Lebenslanges Lernen

Langfristige Trends

„Lebenslanges Lernen“ hat in den letzten Jahren zunehmend an Bedeutung gewonnen. Es umfasst lt. einer Definition des Europäischen Rates "alles Lernen während des gesamten Lebens, das der Verbesserung von Wissen, Qualifikationen und Kompetenzen dient und im Rahmen einer persönlichen, bürgergesellschaftlichen, sozialen bzw. beschäftigungsbezogenen Perspektive erfolgt." Zur Messung der Aus- und Weiterbildungsaktivitäten wurde der Strukturindikator „Lebenslanges Lernen“ entwickelt. Dieser misst den Anteil der an Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen teilnehmenden Bevölkerung im Alter von 25 bis 64 Jahren.

Insbesondere die Weiterbildungsaktivitäten in Form von Kursen und Schulungen haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die Bereitschaft, sich weiter zu bilden, stellt dabei die bereits vorhandene Grundausbildung dar, wobei mit steigendem Bildungsniveau auch häufigere Kurs- und Schulungsbesuche einhergehen.

Aktuelle Ergebnisse

Der Strukturindikator „Lebenslanges Lernen“ betrug im Jahresdurchschnitt 2019 14,7%. Im EU27-Durschnitt lag die Beteiligung Erwachsener (25-64-Jährige) an Bildungsmaßnahmen bei 10,8% (2019).

Ergebnisse im Überblick: Lebenslanges Lernen


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