Sozialleistungen auf Bundesebene

Im Dezember 2019 wurden insgesamt lt. Dachverband der österreichischen Sozialversicherungsträger 2.829.221 Pensionen und Renten ausbezahlt; somit wurde 2019 eine Zunahme von 1,2% verzeichnet. 85% der Pensionen kamen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung und 12% entfielen auf Beamtenpensionen. Die restlichen Leistungen sind Renten der Unfallversicherung (3%) und der Kriegsopfer- und Heeresversorgung bzw. der Opferfürsorge (insgesamt 0,4%).

Im Jahresdurchschnitt 2019 bezogen 267.885 Personen Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe (-6.477 Personen bzw. -2,4% gegenüber dem Vorjahr). 48% der Leistungsbezieherinnen und -bezieher erhielten Arbeitslosengeld, 52% Notstandshilfe. Es waren mehr Männer (57%) als Frauen (43%), die im Leistungsbezug standen.

Die bedeutendsten Instrumente der österreichischen Familienförderung sind die Leistungen des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) mit Ausgaben in der Höhe von 7,0 Mrd. Euro im Jahr 2019. Aus diesem Fonds wurden im Dezember 2019 lt. Bundeskanzleramt u. a. 1.754.854 Familienbeihilfen und Kinderbetreuungsgeld für 115.085 Mütter und Väter finanziert.

Im Jahresdurchschnitt 2019 bezogen 463.662 Personen ein Bundespflegegeld (inkl. Personen mit ruhendem Pflegegeldanspruch), der Jahresaufwand (ohne Verwaltungskosten) belief sich auf rd. 2,64 Mrd. Euro.


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