Ausbildung im Gesundheitswesen

Im Studienjahr 2018/19 waren insgesamt 52.147 Personen in einer laufenden Ausbildung für einen Gesundheitsberuf. Davon studierten 13.695 Medizin und 38.452 standen in einer nicht-ärztlichen Ausbildung.

Medizin-Studierende an österreichischen Universitäten

Medizin kann in Österreich an folgenden Universitäten studiert werden: Humanmedizin an den Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, an der Universität Linz, der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (Salzburg), an der Sigmund Freud Privatuniversität und an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften sowie Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck und an der Danube Private University (Krems).

Im Wintersemester 2018/19 begannen 2.783 Personen ein Medizinstudium, dabei betrug der Ausländeranteil 49,9 Prozent. Insgesamt lag die Zahl der Medizin-Studierenden im Studienjahr 2018/19 bei 13.695 (Ausländeranteil: 35,2 Prozent). 1.485 Studierende schlossen das Studium erfolgreich ab (Ausländeranteil: 30,8 Prozent).

Ausbildungsstätten in nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen

Auf Fachhochschulen werden Studiengänge zu folgenden nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen angeboten: Physiotherapeutischer Dienst, medizinisch-technischer Laboratoriumsdienst, radiologisch-technischer Dienst, Diätdienst und ernährungsmedizinischer Beratungsdienst, ergotherapeutischer Dienst, logopädisch-phoniatrisch-audiologischer Dienst, orthoptischer Dienst, Hebamme sowie Gesundheits- und Krankenpflege. Insgesamt gab es im Wintersemester 2018/19 in Österreich entsprechende 61 Studiengänge mit 6.487 Studierenden und 1.786 Absolventinnen und Absolventen.

Ausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe umfassen allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegehilfe sowie Weiterbildungen für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe. Insgesamt gab es im Schuljahr 2018/19 in Österreich 159 Ausbildungsstandorte mit 11.885 Schülerinnen und Schülern und 4.759 Absolventinnen und Absolventen.

Zu den Ausbildungen bei medizinischen Assistenzberufen zählen Basismodul der medizinischen Assistenzberufe, medizinische Fachassistenz, Desinfektionsassistenz, Gipsassistenz, Laborassistenz, Obduktionsassistenz, Operationsassistenz, Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz, zahnärztlichen Assistenz, Prophylaxeassistenz, Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz. Insgesamt gab es im Schuljahr 2018/19 in Österreich 190 Einrichtungen, die Ausbildungen in medizinischen Assistenzberufen anbieten, mit 8.145 Schülerinnen und Schülern sowie 2.583 Absolventinnen und Absolventen.

Sonstige Ausbildungen im Gesundheitsbereich umfassen Ausbildung zum Rettungssanitäter, zum Notfallsanitäter, in den allgemeinen Notfallkompetenzen, in den besonderen Notfallkompetenzen, zum medizinischen Masseur, zum Heilmasseur, das Berufsmodul für Sanitäter sowie Spezialqualifikationsausbildungen und Ausbildungen für Lehraufgaben für Masseure. Insgesamt gab es im Schuljahr 2018/19 in Österreich 119 Einrichtungen, die sonstige Ausbildungen im Gesundheitsbereich anbieten, mit 11.783 Schülerinnen und Schülern sowie 10.188 Absolventinnen und Absolventen.

Medizin-Studierende an Universitäten sowie Ausbildungsstätten für nichtärztliche Gesundheitsberufe im Schuljahr 2018/19
Medizin-Studierende seit dem Studienjahr 1970/71
Ausbildungsstätten für nichtärztliche Gesundheitsberufe im Schuljahr 2018/19


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