Erzeugerpreisindex für unternehmensnahe Dienstleistungen

Der Erzeugerpreisindex für unternehmensnahe Dienstleistungen misst die durchschnittliche Preisentwicklung jener Dienstleistungen, die von der jeweiligen Aktivität (ÖNACE-Kategorie) erzeugt werden. Er umfasst prinzipiell den gesamten heimischen Output von marktmäßig erbrachten Dienstleistungen der ÖNACE-Abschnitte G-N und P-S.1) Die Stichprobe für die Erhebung der Erzeugerpreise wird alle fünf Jahre neu gezogen, wobei es im Jahr der Ziehung jeweils zu einer Überschneidung von alter und neuer Stichprobe kommt. Deswegen ist in diesen Jahren die Anzahl der meldepflichtigen Einheiten höher (und somit auch der Meldeaufwand größer) als in den Jahren, in denen keine neue Stichprobenziehung erfolgt. Die letzte Umstellung der Stichprobe erfolgte im 4. Quartal 2015, was im Jahr 2016 zu einer Erhöhung der Belastung führte, da die Meldungen bezüglich des 4. Quartals 2015 im 1. Quartal 2016 abgegeben wurden.

Im Jahr 2018 betrug die Anzahl der meldepflichtigen Einheiten ca. 1800Unternehmen. Die Meldung wurde in ca. 97% der Fälle per E-Mail abgegeben, der Rest meldete per Papierfragebogen. Der Meldeaufwand für 2018 betrug insgesamt 7.302 Stunden, ein Minus von 0,9% im Vergleich zum Vorjahr.