Regelung der Türnummernvergabe   

In den Arbeitsgruppen zu  Adress-GWR II wurde von den Vertretern von Städten und Gemeinden immer wieder gefordert, die gesetzliche Regelung der Türnummerierung einer Lösung und Umsetzung zu zuführt, sodass damit auch eine wesentliche Problementlastung für andere Materien wie Meldewesen, Registerzählung, GWR und E-Government-Verfahren stattfindet.

Ein Entwurf für die Regelung der Türnummerierung (PDF, 14 KB) (Version 8. 4. 2008) wurde erarbeitet und in mehreren Arbeitsgruppen mit Gemeinden, Städten und Ländern abgestimmt.

In der Novelle zum GWR-Gesetz wurde die Zugriffsberechtigung der Länder auf den Datenbestand des Adress-GWR II unter anderem an die Aufnahme dieser österreichweit abgestimmten Regelung der Adressierung bis auf Ebene der Türnummern in den Bauordnungen oder in anderen landesgesetzlichen Bestimmungen geknüpft. Dabei wäre auch zu regeln, dass von den Hauseigentümern bzw. deren Hausverwaltungen vergebene Türnummern den Gemeinden mitzuteilen sind.

Die Umsetzung einer österreichweit einheitlichen Regelung der Türnummernvergabe, welche auch die Meldeverpflichtung des Eigentümers an die Behörde vorsieht, kommt auch im Zusammenhang mit Fragen der Zuordnung von Energieausweisen zu Nutzungseinheiten eine besondere Bedeutung zu. Durch die Umsetzung der vorgesehenen Regelung wäre auch eine Lösung für das Problem fehlender Türnummern bei Nutzungseinheiten des Bestandes gegeben.