Globale Wertschöpfungsketten

Internationale Lieferketten und Auslagerung wirtschaftlicher Aktivitäten

Grafik 0Globale Wertschöpfungsketten sind ein wichtiger Teil in der internationalen Organisation der Wirtschaftstätigkeiten von Unternehmen. Sie sind Ausdruck einer fortschreitenden internationalen Arbeitsteilung und verändern so die Produktionsprozesse österreichischer Unternehmen. Dies geschieht einerseits durch die zunehmend grenzüberschreitende Beschaffung und Bereitstellung von Waren und Dienstleistungen, die internationalen Lieferketten, andererseits durch die Verlagerung wirtschaftlicher Aktivitäten in das In- und Ausland, das sogenannte „Outsourcing“. Zuletzt verdeutlichte auch die Covid-19-Pandemie die zunehmende Komplexität und Relevanz von globalen Wertschöpfungsketten. Umfassende Informationen darüber sind daher eine wesentliche Grundlage für politische und wirtschaftliche Entscheidungen.

Statistik Austria nimmt derzeit an einer freiwilligen, EU-weiten Piloterhebung zu diesem Thema teil.

Erhebungsphase abgeschlossen

Die Erhebungsphase für diese Piloterhebung wurde mit 20.8.2021 abgeschlossen! Es können daher keine Fragebogen mehr per elektronischem Meldesystem der Statistik Austria (eQuest) abgegeben werden.

Wir danken allen Unternehmen, die an der freiwilligen Erhebung teilgenommen haben.

Alle Angaben im Rahmen dieser Erhebung werden gemäß § 17 Bundesstatistikgesetz 2000 streng vertraulich behandelt und ausschließlich für statistische Zwecke in einer Weise verwendet, dass Rückschlüsse auf einzelne Unternehmen oder Unternehmensgruppen ausgeschlossen sind.

Erste Ergebnisse zur Erhebung werden voraussichtlich mit Ende des Jahres 2021 auf www.statistik.at zur Verfügung stehen.

Für Fragen zur Erhebung wenden Sie sich bitte an unten angeführte Kontakte.

Auskünfte zum Thema

Weitere Informationen zur Erhebung

Das Ziel dieser freiwilligen Piloterhebung ist, genauere Informationen über die wirtschaftliche Globalisierung von österreichischen Unternehmen in den letzten drei Jahren (2018-2020) zu gewinnen. Zum einen wird erhoben, wie und in welchem Ausmaß österreichische Unternehmen Unternehmensfunktionen in das In- und Ausland ausgelagert haben, welche Geschäftsbereiche davon betroffen waren, und welche Motive diesen Aktivitäten zugrunde lagen. Zum anderen werden internationale Lieferketten von Waren und Dienstleistungen erstmals genauer und in einer bisher nicht verfügbaren Untergliederung erfasst. Die Erhebung schließt mit Fragen zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf internationale wirtschaftliche Aktivitäten der Unternehmen ab.

Mit den Ergebnissen der österreichischen Piloterhebung wird es auch möglich sein, EU-weite Vergleiche zu diesem Thema durchzuführen.

Ergebnisse zur Vorläufererhebung über die Auslagerung von wirtschaftlichen Aktivitäten finden Sie auf unserer Website.