Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich

Im Berichtsjahr 2018 waren 10.126 Unternehmen von einer Meldepflicht für die Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich betroffen. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutete dies einen Anstieg um 2,9%. Der Meldeaufwand erhöhte sich in diesem Zeitraum von 112.217 auf nunmehr 119.540 Stunden (+6,5%).

Entwicklung des Meldeaufwands 2001-2018

Von 2001 bis 2018 hat sich der Meldeaufwand um 32,2% verringert. Ab dem Jahr 2003 erfolgte eine stärkere Heranziehung von Verwaltungsdaten, wodurch die Anzahl der zu meldenden Einträge pro Unternehmen zurückging. Dadurch konnte der durchschnittliche Meldeaufwand erheblich verringert werden. Ab 2006 erhöhte sich die Anzahl der für die Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich meldepflichtigen Unternehmen deutlich, bedingt durch die verbesserte Qualität und Aktualität des Unternehmensregisters. Dies führte 2006 auch zu einem Anstieg des Gesamtmeldeaufwandes um 12,1% im Vergleich zum Vorjahr. Seit dem Jahr 2006 ist der Meldeaufwand wieder leicht rückläufig, wobei es durch Schwellenwerterhöhungen in den Jahren 2014 sowie 2015 wieder zu einem deutlicheren Rückgang der Meldebelastung kam.

Entwicklung der Meldemedien

Für die Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich wurde 2012 der Umstieg auf elektronische Meldemedien forciert. Durch eine gesetzliche Normierung im Jahr 2014 war eine Meldung auf Papier grundsätzlich nur mehr bei fehlenden technischen Voraussetzungen auf Seiten des Respondenten möglich. Seit dem Berichtsjahr 2018 war die Meldung für die Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich aufgrund der Einstellung des downloadbaren PC-Programms eQuest-PC nur mehr mittels Webfragebogen eQuest-Web sowie – in begründeten Ausnahmefällen – mittels Papierfragebogen möglich, wobei der Anteil der elektronischen Meldungen bereits bei 99,4% lag.