Pressemitteilung: 12.791-089/22

Inflation im März 2022 auf 6,8% gestiegen

Wien, 2022-04-21 – Die Inflationsrate für März 2022 lag laut Statistik Austria bei 6,8% (Februar 2022: revidiert 5,8%). Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) betrug im März 2022 108,8 (Februar 2022: revidiert 106,6). Gegenüber dem Vormonat Februar 2022 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 2,1%.

"Das Leben in Österreich hat sich nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine so stark verteuert wie seit über 40 Jahren nicht mehr: Die Inflationsrate lag im März 2022 bei 6,8%. Ähnlich hoch war die Inflation zuletzt im November 1981 mit 7,0%. Ausschlaggebend für die Teuerung im März war ein Preissprung bei Treibstoffen, die schon bisher starke Preistreiber gewesen waren. Die Preise für Haushaltsenergie sind ebenfalls weiter gestiegen, besonders massiv die Heizölpreise, die sich mit +118,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat mehr als verdoppelt haben", erklärt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Ohne Teuerungen für Treibstoffe und Heizöl läge die Inflation bei 4,7%

Der Preisanstieg für Verkehr (durchschnittlich +15,9%) beeinflusste die Inflationsrate mit +2,15 Prozentpunkten, er fiel damit deutlich stärker als im Februar aus (+10,6%; Einfluss: +1,48 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung der Treibstoffpreise (März: +50,7%, Einfluss: +1,65 Prozentpunkte; Februar +29,3% (Einfluss: +1,05 Prozentpunkte). Gebrauchte Kraftwagen kosteten um 16,1% mehr (Einfluss: +0,25 Prozentpunkte), neue Pkw um 6,8% (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte). Reparaturen privater Verkehrsmittel verteuerten sich um 4,2% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Flugtickets hingegen verbilligten sich um 3,5%.

Wohnung, Wasser, Energie kostete durchschnittlich um 9,7% mehr (Einfluss: +1,81 Prozentpunkte), merklich mehr als im Februar (+7,7%, Einfluss: +1,48 Prozentpunkte). Als hauptverantwortlich dafür erwiesen sich deutliche Teuerungen für Haushaltsenergie (März: +33,5%, Einfluss: +1,28 Prozentpunkte; Februar +25,3%, Einfluss: +0,99 Prozentpunkte). Dazu trugen vor allem die massiv gestiegenen Heizölpreise bei (März: +118,5%, Einfluss: +0,43 Prozentpunkte; Februar +48,9% (Einfluss: +0,21 Prozentpunkte). Die Gaspreise legten ebenfalls zu (März: +71,9%, Einfluss: +0,40 Prozentpunkte; Februar +64,3% (Einfluss: +0,37 Prozentpunkte). Auch Strom kostete mehr (März: +16,5%, Einfluss: +0,33 Prozentpunkte; Februar +14,9%, Einfluss: +0,30 Prozentpunkte). Die Preise für Fernwärme stiegen um 12,2% und für feste Brennstoffe um 14,4%. Die Instandhaltung von Wohnungen verteuerte sich durchschnittlich um 9,5% (Einfluss: +0,53 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür waren die Materialkosten (+10,5%; Einfluss: +0,40 Prozentpunkte).

In Restaurants und Hotels musste durchschnittlich um 6,6% mehr bezahlt werden (Einfluss: +0,81 Prozentpunkte). Bewirtungsdienstleistungen verteuerten sich um 5,4% (Einfluss: +0,59 Prozentpunkte), Beherbergungsdienstleistungen um 14,6% (Einfluss: +0,22 Prozentpunkte).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich durchschnittlich um 5,8% (Einfluss: +0,67 Prozentpunkte), etwas mehr als im Februar (+4,3%; Einfluss: +0,49 Prozentpunkte). Dazu trugen vor allem teurere Nahrungsmittel bei (März: +5,4%, Einfluss: +0,55 Prozentpunkte; Februar +4,1% (Einfluss: +0,42 Prozentpunkte). Ausschlaggebend war insbesondere die Preisentwicklung von Obst (März: +4,7%, Einfluss: +0,05 Prozentpunkte; Februar -0,4% (Einfluss: -0,01 Prozentpunkte) und von Milch, Käse und Eiern (März: +5,5%, Einfluss: +0,09 Prozentpunkte; Februar +3,0% (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte). Die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse stiegen um 7,2% (Einfluss: +0,15 Prozentpunkte), jene für Gemüse um 9,0% (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte). Für Fleisch zahlte man um 4,1% mehr (Einfluss: +0,09 Prozentpunkte), für Öle und Fette um 13,3%. (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte). Kräftige Preisschübe gab es auch bei alkoholfreien Getränken (März: +9,8%, Einfluss: +0,12 Prozentpunkte; Februar +5,4% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Insbesondere die Kaffeepreise legten stark zu (März: +12,3%; Februar +6,0%). Die Preise für Limonaden stiegen um 10,5% (Februar +9,6%).

Freizeit und Kultur verteuerten sich durchschnittlich um 5,3% (Einfluss: +0,59 Prozentpunkte). Pauschalreisen kosteten um 11,3% mehr (Einfluss: +0,22 Prozentpunkte). Freizeit- und Kulturdienstleistungen um 3,5% (Einfluss: +0,14 Prozentpunkte) Die Preise für Pflanzen stiegen um 10,4% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte).

Bekleidung und Schuhe zeigten sich nahezu preisstabil (durchschnittlich 0,1%; Einfluss: 0,00 Prozentpunkte), nachdem deren Preise im Februar noch um 5,8% angestiegen waren (Einfluss: +0,23 Prozentpunkte). Bekleidungsartikel kosteten um 1,1% weniger (Einfluss: -0,04 Prozentpunkte; Februar: +6,2%, Einfluss: +0,18 Prozentpunkte), Schuhe jedoch um 3,8% mehr (Einfluss: +0,03 Prozentpunkte; Februar: +4,4%, Einfluss: +0,04 Prozentpunkte).

Inflation März 2022 gegenüber Februar 2022: +2,1%

Als Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat Februar 2022 erwies sich Treibstoffe (durchschnittlich +21,9%; Einfluss: +0,76 Prozentpunkte). Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat waren Beherbergungsdienstleistungen (-2,9%; Einfluss: -0,05 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im März 2022 bei 6,7%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im März 2022 bei 118,11 (Februar 2021: revidiert 115,40). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 6,7% und war somit um 0,1 Prozentpunkte geringer als jene des VPI. Der Unterschied beruht auf Gewichtungsunterschieden zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik). Deutliche Preisanstiege für die Instandhaltung von Wohnungen sowie für Pauschalreisen (jeweils geringere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) verminderten den HVPI deutlich gegenüber dem VPI. Teilweise konnte das durch die höheren Kosten für Haushaltsenergie (größere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) kompensiert werden.

Teuerung beim täglichen Einkauf geringer als Gesamtinflation, Wocheneinkauf massiv teurer

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf widerspiegelt, stieg im Jahresvergleich um 6,3% (Februar: ebenfalls +6,3%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 13,7% (Februar: +9,5%).

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Bisherige Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der Inflationsraten: 
Eine ausführliche Dokumentation (PDF, 1 MB) der bis Dezember 2021 verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden stets dabei berücksichtigt. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristinnen und Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen der Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und ECOICOP1) -Hauptgruppen
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
März 
2022/ 
März 
2021
März 
2022/ 
Februar 
2022
Februar 
2022/ 
Februar 
2021
März 
2022/ 
März 
2021
März 
2022/ 
Februar 
2022
März 
20222)
Februar 
20223)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)6,82,15,8--108,8106,64)
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 6,31,36,3--108,8107,4
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) 13,75,29,5--118,1112,3
Index ohne Saisonwaren 20206,92,15,8--108,8106,6
Index der Saisonwaren 20208,53,25,6--112,8109,3
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20205)17,96,912,0--122,8114,9
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)6,72,35,5--118,11115,404)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)5,82,44,5--118,61115,87
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke5,81,54,30,6730,181106,8105,2
02 Alkoholische Getränke und Tabak2,31,02,50,0790,031104,1103,1
03 Bekleidung und Schuhe0,18,45,80,0030,339102,594,6
04 Wohnung, Wasser, Energie9,72,07,71,8100,382112,2110,0
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 4,61,15,10,3080,080105,9104,7
06 Gesundheitspflege3,00,52,60,1670,021104,1103,6
07 Verkehr15,96,510,62,1480,881120,4113,1
08 Nachrichtenübermittlung1,0-0,21,50,021-0,00497,797,9
09 Freizeit und Kultur5,30,84,30,5880,095107,1106,2
10 Erziehung und Unterricht1,90,12,00,0180,000103,4103,3
11 Restaurants und Hotels6,60,06,70,810-0,011108,6108,6
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,90,31,70,1740,030102,9102,6
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im März 2022 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber März 2021Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber
Dieseltreibstoff55,01,007
Superbenzin45,30,640
Heizöl extra leicht, Großabnahme118,50,430
Gas, Arbeitspreis79,00,400
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag22,80,340
Preisdämpfer
Wohnungsmiete, alle Kategorien-2,5-0,128
Elektrischer Strom, Grund-, Zählergebühr-21,9-0,084
Pendlerkarte, Jahreskarte-34,0-0,043
Städteflug-15,5-0,016
Bahn - Sparschiene - Ticket-20,5-0,013
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im März 2022 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber Februar 2022Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber
Dieseltreibstoff23,80,471
Superbenzin19,40,285
Heizöl extra leicht, Großabnahme51,50,234
Gas, Arbeitspreis5,90,047
Flugpauschalreisen2,30,040
Preisdämpfer
Übernachtung im Ausland-11,1-0,045
Zimmer mit Frühstück, 4/5-Stern-4,7-0,012
Zimmer mit Frühstück, 3-Stern-2,5-0,009
Kaffeepads/-kapseln-4,7-0,008
Dosenbier-2,3-0,007

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach ECOICOP
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
März 
2022/ 
März 
2021
März 
2022/ 
Februar 
2022
März 
2022/ 
März 
2021
März 
2022/ 
Februar 
2022
März 
20222)
Februar 
20223)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)6,82,1 - -108,8106,6
A,E,FGüter10,23,75,1621,901112,5108,5
A,EIndustriegüter und Energie12,44,64,4131,689115,2110,1
AIndustriegüter5,22,21,4880,618106,6104,3
A1Kurzlebige Industriegüter5,91,00,5980,102107,5106,4
A2Halbdauerhafte Industriegüter2,34,80,1960,382103,298,5
A3Dauerhafte Industriegüter7,11,30,6940,134108,7107,3
EEnergie41,313,52,9251,071151,5133,5
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme24,62,10,8460,081128,6126,0
E2Mineralölprodukte57,325,22,0790,990173,5138,6
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol5,11,40,7490,212106,2104,7
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol4,91,10,4830,096105,7104,6
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)6,72,30,1720,064109,0106,5
F3Fleisch- und Wurstwaren4,12,10,0940,052105,1102,9
SDienstleistungen3,30,31,6250,124105,0104,7
S1Verkehrsdienstleistungen0,60,80,0410,057102,0101,2
S2Dienstleistungen zur Wohnung1,20,20,1490,031102,9102,7
S3Reisen und Unterkunft12,7-0,20,440-0,005115,1115,3
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)4,70,20,7630,034106,8106,6
S5Kommunikationsdienstleistungen0,9-0,10,016-0,00197,797,8
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,90,20,2170,008104,1103,9

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