Gewichtung

Die Grundlage für die Gewichtung (prozentueller Anteil der einzelnen Indexpositionen an der gesamten abgesetzten heimischen Produktion für die Sachgütererzeugung) bilden die abgesetzten Produktionswerte aus der Konjunkturstatistik (Inlandsgewichtung) sowie der Außenhandelsstatistik (Auslandsgewichtung). In Österreich wird sowohl ein Erzeugerpreisindex nach Güteransatz (Aggregation nach ÖCPA-Gewichten) als auch nach Aktivitätsansatz (Aggregation der Messzahlen nach ÖNACE-Gewichten) berechnet.  Ein Preisindex nach Güteransatz wird für die Deflationierung von Güterströmen verwendet  und misst die Teuerung nach Produktkategorien. Ein Preisindex nach Aktivitätsansatz (ÖNACE-Kategorien) misst die durchschnittliche Preisentwicklung jener Güter und Dienstleistungen, die in der jeweiligen Aktivität (sowohl in der charakteristischen als auch nicht-charakteristischer Produktion) erzeugt und abgesetzt werden. 

Die Gewichtung wird jährlich aktualisiert und der Erzeugerpreisindex wird nach der Methode eines Laspeyres-Kettenindex berechnet. Auf elementarer Ebene erfolgt die Indexberechnung nach der Messzahlenmethode, bei der jeder erhobene Preis für ein Produkt unmittelbar zum Preis der Basisperiode in Beziehung gesetzt wird. Diese Elementarmesszahlen werden pro Produktgruppe geometrisch gemittelt und die durchschnittlichen Messzahlen werden unter Verwendung entsprechender Gewichte aggregiert. Es ergeben sich auf diese Weise Indizes für die einzelnen Aggregatsstufen und für den Gesamtindex.

Gewichtung des Erzeugerpreisindex für den Produzierenden Bereich


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