Datenschutz

Statistikgeheimnis

Das Bundesstatistikgesetz 2000 regelt in strengen Geheimhaltungsbestimmungen den Umgang mit vertraulichen Daten von Personen und Unternehmen.

  • Das Gesetz enthält Maßnahmen zum Schutz der Geheimhaltungsinteressen von Personen und Unternehmen und zur Sicherung der Vertraulichkeit von Einzeldaten, darunter das Löschen von Namen und Adressen zum frühestmöglichen Zeitpunkt oder die Verschwiegenheitspflicht der mit Aufgaben der amtlichen Statistik betrauten Personen.
  • Eine hausinterne Richtlinie „Statistische Geheimhaltung in Publikationen und bei Weitergabe von Daten“ (PDF, 138 KB) regelt den Umgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Statistischen Geheimhaltung.
  • Die Einhaltung der Geheimhaltungsbestimmungen wird durch eine eigene Datenschutzbeauftragte oder einen Datenschutzbeauftragten als internes Kontrollorgan überwacht.
  • Verstöße gegen die statistische Geheimhaltung werden strafrechtlich verfolgt und können mit Freiheitsstrafen bis zu drei Jahren geahndet werden.

Datensicherheit

Die Amtliche Statistik ist auf das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger angewiesen, insbesondere jener, die als Respondenten zum Entstehen der statistischen Produkte beitragen. Die Vertraulichkeit persönlicher Angaben ist daher für die Statistik Austria mehr als eine gesetzliche Pflicht: Sie hat ein ureigenes Interesse daran, die statistische Geheimhaltung durch technische und organisatorische Maßnahmen zu garantieren.

  • Eine hausinterne „Datensicherheitsvorschrift“ (PDF, 130 KB) regelt den Umgang der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vertraulichen Daten.
  • Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter müssen sich zur Einhaltung des Datengeheimnisses schriftlich (PDF, 31 KB) verpflichten.

Vertrauen der Respondenten

Wer der Statistik Austria Auskünfte erteilt, kann darauf vertrauen, dass seine persönlichen Angaben ausschließlich statistischen Zwecken dienen. Die Angaben der Befragten werden geheim gehalten und dürfen ohne rechtliche Grundlage nicht an andere weitergegeben werden, weder an staatliche Institutionen noch an private oder sonstige Stellen. Seit Bestehen der amtlichen Bundesstatistik in Österreich ist kein einziger Verstoß gegen das Statistikgeheimnis bekannt geworden. Die Befürchtungen mancher Respondenten, ihre persönlichen Daten könnten missbräuchlich verwendet oder an Dritte weitergeleitet werden, sind völlig unbegründet.

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