Energie, Umwelt

Umweltgerechtigkeit - Sozioökonomische Unterschiede bei von Umwelteinflüssen Betroffenen und im Umweltverhalten, Ergebnisse des Mikrozensus

Artikelnummer:20-9930-19
ISBN:978-3-903264-05-2

Erscheinungsfolge: fw
Erscheinungsdatum: 02/19

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Umweltgerechtigkeit - Sozioökonomische Unterschiede bei von Umwelteinflüssen Betroffenen und im Umweltverhalten, Ergebnisse des Mikrozensus

Der vorliegende Bericht zur Umweltgerechtigkeit untersucht zum zweiten Mal sozioökonomische Unterschiede bei von Umwelteinflüssen Betroffenen und im Umweltverhalten von Befragten. Dafür wurden aus Verwaltungsdaten sowie mittels „Statistical Matching“ (der Verknüpfung zweier separater Datenkörper) dem Mikrozensus „Umweltbedingungen und Umweltverhalten“ 2015 Einkommensvariablen hinzugefügt.
Die Umwelt-Erhebung im Rahmen des Mikrozensus Sonderprogramms liefert ein breites Datenfeld zur Umweltbetroffenheit und dem Umweltverhalten der österreichischen Wohnbevölkerung und ist der älteste Zweig der Umweltberichterstattung bei Statistik Austria. Neben Daten zur subjektiven Einschätzung von Umweltbedingungen wie Lärm- oder Geruchsbelastung werden hier auch Informationen zum Öko-Einkaufsverhalten oder der Verkehrsmittelwahl der Respondentinnen und Respondenten erhoben. Dadurch können einerseits Zusammenhänge von Umweltmerkmalen mit sozioökonomischen Merkmalen dargestellt und andererseits die Seite der Betroffenen sowie jene der Verursacher im Zusammenhang mit der Umweltproblematik aufgezeigt werden.

Durch die Verknüpfung von Einkommensinformationen mit dem Umweltdatensatz kann im aktuellen Bericht das Haushaltseinkommen dem Umweltverhalten und der Umweltbetroffenheit der befragten Personen gegenübergestellt werden. Der Bericht liefert damit wichtige Erkenntnisse über Verteilungsaspekte umweltrelevanter Faktoren, z.B. durch die Betrachtung von subjektiver Lärmbelastung im Wohnbereich nach Einkommensgruppen. Zudem wird ein vertiefender Fokus auf die Themenbereiche Lebensqualität, Beeinträchtigung durch Lärm, Einkauf von biologisch erzeugten Lebensmitteln und Mobilitätsverhalten gelegt.