Auskunftspflicht

Die Preisinformationen für den Hochbau werden als Primärerhebung quartalsweise erhoben (Erhebungsstichtag: 15. des zweiten Monats im jeweiligen Quartal: Februar, Mai, August, November).

Die für den Einstieg benötigten Zugangsdaten (Benutzerkennung, Passwort) und weitere Informationen, werden allen auskunftspflichtigen Unternehmen postalisch übermittelt. Die verpflichtende Preiserhebung findet erstmalig für das 1. Quartal 2016 statt und wird Anfang Februar versendet. Im Folgenden wird der Versand jeweils Anfang des jeweiligen Erhebungsmonats (Februar, Mai, August, November) stattfinden.

Unternehmen, die in die Stichprobe gezogen werden, sind quartalsweise verpflichtet Auskunft über die vertraglich vereinbarten Preise und die preisbestimmenden Merkmale von Bauleistungen innerhalb einer Woche nach dem Erhebungsstichtag zu erteilen. Zu melden sind Preise von einzelnen Bauleistungen im Hochbau, wobei aus einer möglichen Liste von Bauleistungen – je nach Profession des Unternehmen – dem jeweiligen meldepflichtigen Unternehmen maßgeschneidert, nur die für seine Branche spezifischen Produktlisten, übermittelt werden und dafür die konkreten Preise zu melden sind.

Folgende konkrete Angaben sind dabei pro Bauleistung zu treffen

  • Marktpreise pro Quartal (ohne USt, abzüglich gewährter Preisnachlässe)
  • Falls erforderlich: weitere Spezifikationen der Bauleistung, wie z.B. Marke, Type, Sorte, Dimension der Bauleistung, die üblichen Lieferbedingungen usw. (wünschenswert zumindest beim erstmaligen Ausfüllen der Pendelliste). Entsprechend ihrem Sortiment sollten Unternehmen gängige Bauleistungen auswählen, die sich nicht allzu häufig ändern. Werden die Einzelleistungen durch den Respondenten noch näher spezifiziert, sollte die getroffene Auswahl bei den künftigen Preismeldungen soweit wie möglich - zwecks Vergleichbarkeit - beibehalten werden.
  • Stattgefundene preisrelevante Qualitätsänderungen, sobald diese eintreten.