Pressemitteilung: 12.491-082/21

Inflation steigt im März 2021 auf 2,0%

Wien, 2021-04-16 – Die Inflationsrate für März 2021 lag laut Statistik Austria bei 2,0% (Februar 2021: 1,2%). Hauptverantwortlich für den starken Anstieg der Inflation war die Teuerung von Energieprodukten wie Treibstoffen und Heizöl, die erstmals seit Beginn der Corona-Krise keine Preisrückgänge im Vergleich zum Vorjahresmonat aufwiesen. Der bedeutendste Preistreiber blieb weiterhin Wohnung, Wasser und Energie.

"Die Rohölpreise am Weltmarkt haben die Teuerungsrate im März 2021 auf den EZB-Zielwert von 2% ansteigen lassen und damit die Phase niedrigster Inflationsraten vorerst gestoppt. Der Absturz der Ölpreise zu Jahresbeginn 2020 hatte im letzten Jahr einen stark dämpfenden Effekt auf die Preisentwicklung, der nun wegfällt, da die Rohölpreise wieder weitgehend das vorherige Niveau erreicht haben", sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) lag im März 2021 bei 101,9. Gegenüber dem Vormonat Februar 2021 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 1,1%.

Ohne höhere Ausgaben für Wohnen und Verkehr hätte die Inflation 0,9% betragen

Der Preisanstieg für Wohnung, Wasser, Energie (durchschnittlich +2,9%) beeinflusste die Inflationsrate mit +0,57 Prozentpunkten und erwies sich damit als stärkster Preistreiber im Jahresabstand. Mieten stiegen insgesamt um 5,3% (Einfluss: +0,29 Prozentpunkte). Die Haushaltsenergie verteuerte sich durchschnittlich um 3,5% (Einfluss: +0,14 Prozentpunkte). Dazu trugen überwiegend höhere Preise für Strom bei (+5,6%; Einfluss: +0,11 Prozentpunkte). Heizöl verteuerte sich um 3,5% (Einfluss: +0,03 Prozentpunkte), nachdem es sich im Februar noch um 8,8% verbilligt hatte (Einfluss: -0,04 Prozentpunkte). Die Gaspreise stiegen ebenfalls (+2,3%). Feste Brennstoffe und Fernwärme hingegen verbilligten sich leicht (-0,7% bzw. -0,9%). Die Instandhaltung von Wohnungen kostete durchschnittlich um 2,2% mehr (Einfluss: +0,13 Prozentpunkte).

Die Preise für Verkehr stiegen im März merklich (durchschnittlich +3,6%; Einfluss: +0,52 Prozentpunkte). Im Februar hatten Verkehrsausgaben kaum zugelegt (insgesamt +0,4%; Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung der Treibstoffpreise (März: +6,5%; Einfluss: +0,29 Prozentpunkte; Februar: -5,2%; Einfluss: -0,11 Prozentpunkte). Reparaturen privater Verkehrsmittel kosteten um 3,9% mehr (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Neue Kraftwagen verteuerten sich um 2,3% (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte) und Flugtickets um 8,9% (Einfluss +0,04 Prozentpunkte).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten durchschnittlich um 1,2% mehr (Einfluss: +0,14 Prozentpunkte), wofür nahezu allein die Preisentwicklung der Nahrungsmittel (insgesamt +1,4%; Einfluss: +0,15 Prozentpunkte) verantwortlich war. Die Preise für Gemüse stiegen um 4,6% (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte). Obst verteuerte sich um 3,7% und Fleisch um 1,5% (Einfluss: jeweils +0,04 Prozentpunkte). Brot und Getreideerzeugnisse kosteten um 0,8% mehr. Milch, Käse und Eier insgesamt zeigten sich fast preisstabil (+0,2%). Alkoholfreie Getränke hingegen verbilligten sich insgesamt um 0,4% (Kaffee -5,5%).

Die Preise für Bekleidung und Schuhe gingen durchschnittlich um 1,6% zurück (Einfluss: -0,08 Prozentpunkte). Bekleidungsartikel verbilligten sich um 1,4% (Einfluss: -0,06 Prozentpunkte) und Schuhe um 2,6%.

 

Inflation März 2021 gegenüber Februar 2021: +1,1%

Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat Februar 2021 waren Bekleidungsartikel (durchschnittlich +17,9%; Einfluss: +0,52 Prozentpunkte). Hauptverantwortlich dafür war der Wechsel auf die aktuellen Frühjahrskollektionen, die nahezu alle Winterschlussverkaufswaren ersetzten. Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich alkoholfreie Getränke (durchschnittlich -3,2%; Einfluss: -0,04 Prozentpunkte). Insbesondere Kaffee verbilligte sich (-7,8%).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im März 2021 bei 2,0%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im März 2021 bei 110,69 (Februar 2021: revidiert 109,40). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 2,0% und war damit gleich hoch wie jene des VPI. Gewichtungsunterschiede zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik) führten in einzelnen Ausgabengruppen zu unterschiedlichen Veränderungsraten und Einflüssen, die sich jedoch insgesamt ausglichen.

Teuerung beim täglichen und wöchentlichen Einkauf merklich höher als die Gesamtinflation

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf widerspiegelt, stieg im Jahresvergleich um 3,0% (Februar: +1,8%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 3,7% (Februar: +1,0%).

Vorgangsweise bei der Erstellung des März-Verbraucherpreisindex

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung von COVID-19 hatten im März 2021 (Erhebungswoche: 8. bis 12. März 2021) etwas geringere Auswirkungen auf die Berechnung der Inflationsrate als im Februar 2021. Im Unterschied zu Februar wurden keine Scannerdaten mehr für Preiserhebungen von Lebensmitteln, Getränken und Drogeriewaren verwendet. Die Preisausfälle im März 2021 betrafen weiterhin neben den Theatern die Bereiche Unterhaltung, Freizeit, Sport, Tourismus sowie die Gastronomie (Ausnahme: gelieferte bzw. abholbereite Speisen und Getränke). Handelsgeschäfte sowie Museen und Zoos waren nach wie vor geöffnet, körpernahe Dienstleistungen wurden ebenfalls weiter angeboten. Es wurden erneut bewährte Methoden angewendet, um Erhebungsausfälle zu kompensieren bzw. um deren Einfluss auf die Inflationsrate zu begrenzen. So wurde nach wie vor eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate (bei hauptsächlich oder vollständig ausgefallenen Waren und Dienstleistungen wie Restaurants) sowie eine Fortschreibung mit saisonalem Muster durchgeführt (bei saisonalen Dienstleistungen, beispielsweise Reisen und Beherbergung). Erhebungsausfälle betrafen 13,8% des Warenkorbgewichtes (siehe "Informationen zur Methodik").

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der März-Inflationsrate: 
Die Anzahl der Warenkorbpositionen, für die im März 2021 Preise imputiert werden mussten, war etwas geringer als im Februar 2021, insbesondere weil keine Scannerdaten mehr für die Erhebung von Lebensmitteln, Getränken und Drogeriewaren verwendet wurden. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine ausführliche Dokumentation (PDF,1 MB) der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen der Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

 

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und COICOP1) -Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
März 
2021/ 
März 
2020
März 
2021/ 
Februar 
2021
Februar 
2021/ 
Februar 
2020
März 
2021/ 
März 
2020
März 
2021/ 
Februar 
2021
März 
20212)
Februar 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)2,01,11,2--101,9100,8
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 3,01,41,8--102,4101,0
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) 3,71,31,0--103,9102,6
Index ohne Saisonwaren 20201,91,01,2--101,8100,8
Index der Saisonwaren 20206,10,55,9--104,0103,5
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20205)3,61,60,2--104,2102,6
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)2,01,21,4--110,69109,404)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)3,51,22,8--112,15110,84
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke1,20,01,60,140-0,013100,9100,9
02 Alkoholische Getränke und Tabak2,01,20,60,0670,040101,8100,6
03 Bekleidung und Schuhe-1,614,5-2,5-0,0800,578102,489,4
04 Wohnung, Wasser, Energie2,90,22,60,5700,044102,3102,1
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 0,51,6-0,50,0330,105101,299,6
06 Gesundheitspflege1,20,11,40,0700,004101,1101,0
07 Verkehr3,61,60,40,5240,222103,9102,3
08 Nachrichtenübermittlung-3,20,2-3,8-0,0720,00496,796,5
09 Freizeit und Kultur2,1-0,11,50,239-0,010101,7101,8
10 Erziehung und Unterricht1,90,21,70,0230,002101,5101,3
11 Restaurants und Hotels2,70,12,10,3550,018101,9101,8
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,50,11,50,1310,008101,0100,94)
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im März 2021 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber März 2020Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Wohnungsmiete, alle Kategorien5,30,290
Dieseltreibstoff6,10,145
Superbenzin7,00,141
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag6,40,097
Zigaretten3,60,074
Preisdämpfer  
Mobiltelefonie-5,1-0,061
Sekt-17,8-0,024
Mobiltelefongerät-4,7-0,019
Bohnenkaffee-6,7-0,017
Gipskartonplatte-4,0-0,012
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im März 2021 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber Februar 2021Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Dieseltreibstoff4,40,091
Superbenzin4,90,079
Flaschenbier10,20,034
Flugticket5,10,025
Bonbonniere/ Pralinen19,10,023
Preisdämpfer  
Bohnenkaffee-8,9-0,019
Weizenmehl-11,3-0,012
Mineral-, Tafelwasser-7,9-0,012
Betriebskosten, Mietwohnung-0,5-0,011
Kaffeepads/-kapseln-6,4-0,010

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach COICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
März 
2021/ 
März 
2020
März 
2021/ 
Februar 
2021
März 
2021/ 
März 
2020
März 
2021/ 
Februar 
2021
März 
20212)
Februar 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)2,01,1 - -101,9100,8
A,E,FGüter1,51,90,8420,963102,1100,2
A,EIndustriegüter und Energie1,72,70,6360,936102,699,9
AIndustriegüter0,62,60,2110,741101,398,7
A1Kurzlebige Industriegüter1,60,30,1710,037101,5101,2
A2Halbdauerhafte Industriegüter-1,37,5-0,0920,587100,993,9
A3Dauerhafte Industriegüter1,31,20,1320,117101,5100,3
EEnergie5,22,60,4250,195107,3104,6
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme3,30,30,1140,008103,4103,1
E2Mineralölprodukte5,94,40,3110,187110,3105,7
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol1,30,20,2060,027101,0100,8
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol0,90,20,0910,012100,8100,6
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)3,0-0,30,077-0,006102,2102,5
F3Fleisch- und Wurstwaren1,51,10,0380,021101,099,9
SDienstleistungen2,40,11,1710,039101,6101,5
S1Verkehrsdienstleistungen2,50,60,1920,044101,4100,8
S2Dienstleistungen zur Wohnung2,80,00,353-0,003101,7101,7
S3Reisen und Unterkunft3,2-4,00,144-0,145102,1106,3
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)2,60,90,4230,133102,0101,1
S5Kommunikationsdienstleistungen-2,90,1-0,0540,00296,896,7
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen1,50,10,1120,008101,2101,1

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