Pressemitteilung: 12.767-065/22

Inflation im Februar 2022 auf 5,9% gestiegen

Wien, 2022-03-17 – Die Inflationsrate für Februar 2022 lag laut Statistik Austria bei 5,9% (Jänner 2021: 5,0%). Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) betrug im Februar 2022 106,7. Gegenüber dem Vormonat Jänner 2022 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 1,3%.

"In Österreich hat die Inflation im Februar 2022 mit 5,9% den höchsten Wert seit August 1984 erreicht, als die Inflationsrate 6,0% betrug. Starke Preistreiber sind die weiterhin hohen Treibstoffpreise und die Haushaltsenergie, bei der sich die Preisspirale kräftig nach oben gedreht hat. Ohne die Preissteigerungen in diesen Bereich hätte die Inflationsrate 3,8% betragen", erklärt Statistik Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Treibstoffe und Haushaltsenergie lassen Ausgaben für Verkehr und Wohnen steigen

Im Jahresabstand stiegen die Preise für Verkehr durchschnittlich um 10,6% und damit etwas weniger als im Jänner (+11,2%). Sie beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +1,51 Prozentpunkten (Jänner +1,56 Prozentpunkte) und erwiesen sich damit nach wie vor als stärkste Preistreiber im Jahresvergleich. Ausschlaggebend dafür waren die Treibstoffpreise, die um 29,3% höher waren als vor einem Jahr (Einfluss: +1,07 Prozentpunkte), unmerklich weniger als im Jänner (+29,6%, Einfluss: +1,06 Prozentpunkte). Gebrauchte Kraftwagen kosteten um 14,2% mehr (Einfluss: +0,22 Prozentpunkte), neue um 5,7% (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte). Reparaturen privater Verkehrsmittel verteuerten sich um 4,0% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Im Gegensatz dazu verbilligten sich Flugtickets im Februar um 7,3% (Einfluss: -0,01 Prozentpunkte; Jänner: +12,6%, Einfluss: +0,07 Prozentpunkte).

Für Wohnung, Wasser, Energie wurden die Preise durchschnittlich um 7,7% angehoben, ihr Einfluss auf die Inflation war mit +1,50 Prozentpunkten fast so stark wie jener des Verkehrs. Diese Teuerung fiel außerdem merklich stärker als im Jänner aus (+5,8%; Einfluss: +1,11 Prozentpunkt), da die Preise für Haushaltsenergie weiter nach oben sprangen (Februar: +25,3%, Einfluss: +1,00 Prozentpunkte; Jänner: +16,5%, +0,65 Prozentpunkte). Vor allem die Gaspreise stiegen massiv (+64,3%, Einfluss: +0,37 Prozentpunkte; Jänner: +37,2%, Einfluss: +0,22 Prozentpunkte). Die Strompreise legten ebenfalls deutlich zu (Februar: +14,9%, Einfluss: +0,30 Prozentpunkte; Jänner: +6,2%, +0,12 Prozentpunkte). Demgegenüber fast konstant hohe Preisanstiege wies das Heizöl auf (Februar: +48,9%, Einfluss: +0,21 Prozentpunkte; Jänner: +45,8%, +0,20 Prozentpunkte). Die Preise für Fernwärme stiegen um 12,2% und für feste Brennstoffe um 12,5%. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete insgesamt um 9,1% mehr (Einfluss: +0,53 Prozentpunkte). Hauptverantwortlich dafür waren vor allem die Materialkosten (+10,1%, Einfluss: +0,40 Prozentpunkte).

In Restaurants und Hotels wurden die Preise durchschnittlich um 6,7% erhöht (Einfluss: +0,87 Prozentpunkte), wozu überwiegend teurere Bewirtungsdienstleistungen beitrugen (+6,1%, Einfluss: +0,68 Prozentpunkte). Beherbergungsdienstleistungen kosteten um 11,1% mehr (Einfluss: +0,18 Prozentpunkte).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich durchschnittlich um 4,3% (Einfluss: +0,50 Prozentpunkte) und damit etwas weniger als im Jänner (+4,9%; Einfluss: +0,55 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür war der etwas schwächere Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln (Februar: +4,1%, Einfluss: +0,43 Prozentpunkte; Jänner: +4,9%, Einfluss: +0,49 Prozentpunkte). Das zeigte sich insbesondere bei der Preisentwicklung von Fleisch (Februar: +3,0%, Einfluss: +0,07 Prozentpunkte; Jänner: +5,0%, Einfluss: +0,11 Prozentpunkte) und Obst (Februar: -0,4%, Einfluss: -0,01 Prozentpunkte; Jänner: +2,4%, Einfluss: +0,02 Prozentpunkte). Die Preise für Brot und Getreideerzeugnisse stiegen um 5,9% (Einfluss: +0,12 Prozentpunkte), jene für Gemüse um 6,8% (Einfluss: +0,09 Prozentpunkte). Milch, Käse und Eier insgesamt kosteten um 3,0% mehr und Öle und Fette um 12,9%. Alkoholfreie Getränke verteuerten sich um 5,4% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Vor allem Limonaden (+9,6%) und Kaffee (+6,0%) trugen dazu bei. Seit Jahresbeginn werden für die Preismessung bei Nahrungsmitteln Scannerdaten verwendet.

Die Preise für Freizeit und Kultur stiegen durchschnittlich um 4,3% (Einfluss: +0,50 Prozentpunkte). Als ausschlaggebend dafür erwiesen sich teurere Freizeit- und Kulturdienstleistungen (+4,0%; Einfluss: +0,17 Prozentpunkte) und Pauschalreisen (+6,4%, Einfluss: +0,13 Prozentpunkte). Vor einem Jahr waren deren Preise aufgrund der Covid-Maßnahmen überwiegend (Freizeit und Kultur) oder vollständig (Pauschalreisen) imputiert worden.

Bekleidung und Schuhe kosteten durchschnittlich um 5,8% mehr (Einfluss: +0,23 Prozentpunkte), nachdem deren Preise im Jänner noch um 0,9% zurückgegangen waren (Einfluss: -0,04 Prozentpunkte). Der große Preisanstieg im Februar 2022 resultiert aus einem Basiseffekt: Im Februar 2021 hatte es starke Verbilligungen gegeben (nachgeholte Winterschlussverkäufe nach dem Ende des harten Lockdowns). Im Jahresabstand verteuerten sich deshalb Bekleidungsartikel um 6,2% (Einfluss: +0,18 Prozentpunkte; Jänner: -1,1%, Einfluss: -0,04 Prozentpunkte) und Schuhe um 4,4% (Einfluss: +0,04 Prozentpunkte; Jänner: -1,2%, Einfluss: -0,01 Prozentpunkte).

Inflation Februar 2022 gegenüber Jänner 2022: +1,3%

Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat Jänner 2022 war die Haushaltsenergie (durchschnittlich +8,8%; Einfluss: +0,37 Prozentpunkte). Als Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich Flugtickets (-17,8%; Einfluss: -0,08 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im Februar 2022 bei 5,5%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im Februar 2022 bei 115,41 (Jänner 2022 revidiert: 113,93). Die harmonisierte Inflationsrate betrug 5,5% und war somit um 0,4 Prozentpunkte geringer als jene des VPI. Der Unterschied beruht auf Gewichtungsunterschieden zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik). Merkliche Teuerungen für die Instandhaltung von Wohnungen sowie für Pauschalreisen (jeweils geringere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) dämpften den HVPI deutlich gegenüber dem VPI.

Teuerung beim täglichen und wöchentlichen Einkauf höher als die Gesamtinflation

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 6,3% (Jänner: +4,1%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 9,5% (Jänner: +8,8%).

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Keine Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der Februar-Inflationsrate: 
Da im Februar 2022 weder im Handel noch im Dienstleistungsbereich Einschränkungen vorgeschrieben waren, konnten alle Preisdaten verwendet werden, so dass keine Imputationen notwendig waren. Eine ausführliche Dokumentation (PDF, 1 MB) der bis Dezember 2021 verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden stets dabei berücksichtigt. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristinnen und Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen der Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und ECOICOP1) -Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
Februar 
2022/ 
Februar 
2021
Februar 
2022/ 
Jänner 
2022
Jänner 
2022/ 
Jänner 
2021
Februar 
2022/ 
Februar 
2021
Februar 
2022/ 
Jänner 
2022
Februar 
20222)
Jänner 
20223)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)5,91,35,0--106,7105,3
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 6,32,94,1--107,4104,4
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) 9,52,28,8--112,3109,9
Index ohne Saisonwaren 20205,81,25,0--106,6105,3
Index der Saisonwaren 20205,64,87,3--109,3104,3
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20205)12,01,311,8--114,9113,4
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)5,51,34,5--115,41113,934)
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)4,51,33,5--115,87114,384)
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke4,32,74,90,4980,305105,2102,4
02 Alkoholische Getränke und Tabak2,50,02,10,0910,002103,1103,1
03 Bekleidung und Schuhe5,8-1,4-0,90,230-0,05894,695,9
04 Wohnung, Wasser, Energie7,72,45,81,5020,455110,0107,4
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 5,11,92,70,3420,126104,7102,7
06 Gesundheitspflege2,60,62,50,1520,038103,6103,04)
07 Verkehr10,60,611,21,5110,081113,1112,44)
08 Nachrichtenübermittlung1,50,01,50,031-0,00197,997,9
09 Freizeit und Kultur4,31,63,90,5000,176106,2104,5
10 Erziehung und Unterricht2,00,11,90,0200,002103,3103,24)
11 Restaurants und Hotels6,71,06,30,8650,133108,6107,5
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,70,21,70,1570,015102,6102,4
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im Februar 2022 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber Februar 2021Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber
Dieseltreibstoff30,70,630
Superbenzin27,70,436
Gas, Arbeitspreis70,40,369
Elektrischer Strom, Arbeitspreis / Tag21,30,332
Heizöl extra leicht, Großabnahme48,90,210
Preisdämpfer
Wohnungsmiete, alle Kategorien-2,6-0,134
Elektrischer Strom, Grund-, Zählergebühr-21,9-0,088
Pendlerkarte, Jahreskarte-34,1-0,045
Brillenfassung-13,9-0,015
Eau de Toilette-12,3-0,014
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im Februar 2022 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber Jänner 2022Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber
Gas, Arbeitspreis21,90,146
Elektrischer Strom, Arbeitspreis / Tag8,70,140
Flugpauschalreisen5,40,090
Dieseltreibstoff3,70,070
Superbenzin3,60,052
Preisdämpfer
Flugticket
-17,8-0,083
Eau de Toilette-16,1-0,018
Fischstäbchen, tiefgekühlt-10,9-0,007
Bestseller, Belletristik-8,5-0,007
Flachfernseher-2,4-0,007

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach ECOICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
Februar 
2022/ 
Februar 
2021
Februar 
2022/ 
Jänner 
2022
Februar 
2022/ 
Februar 
2021
Februar 
2022/ 
Jänner 
2022
Februar 
20222)
Jänner 
20223)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)5,91,3 - -106,7105,3
A,E,FGüter8,32,04,2580,995108,5106,4
A,EIndustriegüter und Energie10,21,93,6690,688110,1108,0
AIndustriegüter5,70,71,6010,198104,3103,6
A1Kurzlebige Industriegüter5,11,20,5430,125106,4105,1
A2Halbdauerhafte Industriegüter4,9-0,50,359-0,04598,599,0
A3Dauerhafte Industriegüter7,01,20,6990,118107,3106,0
EEnergie27,66,52,0680,490133,5125,4
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme22,28,70,7910,326126,0115,9
E2Mineralölprodukte31,14,31,2780,164138,6132,9
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol3,92,10,5890,307104,7102,5
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol4,01,80,4130,176104,6102,8
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)3,93,70,1060,095106,5102,7
F3Fleisch- und Wurstwaren3,01,70,0690,036102,9101,2
SDienstleistungen3,20,61,5980,279104,7104,1
S1Verkehrsdienstleistungen0,4-1,10,032-0,082101,2102,3
S2Dienstleistungen zur Wohnung1,00,40,1170,036102,7102,3
S3Reisen und Unterkunft8,54,50,3150,166115,3110,3
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)5,40,90,8920,127106,6105,7
S5Kommunikationsdienstleistungen1,10,00,0190,00097,897,8
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,80,40,2220,032103,9103,5

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