Preise, Preisindex

Der Warenkorb der Land- und Forstwirtschaftlichen Erzeugerpreisstatistik umfasst derzeit 216 Produkte des tierischen, pflanzlichen und forstwirtschaftlichen Sektors. Bei den Preisen handelt es sich um gewogene Bundesländerpreise ohne MwSt., welche zu einem Bundesdurchschnittspreis aggregiert werden. Die Erhebung der Preisdaten erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Nachhaltigkeit und Tourismus, der Agrarmarkt Austria sowie der Landwirtschaftskammer Österreich.

Das Berichtsjahr 2019 entwickelten sich die Preise für die tierischen als auch für die pflanzlichen Produkte sehr unterschiedlich.

Für Schlachtschweine der Klasse S - P wurden mit 1,77 Euro/kg um 18,0% gegenüber dem Vorjahr mehr bezahlt. Auch bei den Ferkeln konnte mit 2,57 Euro/kg (+25,4%) ein positives Ergebnis erzielt werden. Leichte Preisrückgänge waren bei den Schlacht- und Nutzrindermärkten festzustellen; so fielen die Preise für Jungstiere der Klasse E - P auf 3,73 Euro/kg (-3,9%) und auch für Kühe der Klasse E - P wurde mit 2,52 Euro/kg (-6,0%) weniger bezahlt. Mit Ausnahme der Zuchtkühe, welche mit 1.800,77 Euro/Stk. ein Plus von 3,8% erzielten, entwickelten sich bei den übrigen Zuchtrinderkategorien die Preise negativ. Die stärksten Preiseinbußen waren bei den Zuchtstieren mit einem Durchschnittspreis von 2.189,59 Euro/Stk. (-9,2%) aber auch bei den Kalbinnen, trächtig bei einem Durchschnittspreis von 1.673,09Euro/Stk. (-4,9%) zu beobachten. Die Erzeugerpreise in der Geflügelwirtschaft mussten einen Preiseinbruch hinnehmen; der Preis für Masthühner, lebend mit 100,85 Euro/100kg fiel um minus 4,3%, jeder für Masthühner, bratfertig verzeichnete mit einem Preis von 266,50 Euro/100kg ein Minus von 2,4%; jener von Truthühner, lebend blieb mit 151,21 Euro/100kg unverändert zum Vorjahr. Für Eier der Bodenhaltung der Gewichtsklasse M mit 11,22 Euro/100Stk. wurde ein leichter Anstieg von (+0,2%) festgestellt. Für 100 kg Kuhmilch wurden durchschnittlich 36,89 Euro ausbezahlt (-0,1% gegenüber dem Vorjahr).

Bei einigen Getreidearten mussten Reduktionen der Erzeugerpreise hingenommen werden. Für Mahlweizen, Protein mind. 12,5% wurde ein Preis von 146,25 Euro/t (-5,1%) erzielt. Am stärksten fielen die Preise bei Mahlroggen (-15,0% gegenüber dem Vorjahr) bei einem Preis von 127,35 Euro/t. Hartweizen konnte mit einem Preis von 200,28 Euro/t einen Preisanstieg von 9,7% verzeichnen.

Bei den Speisekartoffeln kam es zu einer deutlichen Preissteigerung, wobei für festkochende Sorten 255,47 Euro/t (+23,5%) und für vorwiegend fest- und mehlig kochende Sorten 257,31 Euro/t (+23,8%) bezahlt wurden. Bei den Frühkartoffeln kam es mit 403,38 Euro/t ebenfalls zu einem Anstieg, nämlich von 80,8%.

In der österreichischen Obstproduktion nimmt der Apfel die größte Bedeutung ein. Die Erzeugerpreise für Äpfel der Klasse I betrugen im Jahresdurchschnitt 48,22 Euro/100kg, das entspricht einem Minus von 19,5% gegenüber dem Vorjahr.

Die Erzeugerpreise für Sägerundholz (Fichte/Tanne Kl. B Media 2b) gaben mit 76,86 Euro pro Festmeter um 12,8% nach, jene für Brennholz (Hartholz) stiegen mit 64,04 Euro/RMM (+2,2%) leicht an.

Monats- und Jahresmittel nach Bundesländern

Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugerpreise 2020
Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugerpreise 2019
Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugerpreise 2018
Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugerpreise 2017
Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugerpreise 2016

Österreichmittel im Jahresdurchschnitt

Land- und Forstwirtschaftliche Erzeugerpreise 2013 bis 2019

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Land- und forstwirtschaftliche Erzeugerpreise Mai 2020

Erscheinungsdatum: 07/2020

 
 

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Statistik der Landwirtschaft 2018

Erscheinungsdatum: 10/2019

 
 

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Statistik der Landwirtschaft 2017

Erscheinungsdatum: 09/2018

 
 

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Statistik der Landwirtschaft 2016

Erscheinungsdatum: 10/2017

 
 

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