um 9,0% (-13,2% bei arbeitstägiger Bereinigung) auf 18,0 Mrd. Euro. Der Bauumsatz lag im Juni 2020 hingegen leicht im Plus (+0,4% auf 4,5 Mrd. Euro); bei Berücksichtigung der Arbeitstage jedoch recht deutlich im Minus (-3,6%; siehe Tabelle 1a).

Betriebe: Rückgang bei Beschäftigung, Arbeitsvolumen und Produktion

Die 66.878 Betriebe (+0,8% gegenüber Juni 2019) des Produzierenden Bereichs hatten Ende Juni 2020 insgesamt 987.249 unselbständig Beschäftigte (-0,9%). Den Brutto-Verdiensten (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) im Zeitraum Jänner bis Juni 2020 in Höhe von etwa 21,3 Mrd. Euro (+0,1%) stand ein geleistetes Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten von rund 711,7 Mio. Arbeitsstunden (-7,6%) gegenüber. Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 127,6 Mrd. Euro und waren damit um 13,1% geringer als in der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage fiel der Produktionswert um 13,3% (siehe Tabelle 2).

Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im gesamten Produzierenden Bereich verringerte sich im Juni 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um lediglich 0,9%, während das Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten in diesem Monat um 3,0% zurückging, was nur mehr auf geringfügige kurzarbeitsbedingte Effekte hindeutet. Der Produktionswert sank im Juni 2020 aufgrund der anhaltenden Schwäche in den für Österreich wesentlichen Industrien um 7,4% auf 22,1 Mrd. Euro (siehe Tabelle 2a).

Oberösterreich erwirtschaftete dabei mit einem Anteil von 17,7% der Betriebe 23,5% der gesamten abgesetzten Produktion Österreichs, gefolgt von Wien (13,1% der Betriebe bzw. 16,9% der abgesetzten Produktion), Niederösterreich (18,7% bzw. 16,3%) und der Steiermark (14,8% bzw. 15,4%). Dabei waren in Oberösterreich knapp ein Viertel, in Niederösterreich und der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien knapp ein Achtel aller unselbständig Beschäftigten tätig (siehe Tabelle 3).

Produktionsminus im Sachgüterbereich

Gegenüber der Vorjahresperiode nahm die Produktion im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 20008) im 1. Halbjahr 2020 nominell um 14,8% auf 106,0 Mrd. Euro ab. Die größten Produktionseinbußen innerhalb der zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs hatten die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (-33,5% auf absolut 6,6 Mrd. Euro), die "Energieversorgung" (-22,3% auf 17,5 Mrd. Euro), der "Maschinenbau" (-18,8% auf 10,5 Mrd. Euro) sowie die "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-17,3% auf 7,5 Mrd. Euro; siehe Tabelle 4). Positiv in den ersten sechs Monaten des Jahres 2020 bilanzierte hingegen die Nahrungsmittelindustrie (+0,7% bzw. 8,6 Mrd. Euro).

Verglichen mit dem Vorjahresmonat sank der abgesetzte Produktionswert im Juni 2020 um 9,2% auf 17,5 Mrd. Euro (siehe Tabelle 4a). Diese Entwicklung war vor allem auf die weiterhin beobachtbaren Produktionsrückgänge im Maschinenbau, in der Metallbranche sowie der Energieversorgung zurückzuführen. So gab es beispielsweise auch im Juni 2020 in den Abteilungen "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-18,3%), "Maschinenbau" (-12,4%) sowie "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (-12,2%) schwache Produktionsauslastungen. Auch der Energiesektor bilanzierte aufgrund der geringen Industrienachfrage sehr schwach (-23,3%; siehe Tabelle 4a).

Bau mit Produktionsminus im 1. Halbjahr 2020

Im 1. Halbjahr 2020 erwirtschafteten die 36.485 Betriebe (+1,3%) der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode einen abgesetzten Produktionswert von 21,7 Mrd. Euro (nominell -4,3% und arbeitstägig bereinigt -4,4% im Vergleich zur Vorjahresperiode; siehe Tabelle 2).

Nach den starken Rückgängen im Frühjahr 2020 zeigen im Vergleich zum Vorjahresmonat die Indikatoren im Bau wieder leicht nach oben. So erhöhte sich die Zahl der unselbständig Beschäftigten in diesem Kernbereich der österreichischen Wirtschaft im Vergleich zum Juni 2019 um 0,5% und die geleisteten Arbeitsstunden um 0,2%. Auch der Bauproduktionswert stieg um 0,5% auf 4,5 Mrd. Euro (unter der Berücksichtigung der Arbeitstage errechnete sich jedoch ein Produktionsminus von 3,6%).

In den Hochbausparten "Wohnungs- und Siedlungsbau" (-7,3%), "Sonstiger Hochbau" (-4,9%) sowie "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" (-1,4%) waren für das 1. Halbjahr 2020 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum rückläufige Produktionsentwicklungen zu beobachten. Lediglich in der Sparte "Erschließung von Grundstücken, Bauträger" gab es einen leicht positiven Produktionsimpuls (+1,3%). Im Tiefbau wiesen die Teilsparten "Kabelnetzleitungstiefbau" mit 36,7% sowie "Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt" mit 9,3% ein Plus auf. Die übrigen Tiefbausparten lagen hingegen im Minus (siehe Tabelle 5).

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Zeitraum Jänner bis Juni 2020 mit rund 3,2 Mrd. Euro um 8,5% unter der Vorjahresperiode. Die (in absoluten Zahlen) höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten "Bau von Straßen" (767,9 Mio. Euro), "Sonstiger Hochbau" (575,1 Mio. Euro), "Wohnungs- und Siedlungsbau" (443,8 Mio. Euro) sowie "Tunnelbau" (300,7 Mio. Euro).

Von den wirtschaftlich bedeutsamsten Bausparten verzeichnete lediglich die Teilsparten "Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten" mit +10,6% und "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" mit +0,9% im Vergleich zur Vorjahresperiode Zuwächse im öffentlichen Bereich. Rückgänge beim öffentlichen Produktionsvolumen gab es unter anderem in den Teilsparten "Wasserbau" (-25,8%) und "Tunnelbau" (-19,9%).

Regional betrachtet wiesen nur das Burgenland (+9,1%) und Vorarlberg (+6,5%) Produktionssteigerungen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf. Rückgänge gab es hingegen in allen anderen Bundesländern, angeführt von Kärnten (-9,4%), Oberösterreich (-6,9%) und Wien (-6,8%; siehe Tabelle 6).

Ende Juni 2020 hatten die österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 16,7 Mrd. Euro (-1,5%). Auf Bundesländerebene gab es dabei in Tirol bei einem Volumen von 2,3 Mrd. Euro mit -17,5% den höchsten Rückgang, gefolgt vom Burgenland (-13,4% auf 247,5 Mio. Euro) und Salzburg (-13,1% auf 1,1 Mrd. Euro). In Vorarlberg (+48,9% auf 440,9 Mio. Euro), Niederösterreich (+11,7% auf 2,7 Mrd. Euro) und der Steiermark (+9,2% auf 1,8 Mrd. Euro) lag hingegen das Auftragsbestandsvolumen im Plus.

Konjunktur-Frühschätzung August 2020: weiterhin Rückgänge in der Industrie, Bau wieder positiv

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für August 2020 weiterhin einen Rückgang des Umsatzindex (-5,7%), des Beschäftigtenindex (-0,2%) sowie des Index der geleisteten Arbeitsstunden (-0,9%) im Vergleich zum Vorjahresmonat (siehe Tabelle 7). Betrachtet man den Industriebereich getrennt vom Bau, zeigt die Frühschätzung für den Umsatzindex der Industrie eine negative Entwicklung (-7,8%), der Baubereich entwickelt sich hingegen wieder positiv (+5,0%). Wie bereits im Vormonat weist das Arbeitsvolumen im Vorjahresvergleich in der Industrie einen Rückgang (-3,1%) auf, während der Bau weiterhin eine positive Entwicklung nimmt (+5,8%). Dies spiegelt sich auch im Beschäftigungsindex wider (Industrie -1,2%, Bau +3,0%).

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Konjunkturstatistik finden Sie auf unserer Webseite. Die Daten zur Frühschätzung werden monatlich auf unserer Website publiziert.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht sowohl die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden als auch die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit (somit 100%) der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf unserer Webseite
Den Unternehmensergebnissen liegen dabei alle dem Produzierenden Bereich zuzurechnenden Ein- und Mehrbetriebsunternehmen zugrunde. Die Betriebsdaten hingegen zeigen die Ergebnisse jener Betriebe, deren Schwerpunkt im Produzierenden Bereich liegt; unabhängig des wirtschaftlichen Schwerpunkts der den Betrieben übergeordneten Unternehmen.  
Konjunktur-Frühschätzung ("t+30-Schätzung"):  
Die Frühindikatoren für ausgewählte Konjunkturindikatoren stehen jeweils zum 30. eines Monats zur Verfügung. Damit sind sie um 25 Tage früher abrufbar als die vorläufigen Konjunkturindikatoren und ermöglichen eine frühzeitige Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Schätzungen basieren einerseits auf historischen Entwicklungen und Korrelationen zwischen einzelnen Variablen, zum anderen auf Meldungen, die bis zum Zeitpunkt der 30-Tage-Schätzung bereits zur Verfügung stehen. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass fehlende Meldungen eine ähnliche Entwicklung aufweisen wie die Daten der bereits eingegangenen Meldungen der Unternehmen. 
Der Begriff Industrie entspricht hier dem Produzierenden Bereich ohne Bau (ÖNACE 2008 – Abschnitte B bis E) und beinhaltet auch Gewerbebetriebe. Somit ist dieser Begriff nicht ident mit dem Begriff Industrie laut Kammersystematik der Wirtschaftskammer Österreich.  
Qualität der t+30-Schätzung:  Ein wesentlicher Qualitätsaspekt für die Schätzung ist die automatische Ausreißererkennung und -korrektur. Zu t+30 sind etwa 60% aller Meldungen eingelangt, diese weisen aber – aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführten Plausibilitätsprüfungen – zum Teil noch Qualitätsmängel auf. Die Ausreißererkennung basiert auf einem univariaten Zeitreihenmodell. Die Sensitivität dieser Prozedur wurde heuristisch so kalibriert, dass nicht zu viele korrekt gemeldete Werte ersetzt, andererseits aber die meisten fehlerhaften Meldungen eliminiert wurden.  
Somit hängt die Qualität der t+30-Schätzung einerseits davon ab, inwiefern die wesentlichsten fehlerhaften Meldungen identifiziert und korrigiert werden konnten. Andererseits wird in dem zugrundeliegenden Modell eine Korrelation der früh und spät eingelangten Meldungen vorausgesetzt. Diese Abhängigkeit hat sich im Beobachtungszeitraum 2013–2020 nicht wesentlich geändert. Strukturbrüche, die etwa durch Krisen wie der Corona-Pandemie verursacht werden, könnten Probleme bei der Ausreißeridentifikation hervorrufen (plötzlich auftretende Nullwerte, die als Ausreißer erkannt und ersetzt werden). Weiters können aufgrund der aktuellen Situation Nachmeldungen und größere Revisionen nicht ausgeschlossen werden.

 

Tabelle 1: Ergebnisse der Unternehmen – Jänner bis Juni 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Juni 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Juni 2020
Sachgüterbereich29.929691.41916.177,3108.140,0-14,5-14,6
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.275642.71514.859,386.944,1-13,2-
Energieversorgung2.43027.207887,518.226,8-21,6-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22421.497430,52.969,1-1,9-
Bau36.384296.3805.166,921.702,7-4,3-4,5
Produzierender Bereich insgesamt66.313987.79921.344,1129.843,0-12,9-13,1
Tabelle 1a: Ergebnisse der Unternehmen – Juni 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Juni 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Juni 2020
Sachgüterbereich29.929691.4193.710,918.048,5-9,0-13,2
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.275642.7153.452,314.914,3-7,1-
Energieversorgung2.43027.207171,42.584,6-21,1-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22421.49787,3549,66,7-
Bau36.384296.3801.219,44.541,30,4-3,7
Produzierender Bereich insgesamt66.313987.7994.930,322.589,7-7,3-11,4
Tabelle 2: Ergebnisse der Betriebe – Jänner bis Juni 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Juni 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Juni 2020
Sachgüterbereich30.393691.090513,016.187,5105.974,0-14,8-14,9
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.684643.334477,314.889,685.410,9-13,4-
Energieversorgung2.46425.72018,7852,817.505,2-22,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.24522.03617,0445,13.058,1-1,9-
Bau36.485296.159198,75.162,421.670,4-4,3-4,4
Produzierender Bereich insgesamt66.878987.249711,721.349,8127.645,0-13,1-13,3

 

Tabelle 2a: Ergebnisse der Betriebe – Juni 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Juni 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Juni 2020
Sachgüterbereich30.393691.09082,43.710,517.532,5-9,2-13,4
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.684643.33476,53.455,514.684,3-7,1-
Energieversorgung2.46425.7203,0165,22.283,7-23,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.24522.0362,989,7564,56,4-
Bau36.485296.15938,11.218,24.535,10,5-3,6
Produzierender Bereich insgesamt66.878987.249120,54.928,722.067,6-7,4-11,6
Tabelle 3: Ergebnisse der Betriebe – regionale Verteilung – Jänner bis Juni 2020
Österreich und Bundesländer1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Juni 2020In Mio. Std.In Mio. Euro
Jänner bis Juni 2020
Österreich insgesamt66.878987.249711,721.349,8127.645,0
davon
Burgenland2.55826.74119,1472,12.887,9
Kärnten5.06157.25541,21.195,07.701,1
Niederösterreich12.493166.423119,73.404,320.746,0
Oberösterreich11.857240.681174,25.358,029.956,1
Salzburg5.45859.45241,91.203,38.421,8
Steiermark9.908163.085116,43.516,219.611,1
Tirol6.92690.73364,11.891,09.601,4
Vorarlberg3.82563.35646,61.439,07.125,1
Wien8.792119.52388,52.871,021.594,1
Tabelle 4: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Juni 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Jänner bis Juni 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt105.974,0-14,8
darunter
Energieversorgung17.505,2-22,3
Maschinenbau10.477,1-18,8
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln8.562,70,7
Metallerzeugung und -bearbeitung7.500,9-17,3
Herstellung von Metallerzeugnissen7.036,6-12,3
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen6.636,6-33,5
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen5.605,2-12,4
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)4.072,9-7,4
Herstellung von chemischen Erzeugnissen3.876,9-4,5
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen3.738,5-7,4
Tabelle 4a: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Juni 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Juni 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt17.532,5-9,2
darunter
Energieversorgung2.283,7-23,3
Maschinenbau1.761,0-12,4
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.420,25,0
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen1.321,9-12,2
Herstellung von Metallerzeugnissen1.240,1-4,4
Metallerzeugung und -bearbeitung1.147,5-18,3
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen971,7-5,2
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)771,34,1
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen710,78,0
Herstellung von chemischen Erzeugnissenn607,9-5,3
Tabelle 5: Bau – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Juni 2020
BAU 
Jänner bis Juni 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
insgesamtdarunter öffentlich3)insgesamtdarunter öffentlich3)
Bau insgesamt21.670,43.199,9-4,3-8,5
Hochbau
Erschließung von Grundstücken; Bauträger1.232,81,11,3-83,6
Wohnungs- und Siedlungsbau2.909,6443,8-7,3-10,6
Adaptierungsarbeiten im Hochbau837,1202,1-1,40,9
Sonstiger Hochbau2.368,9575,1-4,9-8,3
Tiefbau
Bau von Straßen1.483,1767,9-7,7-10,9
Bau von Bahnverkehrsstrecken91,463,7-10,3-15,0
Brücken- und Hochstraßenbau83,968,2-3,5-14,5
Tunnelbau461,0300,7-7,7-19,9
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau513,1252,1-4,0-5,8
Kabelnetzleitungstiefbau304,7117,936,79,1
Wasserbau51,344,3-21,6-25,8
Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt116,170,89,342,4
Bauhilfs- und Baunebengewerbe4)
Abbruch- u. vorbereitende Baustellenarbeiten640,8104,3-0,94,2
Bauinstallation5.436,319,6-4,2-49,5
Sonstiger Ausbau2.725,111,4-4,628,7
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten2.415,4156,9-4,910,6

 

Tabelle 6: Bau – Wert der abgesetzten Produktion sowie Auftragsbestände (regionale Verteilung) – Jänner bis Juni 2020
BAUAbgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)Auftragsbestände in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
Jänner bis Juni 2020Stand Ende Juni 2020
Österreich insgesamt21.670,4-4,316.679,8-1,5
davon
Burgenland710,99,1247,5-13,4
Kärnten1.211,4-9,4773,25,4
Niederösterreich3.451,1-3,82.732,211,7
Oberösterreich4.343,6-6,93.479,31,6
Salzburg1.479,7-3,71.125,5-13,1
Steiermark3.030,7-3,41.809,99,2
Tirol2.218,1-2,02.261,6-17,5
Vorarlberg1.156,26,5440,948,9
Wien4.068,6-6,83.809,8-5,9
Tabelle 7: Frühschätzungen (t+30) zu Industrie und Bau für August 2020 (Basis 2015), ÖNACE 2008: Umsatz-, Beschäftigten- und Arbeitsvolumenindex im Produzierenden Bereich
 Insgesamt (B–F)Industrie (B–E)Bauwesen (F)
Umsatzindex *Index98,691,9145,0
Veränderung zum Vorjahr in %-5,7-7,85,0
Beschäftigtenindex *Index110,2106,8121,9
Veränderung zum Vorjahr in %-0,2-1,23,0
Index der geleisteten Arbeitsstunden *Index98,793,3117,2
Veränderung zum Vorjahr in %-0,9-3,15,8

Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria 
zum Thema Konjunkturstatistik: Florian LANG, MSc, Tel.: +43 (1) 71128-7431 bzw. florian.lang@statistik.gv.at sowie Dr. Martin HIRSCH, Tel.: +43 (1) 71128-7627 bzw. martin.hirsch@statistik.gv.at
zum Thema Frühschätzung: Gerhard GRASSL, Tel.: +43 (1) 71128-7441 bzw. gerhard.grassl@statistik.gv.at.

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