Auskunftspflicht

Die Auskunftspflicht bezieht sich auf jene Unternehmen, die ihren Sitz/Wohnsitz im Inland haben und die den gesetzlich definierten Schwellenwert von 500.000 Euro (Dienstleistungsexporte bzw. Dienstleistungsimporte) erreichen bzw. überschreiten. Tritt ein Fiskalvertreter (§ 27 Umsatzsteuergesetz 1994, BGBl. Nr. 663/1994 idgF) auf, so ist dieser zur Meldung verpflichtet.

Für Ihr Unternehmen besteht die Meldepflicht, wenn der gesetzlich definierte Schwellenwert von 500.000 Euro (jeweils für Dienstleistungsexporte und Dienstleistungsimporte) im Vorjahr erreicht oder überschritten wurde. Andernfalls tritt die Meldepflicht mit jenem Quartal in Kraft, in dem im Laufe des Kalenderjahres der Schwellenwert erreicht oder überschritten wird.

Für das Kriterium grenzüberschreitend ist nicht der Ort der Leistungserbringung ausschlaggebend, sondern der Sitz des Leistungserbringers bzw. -empfängers.

Grenzüberschreitend ist eine Dienstleistung dann, wenn einer der beteiligten Vertragspartner bei Dienstleistungstransaktionen seinen Sitz/Wohnsitz nicht in Österreich, sondern im Ausland hat oder eine internationale Organisation oder eine diplomatische Einrichtung (Botschaft, Konsulat) eines ausländischen Staates in Österreich ist.

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zahlungsbilanz_bitte_melden_2_tcm14-169941.jpgInformationen zu den Meldungen zum Kapitalverkehr mit dem Ausland (Direktinvestitionen, Sonstige Investitionen sowie Portfolioinvestitionen) finden Sie auf der Website der OeNB.