Datenangebot: Standardisierte Datensätze (SDS)

Standardisierte Datensätze können nach einer Registrierung von der Website heruntergeladen werden. Durch gezielte Reduktion des Informationsgehalts der Datensätze wird eine Identifikation eines konkreten Einzelfalls unmöglich gemacht. Angaben und Daten können damit nicht mehr einem konkreten Einzelfall zugeordnet werden (vgl. Maßnahmen zur Wahrung des Datenschutzes). Interessenten können auf der Basis dieser Daten Auswertungen flexibel und nach eigenen Gesichtspunkten am eigenen PC, z.B. mit SPSS, vornehmen.

Nutzungsbestimmungen

Im Falle einer Nutzung der von STATISTIK AUSTRIA zur Verfügung gestellten Datensätzen erklären Nutzerinnen und Nutzer die Daten ausschließlich unter den hier genannten Bedingungen und zu den folgenden Zwecken zu verwenden. Nutzerinnen und Nutzer sind Angehörige einer Universität oder einer einschlägigen wissenschaftlichen Einrichtung. Das Ziel der Datenverwendung ist eine wissenschaftliche Analyse. In keinem Fall wird eine Deanonymisierung der Daten versucht. Die Daten dürfen ausschließlich für das in der Antragsemail spezifizierte Projekt genutzt werden. Die Daten dürfen weder entgeltlich noch unentgeltlich an dritte Parteien (natürliche und juristische Personen) weitergegeben werden. Nach Abschluss des Projektes werden die Daten gelöscht. Eine Kopie der mithilfe eines oder mehrerer SDS erstellten Forschungsarbeit (Artikel, Diplomarbeit) ist nach Fertigstellung an STATISTIK AUSTRIA zu übermitteln, wo bei es sich die STATISTIK AUSTRIA vorbehält, ein Zitat der Arbeit und im Einvernehmen mit dem oder der Forschenden gegebenenfalls die gesamte Arbeit auf ihrer Webseite zu publizieren.

Als Standardisierte Datensätze stehen derzeit zur Verfügung:

Volkszählungen

Mikrodaten zu den Volkszählungen der Jahre 1971 bis 2001 finden Sie auf der Homepage des Minnesota Population Center, University of Minnesota zum Download: Integrated Public Use Microdata Series (IPUMS). Es gelten jeweils deren Nutzungsbestimmungen.

Mikrozensus

Der Mikrozensus ist eine Stichprobenerhebung, im Zuge derer pro Quartal etwa 22.500 zufällig ausgewählte Haushalte zu den Themen "Erwerbstätigkeit" (mit dem Frageprogramm der Europäischen Arbeitskräfteerhebung) und "Wohnen" befragt werden. Jedes Jahr werden die Haushalte zusätzlich zu einem Thema mit besonderer Bedeutung für den Arbeitsmarkt (Ad hoc-Modul der Europäischen Arbeitskräfteerhebung) befragt. Der Mikrozensus ist ein rotierendes Sample, wobei jeder Haushalt für insgesamt fünf Quartale in der Stichprobe bleibt; d.h., jedes Quartal scheiden jene Haushalte, die bereits zum fünften Mal befragt wurden, aus der Erhebung aus, und etwa 4.500 neue Haushalte kommen neu in die Stichprobe.

 STATISTIK AUSTRIA stellt Datensätze aus dem Mikrozensus als anonymisierte Einzeldaten zur Verfügung. Der Datenbestand umfasst dabei einerseits vierteljährliche Subsamples von Standardprogramm und Zusatzerhebungen, die aus dem Zeitraum 1. Quartal 2000 bis zum 1. Quartal 2003 gezogen wurden. Andererseits wird ab 2004 aus dem Mikrozensus-Datenbestand eines vollständigen Jahres eine Zufallsstichprobe von 1000 erstbefragten Haushalten pro Befragungsquartal gezogen. Das entspricht ungefähr einem Viertel der erstbefragten Haushalte eines Kalenderjahres bzw. einem Umfang von etwa 10.000 Einzelinterviews pro Jahr. Durch die Ziehung aus der Gruppe der Erstbefragten wird vermieden, dass ein Haushalt mehrmals in das Subsample gelangt. Insgesamt befinden sich im Testdatensatz etwa 5 % der Haushalte des vollständigen Jahresdatensatzes. Die zum Download bereitstehenden SPSS-Files enthalten sämtliche Variablen- und Wertelabels.

Subsample MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
MZ 2018 „Jahresdatensatz" (ZIP-Archiv 5 MB)8.7505%230Datenanfrage
MZ 2017 „Jahresdatensatz" (ZIP-Archiv 6 MB)8.7435%238Datenanfrage
MZ 2017 „Selbständige Erwerbstätigkeit“ ZIP-Archiv (3,4 MB)1.4248%270Datenanfrage
MZ 2016 „Jahresdatensatz" (ZIP-Archiv 7 MB)8.9545%239Datenanfrage
MZ 2016 „Junge Menschen auf dem Arbeitsmarkt" (ZIP-Archiv 1,3 MB)1.26115%261Datenanfrage
MZ 2015 „Jahresdatensatz" (ZIP-Archiv 8,7 MB)8.8355%239Datenanfrage
MZ 2015 „Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung" (ZIP-Archiv 1,6 MB)1.08110%245Datenanfrage
MZ 2014 „Jahresdatensatz" (ZIP-Archiv 8,5 MB)8.7825%239Datenanfrage
MZ 2014 „Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten" (ZIP-Archiv 2,3 MB)1.6187%279Datenanfrage
MZ 2013 „Jahresdatensatz" (ZIP-Archiv 8,1 MB)9.0725%231Datenanfrage
MZ 2013 „Modul Arbeitsunfälle und arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme" (ZIP-Archiv 1,1 MB)2.81715%280Datenanfrage
MZ 2012 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 8,3 MB)9.1675%232Datenanfrage
MZ 2012 „Modul Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand" (ZIP-Archiv 1,6 MB)7.95515%269Datenanfrage
MZ 2011 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 7,5 MB)9.1515%229Datenanfrage
MZ 2011 „Modul Beschäftigung von Menschen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen" (ZIP-Archiv 0,8 MB)6.94215%259Datenanfrage
MZ 2010 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 9,1 MB)9.3815%220Datenanfrage
MZ 2010 „Modul Vereinbarkeit von Beruf und Familie" (ZIP-Archiv 1,9 MB)3.86215%263Datenanfrage
MZ 2009 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 8,4 MB)9.5605%219Datenanfrage
MZ 2009 „Modul Eintritt junger Menschen in den Arbeitsmarkt" (ZIP-Archiv 1,9 MB)1.24715 %266Datenanfrage
MZ 2008 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 4,4 MB)9.6535%221Datenanfrage
MZ 2008 „Modul Arbeitsmarktsituation von Migrantinnen und Migranten in Österreich" (ZIP-Archiv 1,3 MB)5.03215%237Datenanfrage
MZ 2007 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 4,1 MB)9.9845%211Datenanfrage
MZ 2007 “Modul Arbeitsunfälle und arbeitsbezogene Gesundheitsprobleme 2007“ (ZIP-Archiv 0,3 MB)2.86715%291Datenanfrage
MZ 2006 Jahresdatensatz (ZIP-Archiv 5,8 MB)10.0455%213Datenanfrage
MZ 2006 „Modul Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand“ (ZIP-Archiv 9,7 MB)1.25613,4%238Datenanfrage
MZ 2005 Jahresdatensatz (Zip-Archiv 3,9 MB)10.0455%216Datenanfrage
MZ 2005 "Modul Vereinbarkeit von Beruf und Familie" (ZIP-Archiv 4,2 MB)9.8365%259Datenanfrage
MZ 2004 Jahresdatensatz (Zip-Archiv 3,9 MB)10.2335%211Datenanfrage
MZ 2004 2. Quartal "Arbeitsorganisation und Arbeitszeitgestaltung" (Zip-Archiv 0,3 MB)1.00011%243Datenanfrage
MZ 2003 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 2,0 MB)3.9795,8%237Datenanfrage
MZ 2002 4. Quartal "Urlaubsreisen" (Zip-Archiv 1,6 MB)6691,0%393Datenanfrage
MZ 2002 3. Quartal "Haushaltsführung, Kinderbetreuung, Pflege" (Zip-Archiv 1,6 MB)6991,0%245Datenanfrage
MZ 2002 2. Quartal "Beeinträchtigung und Behinderung" (Zip-Archiv 1,5 MB)6641,0%167Datenanfrage
MZ 2002 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 2,1 MB)1.7362,5%236Datenanfrage
MZ 2001 4. Quartal "Urlaubsreisen" (Zip-Archiv 1,6 MB)6631,0%393Datenanfrage
MZ 2001 3. Quartal "Familien- und Kinderwunsch" (Zip-Archiv 1,5 MB)1.6632,4%262Datenanfrage
MZ 2001 2. Quartal "Dauer und Struktur der Arbeitszeit" (Zip-Archiv 1,6 MB)1.4122,8%170Datenanfrage
MZ 2001 2. Quartal "Erweiterte Wohnungserhebung" (Zip-Archiv 1,6 MB)1.662 2,5%163Datenanfrage
MZ 2001 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 1,9 MB)1.7692,5%236Datenanfrage
MZ 2000 4. Quartal "Urlaubsreisen" (Zip-Archiv 1,7 MB)1.7232,5%374Datenanfrage
MZ 2000 3. Quartal "PC-Nutzung, Telearbeit, Arbeitsplatzwechsel" (Zip-Archiv 1,7 MB1.7772,6%247Datenanfrage
MZ 2000 2. Quartal "Übergang Ausbildung ins Erwerbsleben" und "Erweiterte Wohnungserhebung" (Zip-Archiv 5,9 MB)1.6632,4%325Datenanfrage
MZ 2000 1. Quartal "Arbeitskräfteerhebung" (Zip-Archiv 1,7MB)1.7302,5%233Datenanfrage

 (Die Downloads sind selbstextrahierende Zip-Archive. Im Zip-Archiv sind die Files im PDF-Format angelegt.)

Das vollständige anonymisierte Sample des Mikrozensus sowie jene der Module sind kostenpflichtig. Für die Nutzung der anonymisierten Einzeldaten des Mikrozensus gelten gesonderte Nutzungsbedingungen. Zusätzlich zu den Mikrozensus Querschnittsdatenbeständen sind auch eigene Längsschnittbestände (ab 2008) verfügbar. Anfragen richten Sie bitte an:  ake@statistik.gv.at.

Es gelten die unten angeführten Preise exklusive Versandkosten.

Kosten Mikrozensus ab 2004

350 Euro / 1 Quartal 

750 Euro / 4 Quartale (Jahresdurchschnitt)

1.100 Euro / Zeitreihe 2004 bis 2013   

Kosten Ad hoc Module ab 2004

350 Euro / bei Durchführung des Moduls in einem Quartal  

400 Euro / bei Durchführung des Moduls bei einer Teilstichprobe über vier Quartale hinweg 

Konsumerhebung

Die Ergebnisse der Konsumerhebung informieren über Ausgaben, Ausstattung und Einkommen der privaten Haushalte in Österreich. Die Erhebung wird als Stichprobenerhebung alle fünf Jahre durchgeführt.

STATISTIK AUSTRIA stellt kostenfrei Testdatensätze der Konsumerhebung 2014/15 zu Verfügung. Diese Datensätze enthalten sämtliche Haushalts- und Personenvariablen sowie Ausgabendaten auf Hauptgruppenebene. Es stehen Testdaten von rund 5% der befragten Haushalte zur Verfügung, d.h. es kann nicht auf die Grundgesamtheit geschlossen werden.

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Konsumerhebung 2014/15 (PDF 50 MB)350 Haushalte5%149Datenanfrage

Ergebnisse und Analysen der einzelnen Konsumerhebungen finden Sie unter Soziales/Verbrauchsausgaben.

Die vollständigen Mikrodaten der Erhebungen (ab 1999/00 verfügbar) sind kostenpflichtig. Nähere Informationen finden Sie unter dem Reiter "Weitere Informationen" der aktuellsten Erhebung.

EU-SILC

EU-SILC ist eine Statistik zu Einkommen und Lebensbedingungen in Privathaushalten, die seit 2003 in Österreich durchgeführt wird. Seit 2005 wird EU-SILC in allen Mitgliedsstaaten der EU durchgeführt. Im Rahmen von EU-SILC werden alle Informationen erhoben, die notwendig sind, um ein umfassendes Bild über die Lebenssituation von Menschen in Privathaushalten zu gewinnen. Berichtet wird über Haushaltseinkommen, Armut und Armutsgefährdung sowie die Lebensbedingungen deprivierter Haushalte.

Die Gesamtdatensätze seit 2003 sind unter folgendem Link für Forschungszwecke kostenfrei erhältlich: Gesamtdatensätze (Bitte beachten Sie, dass die Formulare für den Bezug der Gesamtdatensätze unter dem Reiter „Weitere Informationen“ am Ende der eingeblendeten Liste zu finden sind.)

Freiwilligenarbeit

Statistik Austria hat im Auftrag des Sozialministeriums eine Erhebung zur Freiwilligenarbeit in Österreich als freiwillige Zusatzerhebung zum Mikrozensus im 4. Quartal 2006 durchgeführt. Das Frageprogramm wurde vom Institut für interdisziplinäre Nonprofit Forschung (NPO) der WU Wien entwickelt. Statistik Austria stellt die Ergebnisse als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Sample-MetadatenFallzahl StichprobeVariablen 
Freiwilligenarbeit (Zip-Archiv 1,3 MB)11.661 Personen100%325Datenanfrage

Erwachsenenbildung

Die Erhebung über Erwachsenenbildung 2016/17 (AES, Adult Education Survey) bietet einen umfassenden Überblick über die Lernaktivitäten (formale Bildung, nicht-formale Bildung, informelles Lernen) der österreichischen Bevölkerung im Haupterwerbsalter (25 bis 64 Jahre) im Zeitraum von zwölf Monaten sowie über weitere damit zusammenhängende Aktivitäten. Die Befragung wurde europaweit durchgeführt.

Für Österreich liegen Daten über 5.620 interviewte Personen vor, die im Rahmen einer Zufallsstichprobe ausgewählt wurden und freiwillig an der Erhebung teilnahmen.

Allgemeine Informationen zur Erwachsenenbildungserhebung 2011/12 (AES)

STATISTIK AUSTRIA stellt einen Datenbestand mit anonymisierten Einzeldaten aus der Erwachsenenbildungserhebung 2016/17 als SDS zur Verfügung. Da es sich um eine Substichprobe (50%-Sample) handelt, unterliegen die Ergebnisse generell einer größeren Schwankungsbreite als die Originalauswertungen. Es kann nur bedingt auf die Grundgesamtheit geschlossen werden. Abweichungen von den publizierten Ergebnissen sind vor allem auf den reduzierten Stichprobenumfang zurückzuführen.

Subsample - Metadaten FallzahlStichprobeVariablen 
Erwachsenenbildungs-Erhebung 2007  
(Zip Archiv 1,7 MB)
2.338 Personen50%292Datenanfrage
Erwachsenenbildungs-Erhebung 2011/12  
(Zip Archiv 2,4 MB)
2.877 Personen50%336Datenanfrage
Erwachsenenbildungs-Erhebung 2016/17  
(Zip Archiv 0,7 MB)
2.810 Personen50%256Datenanfrage

Die vollständig anonymisierten Samples der Erwachsenenbildung AES 2007, AES 2011/12 und AES 2016/17 sind kostenpflichtig. Anfragen richten Sie bitte an: aes@statistik.gv.at

Die Kosten jeweils pro Gesamtdatensatz (exklusive Versandkosten) belaufen sich auf 250 Euro. 

IKT-Einsatz in Haushalten

Gegenstand der Europäischen Erhebung über den IKT-Einsatz in Haushalten in Österreich ist der Einsatz sowie die Nutzung von Informations- und Kommunikationstechnologien, insbesondere des Internet, durch die österreichische Wohnbevölkerung auf Haushalts- und auf Personenebene. Auf europäischer Ebene kommt den Indikatoren dieser Erhebung höchste politische Bedeutung zu. Sie dienen als Grundlage des Benchmarking-Prozesses, der im Rahmen des Aktionsplans „i2010“ durchgeführt wird. Seit der Durchführung der ersten Piloterhebung im Jahr 2002 wurde die Erhebung bereits fünfmal durchgeführt.

STATISTIK AUSTRIA stellt anonymisierte Einzeldaten aus der IKT-Erhebung 2005 als SDS zur Verfügung.

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
IKT-Erhebung 2005 (PDF 19KB) 6.578 Personen50%152Datenanfrage

Die vollständig anonymisierten Samples des Datensatzes IKT-Einsatz in Haushalten ist kostenpflichtig. Anfragen richten Sie bitte an: Nina.Djahangiri@statistik.gv.at

Gesundheitsbefragung

Gesundheitsbefragungen werden in Österreich seit den 1970er Jahren durchgeführt und sind unverzichtbare Datenquellen für Informationen zum Gesundheitszustand und zum Gesundheitsverhalten der Bevölkerung sowie über die Inanspruchnahme von Einrichtungen des Gesundheitswesens. STATISTIK AUSTRIA stellt die Ergebnisse der Gesundheitsbefragungen 2006/07 und 2014 als anonymisierte Mikrodatensätze zur Verfügung.

Wanderungen

STATISTIK AUSTRIA erstellt, basierend auf den Daten (An- und Abmeldungen) des Zentralen Melderegisters (ZMR), jährlich eine Wanderungsstatistik. Dabei erhält  STATISTIK AUSTRIA quartalsweise aus dem Zentralen Melderegister einen indirekt personenbezogenen Datenbestand aller melderechtlichen Vorgänge (Bewegungsdaten). Dieser wird mit den Bestandsdaten der hauptwohnsitzgemeldeten Personen auf Konsistenz geprüft. Die Meldevorgänge werden anschließend nach demographischen Gesichtspunkten klassifiziert (Zuzüge, Wegzüge, Geburten, Sterbefälle, demographisch nicht zuordenbare Ereignisse).

Wanderungen (Zuzüge bzw. Wegzüge) sind Hauptwohnsitzverlegungen innerhalb (Binnenumzüge) bzw. über die Grenzen von Gebietseinheiten innerhalb Österreichs (Binnenwanderungen) bzw. Verlegungen von Hauptwohnsitzen über die Staatsgrenze (Außenwanderungen).

In der Wanderungsstatistik werden nur jene Meldevorgänge berücksichtigt, bei denen nach einem Wohnsitzwechsel eine Aufenthaltsdauer am neuen Wohnsitz von mind. 90 Tagen vorliegt (Binnenwanderungen). Bei einer Zuwanderung aus dem Ausland muss eine Hauptwohnsitzmeldung von mindestens 90 Tagen gegeben sein. Dies vermeidet die Überschätzung von Wanderungsvorgängen auf Grund von Meldeungenauigkeiten sowie kurzfristigen administrativen Korrekturen. Erfolgte nach einer Abmeldung die erneute Anmeldung erst nach einer Frist von mehr als 90 Tagen, wurde der Vorgang statistisch als Außenwanderung behandelt, d.h. ein Wegzug in das Ausland sowie ein Zuzug aus dem Ausland generiert.

War bei den Außenwanderungen keine eindeutige Zuweisung nach einem Herkunfts- bzw. Zielland oder der Staatsangehörigkeit möglich, wurde die Wanderung der Kategorie "unbekannt" zugeordnet.

Das Alter zum Zeitpunkt der Wanderung wird folgendermaßen bestimmt: Bei Wanderungen innerhalb Österreichs sowie bei Zuzügen aus dem Ausland wird das Alter zum Zeitpunkt der Anmeldung ermittelt. Dieses kann jedoch auf Grund der Differenz zwischen dem Datum der Abmeldung und dem Datum der Anmeldung von jenem zum Zeitpunkt der Abmeldung abweichen. Bei Wegzügen in das Ausland wird das Alter zum Zeitpunkt der Abmeldung ermittelt.

Binnenwanderungen

Das Subsample enthält eine Zufallsstichprobe von 10% aller Binnenwanderungsfälle aus den Wanderungsstatistiken der Jahre 2009 bis 2018. Die Wanderungsstatistik wird von STATISTIK AUSTRIA erstellt und basiert auf den Daten (An- und Abmeldungen) des Zentralen Melderegisters (ZMR).

STATISTIK AUSTRIA erhält auf Basis des Bundesgesetzes über das polizeiliche Meldewesen (Meldegesetz 1991 idgF, § 16b) quartalsweise aus dem Zentralen Melderegister einen pseudonymisierten Datenbestand aller melderechtlichen Vorgänge (Bewegungsdaten). Dieser wird mit den Bestandsdaten der hauptwohnsitzgemeldeten Personen auf Konsistenz geprüft. Die Meldevorgänge werden anschließend nach demographischen Gesichtspunkten klassifiziert (Zuzüge, Wegzüge, Geburten, Sterbefälle, demographisch nicht zuordenbare Ereignisse).

Binnenwanderungen sind Hauptwohnsitzverlegungen innerhalb Österreichs, wobei der zeitliche Abstand zwischen dem Datum der Abmeldung des alten Hauptwohnsitzes und dem Datum der Anmeldung des neuen Hauptwohnsitzes nicht mehr als 90 Tage betragen darf. Ist dieser zeitliche Abstand größer als 90 Tage, so wird die Abmeldung des alten Hauptwohnsitzes als Wegzug in das Ausland und die Anmeldung des neuen Hauptwohnsitzes als Zuzug aus dem Ausland gezählt. Detaillierte Informationen finden Sie in der Standarddokumentation.

Alle Gebietsstände der Herkunfts- und Zielorte (Gemeinden, Politische Bezirke, NUTS 3-Regionen, Bundesländer) beziehen sich auf den Stichtag 1.1.2019.

Die Berechnung des Alters bezieht sich auf den Zeitpunkt der Hauptwohnsitz-Anmeldung.

Subsample-MetadatenFallzahl StichprobeVariablen 
Binnenwanderungen 2009-2018 (XLS 224 KB)745.04210%17Datenanfrage

Außenwanderungen

Das Subsample enthält eine Zufallsstichprobe von 10% aller Außenwanderungsfälle aus den Wanderungsstatistiken der Jahre 2009  bis 2018. Die Wanderungsstatistik wird von STATISTIK AUSTRIA erstellt und basiert auf den Daten (An- und Abmeldungen) des Zentralen Melderegisters (ZMR).

STATISTIK AUSTRIA erhält auf Basis des Bundesgesetzes über das polizeiliche Meldewesen (Meldegesetz 1991 idgF, § 16b) quartalsweise aus dem Zentralen Melderegister einen pseudonymisierten Datenbestand aller melderechtlichen Vorgänge (Bewegungsdaten). Dieser wird mit den Bestandsdaten der hauptwohnsitzgemeldeten Personen auf Konsistenz geprüft. Die Meldevorgänge werden anschließend nach demographischen Gesichtspunkten klassifiziert (Zuzüge, Wegzüge, Geburten, Sterbefälle, demographisch nicht zuordenbare Ereignisse).

Außenwanderungen (Zuzüge bzw. Wegzüge) sind Hauptwohnsitzverlegungen über die Staatsgrenzen hinweg, wobei eine Mindestaufenthaltsdauer innerhalb Österreichs von 90 Tagen gegeben sein muss. Personen, die ihre Hauptwohnsitzmeldung in Österreich innerhalb von 90 Tagen nach dem Datum der Anmeldung wieder abmelden, werden weder als Zuzug noch als Wegzug gezählt. Dies vermeidet die Überschätzung von Wanderungsvorgängen auch auf Grund von Meldeungenauigkeiten sowie kurzfristigen administrativen Korrekturen. Erfolgt hingegen innerhalb von 90 Tagen nachdem Datum einer Hauptwohnsitz-Abmeldung die erneute Anmeldung eines Hauptwohnsitzes innerhalb Österreichs, so wird dieser Vorgang in der Wanderungsstatistik als Binnenwanderung gezählt. Detaillierte Informationen finden Sie in der Standarddokumentation.

Alle Gebietsstände der in Österreich gelegenen Herkunfts- und Zielorte (Gemeinden, Politische Bezirke, NUTS 3-Regionen, Bundesländer) beziehen sich auf den Stichtag 1.1.2019.

Die Berechnung des Alters bezieht sich bei Zuwanderungen auf das Datum der Hauptwohnsitz-Anmeldung in Österreich bzw. bei Abwanderungen auf das Datum der Hauptwohnsitz-Abmeldung in Österreich.

Subsample-MetadatenFallzahl StichprobeVariablen 
 Außenwanderungen 2009 - 2018 (XLS 40 KB)249.62310%16Datenanfrage

Bevölkerungsbewegung

Geburten, Sterbefälle, Eheschließungen und Ehescheidungen sind zentrale Komponenten der Bevölkerungsbewegung. Von ebenso großer Bedeutung für die Beschreibung der Bevölkerungsentwicklung sind Einbürgerungen. 

Zu jedem dieser Komponenten stellt nun Statistik Austria einen Standardisierten Datensatz zur Verfügung. Als Beispiel ist eine 20 % Stichprobe aus dem jeweils aktuellen Jahresfile bereitgestellt.

Die vorliegenden Statistiken sind Sekundärstatistiken. Die Statistik der Geburten, Sterbefälle und Eheschließung beruht auf monatlichen Meldungen der Standesämter ergänzt um einige medizinische Merkmale zu Geburt bzw. Todesursache. Rechtskräftige Ehescheidungen werden laufend durch die zuständigen Gerichte gemeldet und jährlich aufbereitet. Daten für die Einbürgerungsstatistiken werden aus den Einbürgerungsbescheiden der Ämter der Landesregierungen gewonnen und quartalsweise publiziert.

Die vollständig anonymisierten Samples der Datensätze der Bevölkerungsbewegung sind kostenpflichtig. Anfragen richten Sie bitte an: anita.mikulasek@statistik.gv.at

Geburten

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobe Variablen 
Geburten 2010 (XLS 16 KB)15.80820%60Datenanfrage

Sterbefälle

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Sterbefälle 2010 (XLS 15 KB)15.44020%44Datenanfrage

Gestorbene Säuglinge

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Sterbefälle 2010 (XLS 18 KB)6220%106Datenanfrage

Eheschließungen

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Eheschließungen 2010 (XLS 14 KB)7.50920%rd. 39Datenanfrage

Ehescheidungen

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Ehescheidungen 2005 (XLS 24 KB) 3.92520%rd.35 Datenanfrage

Einbürgerungen

Subsample - MetadatenFallzahl Stichprobe Variablen 
Einbürgerungen 2005 (XLS 24 KB) 7.08920%14Datenanfrage

Registerzählung

STATISTIK AUSTRIA bietet kostenfreien Zugang zu Stichprobenfiles mit Daten der Registerzählung 2011 mit mehreren thematischen Schwerpunkten (Arbeitsmarkt, Privathaushalte, Regionen, Arbeitsstättenzählung). Die Daten der Registerzählung 2011 werden durch die Zusammenführung zahlreicher Register erzeugt. Diese Register wurden zu drei Zählbereichen zusammengeführt: zur Volkszählung, d.h. der Sammlung aller Merkmale, die die österreichische Bevölkerung betreffen, zur Arbeitsstättenzählung, die Informationen über alle Arbeitsstätten in Österreich umfasst, und zur Gebäude- und Wohnungszählung, die Zahl und die Art von Gebäuden und Wohnungen in Österreich wiedergibt.

Subsample - MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Arbeitsmarkt Registerzählung 2011 (PDF 715 KB)126.0291,5%16Datenanfrage
Privathaushalte Registerzählung 2011 (PDF 816 KB)63.5851,7%24Datenanfrage
Regionen Registerzählung 2011 (PDF 741)294.0683,5%10Datenanfrage
Arbeitsstättenzählung Registerzählung 2011 (PDF 687KB)15.8012,2%17Datenanfrage

Nähere Informationen und weiterführende Ressourcen finden Sie unter folgenden Links:

Lohnsteuerstatistik

Die jährlich erstellte Lohnsteuerstatistik ist eine Vollerhebung mit sekundärstatistischem Charakter. Fast 8 Millionen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie Pensionsbezieher und Pensionsbezieherinnen ausgestellte Lohnzettel stellen die Basis dieser Statistik dar. Da es in einem Jahr für eine Person auch mehr als einen Lohnzettel geben kann, werden alle zu einer Person gehörigen Lohnzettel zusammengefasst, um von den Lohnzetteln zu einer personenbezogenen Lohnsteuerstatistik zu kommen.

Statistik Austria stellt Datenbestände mit anonymisierten Einzeldaten aus der personenbezogenen Lohnsteuerstatistik als SDS zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Lohnsteuerstatistik 2005 (ZIP-Archiv  148 KB)59.279 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2006 (ZIP-Archiv 122 KB)60.169 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2007 (ZIP-Archiv 132 KB)61.271 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2008 (ZIP-Archiv 239 KB)62.432 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2009 (ZIP-Archiv 259 KB)62.545 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2010 (ZIP-Archiv 241 KB)63.418 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2011 (ZIP-Archiv 241 KB)64.696 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2012 (ZIP-Archiv 241 KB)66.095 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2013 (ZIP-Archiv 217 KB)66.763 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2014 (PDF 243 KB)67.190 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2015 (PDF 220 KB)67.742 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2016 (PDF 220 KB)68.685 Personen1%17Datenanfrage
Lohnsteuerstatistik 2017 (PDF 225 KB)69.638 Personen1%17Datenanfrage

Integrierte Lohn- und Einkommensteuer

Die Integrierte Lohn- und Einkommensteuerstatistik 2006 basiert auf der Zusammenführung von Daten über die der Einkommensteuer unterliegenden Einkommen von unbeschränkt und beschränkt steuerpflichtigen natürlichen Personen und die der Lohnsteuer unterliegenden Einkommen der unselbständig Erwerbstätigen sowie Pensionisten und Pensionistinnen. Ferner fanden Transferzahlungen wie Arbeitslosengeld, Notstandshilfe, Pflegegeld, Familienbeihilfe und sonstige Beihilfen Eingang in diese Statistik.

Statistik Austria stellt einen Datenbestand mit anonymisierten Einzeldaten aus der integrierten Lohn- und Einkommensteuerstatistik als SDS zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2006 (PDF 88 KB)63.319 Personen1%13Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2007 (PDF 167 KB)64.358 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2008 (PDF 187 KB)65.607 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2009 (PDF 170 KB)65.888 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2010 (PDF 160 KB)66.754 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2011 (PDF 170 KB)68.082 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2012 (PDF 220 KB)69.097 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2013 (PDF 220 KB)69.797 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2014 (PDF 215 KB)70.271 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2015 (PDF 200 KB)70.851 Personen1%14Datenanfrage
Integrierte Lohn- und Einkommensteuer 2016 (PDF 200 KB)71.824 Personen1%14Datenanfrage

Factors of Business Success (FOBS)

Von Oktober 2005 bis April 2006 wurde die von der Europäischen Kommission initiierte und geförderte Erhebung „Faktoren des Geschäftserfolges von neu gegründeten Unternehmen“ (Factors of Business Success - FOBS) durchgeführt. Ausgehend von der Annahme, dass Unternehmensgründungen wesentlich zur dynamischen Entwicklung einer Wirtschaft beitragen, soll die Erhebung Auskunft über die (i) Bedingungen der Unternehmensgründung, (ii) die derzeitige Situation von Jungunternehmen und (iii) deren Zukunftspläne geben.

Die mittels eines harmonisierten Fragebogens durchgeführte, freiwillige Erhebung richtete sich an jene Unternehmen, die 2002 gegründet und 2005 noch am Markt waren. Aus dieser Grundgesamtheit (13.949 Unternehmen) wurde eine geschichtete Stichprobe gezogen, welche die unterschiedlichsten Wirtschaftsbereiche abdeckte. 70% der Befragten waren zwischen 30 und 49 Jahren alt, zwei Drittel der Grundgesamtheit waren männlich.

Statistik Austria stellt nun Forscherinnen und Forschern die FOBS-Erhebung als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
FOBS-Erhebung          (PDF 230 KB)1726 Unternehmen100%132Datenanfrage

Reisegewohnheiten der österreichischen Bevölkerung

Je Quartal werden im Rahmen dieser Erhebung rund 3.500 ausgewählte, im Inland wohnhafte Personen ab 15 Jahren, verteilt über Österreich, telefonisch befragt (Grundgesamtheit von rd. 6,98 Mio.). Die Teilnahme an der Erhebung ist freiwillig. Der Auswahlrahmen für die proportional geschichtete Stichprobe ist das Zentrale Melderegister (ZMR). Die Telefonnummern werden dem öffentlichen Telefonbuch entnommen. Erhoben werden

  • Urlaubs- und Geschäftsreisen,
  • mit (Nächtigungsreisen) und ohne Nächtigung (Tagesreisen),
  • im In- und ins Ausland.

Neben dem Profil der Inlands- und Auslandsreisen (Aufenthaltsdauer, Reisedestination, Abreisemonat, Reisezweck, Unterkunftsart, Reiseorganisation, Transportmittel und Ausgaben) wird das Profil der Reisenden und Nicht-Reisenden (soziodemographische Merkmale) erhoben.

Statistik Austria stellt nun Forscherinnen und Forschern die Reisegewohnheiten als anonymisierten Mikrodatensatz zur Verfügung.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Reisegewohnheiten  2008/09   (PDF 235 KB)ca.3500 pro Quartal100%29Datenanfrage
Reisegewohnheiten    2012 (PDF 212 KB)ca.3500 pro Quartal100%30Datenanfrage
Reisegewohnheiten    2013 (PDF 212 KB)ca.3500 pro Quartal100%30Datenanfrage
Reisegewohnheiten    2014 (PDF 235 KB)ca.3500 pro Quartal100%30Datenanfrage
Reisegewohnheiten    2015 (PDF 212 KB)ca.3500 pro Quartal100%30Datenanfrage
Reisegewohnheiten    2016 (PDF 212 KB)ca.3500 pro Quartal100%30Datenanfrage

Zeitverwendungserhebung

Die Zeitverwendungserhebung 2008/09 wurde von der Statistik Austria im Auftrag des Bundeskanzleramtes/Bundesministerin für Frauen und öffentlichen Dienst von Ende März 2008 bis Anfang April 2009 durchgeführt und ist die dritte Erhebung (nach 1981 und 1992) über die Verwendung der Zeit in Österreich. Dabei wurden rund 8.200 Personen ab zehn Jahren ersucht, einen Tag lang ein Tagebuch zu führen, in das sie alle Tätigkeiten eingetragen sollten, die länger als 15 Minuten dauern. Die Mitarbeit bei dieser Erhebung war freiwillig, die Vorgaben orientieren sich dabei an europäischen Richtlinien (HETUS-Guidelines von EUROSTAT). Statistik Austria stellt den vollständig anonymisierten Mikrodatensatz (100%) für wissenschaftliche Forschungszwecke kostenfrei zur Verfügung, dazu ist die untenstehende Datennutzungsvereinbarung zu unterfertigen. Anfragen dazu richten Sie bitte an: Sonja.Ghassemi-Boenisch@statistik.gv.at. Statistik Austria stellt aber auch einen Lehrdatensatz (10% der Stichprobe) für wissenschaftliche Forschungszwecke kostenfrei zur Verfügung, dazu ist eine Anfrage an Forschung und Lehre zu richten.

Subsample – MetadatenFallzahlStichprobeVariablen 
Zeitverwendungserhebung  (PDF 752 KB)8234100%987Datenanfrage
Zeitverwendungserhebung (Lehrdatensatz)  (PDF 752 KB)81910%987Datenanfrage