Ausbildung im Gesundheitswesen

Im Studienjahr 2017/18 waren insgesamt 48.922 Personen in einer laufenden Ausbildung für einen  Gesundheitsberuf. Davon studierten 13.3333 Medizin und 35.589 standen in einer nicht-ärztlichen Ausbildung.

Medizin-Studierende an österreichischen Universitäten

Medizin kann in Österreich an folgenden Universitäten studiert werden: Humanmedizin an den Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck, an der Universität Linz, der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität (Salzburg), an der Sigmund Freud Privatuniversität und an der Karl Landsteiner Privatuniversität für Gesundheitswissenschaften sowie Zahnmedizin an den Medizinischen Universitäten Wien, Graz und Innsbruck und an der Danube Private University (Krems).

Im Wintersemester 2017/18 begannen 2.609 Personen ein Medizinstudium, dabei betrug der Ausländeranteil 48 Prozent. Insgesamt lag die Zahl der Medizin-Studierenden im Studienjahr 2017/18 bei 13.333 (Ausländeranteil: 34 Prozent). 1.741 Studierende schlossen das Studium erfolgreich ab (Ausländeranteil: 30 Prozent).  

Ausbildungsstätten in nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen

Auf Fachhochschulen werden Studiengänge zu folgenden nicht-ärztlichen Gesundheitsberufen angeboten: Physiotherapeutischer Dienst, medizinisch-technischer Laboratoriumsdienst, radiologisch-technischer Dienst, Diätdienst und ernährungsmedizinischer Beratungsdienst, ergotherapeutischer Dienst, logopädisch-phoniatrisch-audiologischer Dienst, orthoptischer Dienst, Hebamme sowie Gesundheits- und Krankenpflege. Insgesamt gab es im Wintersemester 2017/18 in Österreich entsprechende 60 Studiengänge mit 5.864 Studierenden und 1.758 Absolventinnen und Absolventen.

Ausbildungen der Gesundheits- und Krankenpflegeberufe umfassen allgemeine Gesundheits- und Krankenpflege, Kinder- und Jugendlichenpflege, psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflege, den gehobenen Dienst für Gesundheits- und Krankenpflege, Pflegehilfe sowie Weiterbildungen für Gesundheits- und Krankenpflegeberufe. Insgesamt gab es im Schuljahr 2017/18 in Österreich 177 Ausbildungsstandorte mit 13.897 Schülerinnen und Schülern und 4.975 Absolventinnen und Absolventen.

Zu den Ausbildungen bei medizinischen Assistenzberufen zählen Basismodul der medizinischen Assistenzberufe, medizinische Fachassistenz, Desinfektionsassistenz, Gipsassistenz, Laborassistenz, Obduktionsassistenz, Operationsassistenz, Ordinationsassistenz, Röntgenassistenz, zahnärztlichen Assistenz, Pflegeassistenz und Pflegefachassistenz. Insgesamt gab es im Schuljahr 2017/18 in Österreich 168 Einrichtungen, die Ausbildungen in medizinischen Assistenzberufen anbieten, mit 4.883 Schülerinnen und Schülern sowie 1.171 Absolventinnen und Absolventen.

Sonstige Ausbildungen im Gesundheitsbereich umfassen Ausbildung zum Rettungssanitäter, zum Notfallsanitäter, in den allgemeinen Notfallkompetenzen, in den besonderen Notfallkompetenzen, zum medizinischen Masseur, zum Heilmasseur, das Berufsmodul für Sanitäter sowie Spezialqualifikationsausbildungen für Masseure. Insgesamt gab es im Schuljahr 2017/18 in Österreich 87 Einrichtungen, die sonstige Ausbildungen im Gesundheitsbereich anbieten, mit 10.792 Schülerinnen und Schülern sowie 8.951 Absolventinnen und Absolventen.

Medizin-Studierende an Universitäten sowie Ausbildungsstätten für nichtärztliche Gesundheitsberufe im Schuljahr 2017/18
Medizin-Studierende seit dem Studienjahr 1970/71
Ausbildungsstätten für nichtärztliche Gesundheitsberufe im Schuljahr 2017/18


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