Rechtsgrundlagen

Statistik Austria wurde mit der Durchführung der Erhebung über den IKT-Einsatz in Unternehmen vom Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) beauftragt. Die Erhebung basiert auf EU-Verordnungen, die Österreich dazu verpflichten, jedes Jahr Daten über den IKT-Einsatz im Unternehmenssektor zu berichten. Die Teilnahme an der Erhebung ist für Unternehmen nicht verpflichtend.

Eine vom Europäischen Statistischen Amt (Eurostat) einberufene Arbeitsgruppe erarbeitet jährlich ein Fragenprogramm, das neben Kernindikatoren (z.B. Nutzung von Internet oder Breitbandverbindungen) auch Schwerpunktthemen (z.B. E-Commerce, E-Business, Cloud Services) umfasst. Dieses Fragenprogramm wird schließlich aufgrund europäischer Verordnungen in allen EU-Mitgliedsländern verbindlich vorgegeben. Die Erhebung basiert auf einer einheitlichen Methodik sowie einheitlichen Definitionen. Ergebnisse dieser Erhebung können somit europaweit verglichen werden.

Hier finden Sie die EU-Verordnungen, auf denen die Erhebung basiert:

Verordnung (EG) 808/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Gemeinschaftsstatistiken zur Informationsgesellschaft (PDF 92 KB)

Diese Verordnung wurde mit Verordnung (EG) Nr. 1006/2009 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 16. September 2009 zur Änderung der Verordnung (EG) Nr. 808/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 21. April 2004 über Gemeinschaftsstatistiken zur Informationsgesellschaft (PDF 816 KB) novelliert. Die novellierte Fassung ist ab dem Erhebungsjahr 2011 anzuwenden.

Verordnung (EU) 2019/1910 der Kommission vom 7. November 2019 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 808/2004 des Europäischen Parlaments und des Rates über Gemeinschaftsstatistiken zur Informationsgesellschaft für das Bezugsjahr 2020 (PDF 596 KB)