Subjektiver Gesundheitszustand

Untenstehende Ergebnisse stammen aus der „Österreichischen Gesundheitsbefragung 2014“.

Die meisten Österreicherinnen und Österreicher sind mit ihrem allgemeinen Gesundheitszustand zufrieden, 79% antworteten auf die entsprechende Frage mit "sehr gut" oder "gut". Nur 5% der Bevölkerung beurteilten ihre Gesundheit mit "schlecht" bzw. "sehr schlecht". Jede sechste Person (17%) entschied sich für die mittlere Antwortkategorie. Frauen fühlten sich gesundheitlich etwas schlechter als Männer. So stuften 81% der Männer, aber nur 77% der Frauen ihren Gesundheitszustand als zumindest "gut" ein. Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind insgesamt nicht sehr groß und betreffen nahezu alle Lebensalter. Im höheren Lebensalter (75 Jahre und mehr) vergrößern sich die geschlechtsspezifischen Unterschiede allerdings deutlich. Die höhere Lebenserwartung der Frauen (2014: 83,7 Jahre; Männer: 78,9 Jahre)  ist im Alter bei diesen offensichtlich mit einem höherem Ausmaß an gesundheitlichen Problemen verbunden als bei gleichaltrigen Männern.

Der Anteil der Personen mit guter oder sehr guter Gesundheit nimmt bei beiden Geschlechtern mit dem Alter ab. Bei den 15- bis 29-Jährigen stuften weit mehr als 90% ihren Gesundheitszustand als zumindest "gut" ein (Männer: 95%, Frauen: 94%), bei den 30- bis 44-Jährigen waren es immerhin noch 89% (Männer) bzw. 87% (Frauen). Drei von vier 45- bis 69-Jährigen fühlten sich gesundheitlich "sehr gut" oder "gut" (Männer: 77%, Frauen: 76%), bei den 60- bis 74-jährigen Männern und Frauen sank der Wert auf 65% bzw. 64%. Bei der Bevölkerung von 75 und mehr Jahren waren die geschlechtsspezifischen Unterschiede am höchsten. Immerhin noch 62% der Männer, aber nur mehr 47% der Frauen beurteilten ihren Gesundheitszustand als zumindest "gut".

Verglichen mit den Ergebnissen früherer Gesundheitsbefragungen ist hinsichtlich des subjektiv empfundenen Gesundheitszustandes ein positiver Trend festzustellen. Wird der Einfluss der Alterung der Gesellschaft statistisch ausgeglichen, verstärkt sich dieser Trend sogar noch. Der Anteil der männlichen Bevölkerung, der sich gesundheitlich zumindest "gut" fühlt, stieg (altersstandardisiert) von 68% im Jahr 1991 auf 80% im Jahr 2014, bei den Frauen erhöhten sich die Anteile von 66% (1991) auf 77% (2014).

Ergebnisse im Überblick: Subjektiver Gesundheitszustand
Subjektiver Gesundheitszustand 2014
Subjektiver Gesundheitszustand 2006/07


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