Pressemitteilung: 12.547-138/21

Inflation steigt im Mai 2021 auf 2,8%

Wien, 2021-06-17 – Die Inflationsrate für Mai 2021 lag laut Statistik Austria bei 2,8% (April 2021: 1,9%). Ausschlaggebend dafür waren deutliche Preisschübe, insbesondere bei Treibstoffen, aber auch bei Nahrungsmitteln, Möbeln und Bekleidungsartikeln. Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) lag im Mai 2021 bei 102,1. Gegenüber dem Vormonat April 2021 stieg das durchschnittliche Preisniveau um 0,3%.

"Die erhöhte Inflation von derzeit 2,8% lässt sich hauptsächlich auf die sehr niedrigen Treibstoff- und Energiepreise vor einem Jahr zurückführen, die sich mittlerweile wieder erholt haben. Davon betroffen ist insbesondere der Bereich Verkehr, der im Mai 2021 mit einem Preisanstieg von 5,3% erstmals seit Oktober 2018 wieder stärkster Preistreiber im Jahresvergleich war. In den kommenden Monaten wird die preistreibende Wirkung der nunmehr erholten Treibstoff- und Energiepreise allerdings geringer ausfallen", so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Ohne Ausgaben für Verkehr und Wohnen hätte die Inflation 1,5% betragen

Der Preisanstieg für Verkehr (durchschnittlich +5,3%) beeinflusste die Inflationsrate mit +0,73 Prozentpunkten. Damit waren Verkehrsausgaben erstmals seit Oktober 2018 wieder stärkster Preistreiber im Jahresvergleich. Ausschlaggebend dafür war die Entwicklung der Treibstoffpreise (Mai: +20,8%; Einfluss: +0,65 Prozentpunkte; April: +12,7%; Einfluss: +0,44 Prozentpunkte). Reparaturen privater Verkehrsmittel kosteten um 4,1% mehr (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte). Neue Kraftwagen verteuerten sich um 2,8% (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte). Flugtickets hingegen verbilligten sich um 20,5% (Einfluss -0,09 Prozentpunkte).

Wohnung, Wasser, Energie verteuerte sich durchschnittlich um 3,0% (Einfluss: +0,58 Prozentpunkte). Mieten stiegen insgesamt um 3,9% (Einfluss: +0,21 Prozentpunkte). Die Haushaltsenergie verteuerte sich durchschnittlich um 4,9% (Einfluss: +0,19 Prozentpunkte). Dazu trugen höhere Preise für Strom (+5,2%; Einfluss: +0,10 Prozentpunkte) sowie für Heizöl bei (+19,6%; Einfluss: +0,09 Prozentpunkte). Die Preise für Gas stiegen um 1,4% und jene für feste Brennstoffe um 0,5%. Fernwärme hingegen verbilligte sich um 0,9%. Die Instandhaltung von Wohnungen kostete durchschnittlich um 3,0% mehr (Einfluss: +0,17 Prozentpunkte).

Die Preise für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke stiegen deutlich (durchschnittlich +1,8%; Einfluss: +0,20 Prozentpunkte), merklich stärker als im April (+0,2%; Einfluss: 0,03 Prozentpunkte). Die Nahrungsmittelpreise allein verteuerten sich insgesamt um 1,9% (Einfluss: +0,19 Prozentpunkte), merklich kraftvoller als zuletzt (April: +0,3%; Einfluss: +0,02 Prozentpunkte). Hauptverantwortlich dafür war insbesondere die Preisentwicklung für Fleisch (Mai: +3,6%, Einfluss: +0,08 Prozentpunkte; April: -1,0%, Einfluss: -0,02 Prozentpunkte). Die Preise für Gemüse stiegen um 4,5% (Einfluss: +0,05 Prozentpunkte). Verteuerungen zeigten sich auch bei Brot und Getreideerzeugnissen (+1,4%) sowie bei Obst (+2,6%). Fisch hingegen verbilligte sich deutlich (-3,8%), die Preise für Milch, Käse und Eier sanken kaum (-0,6%). Alkoholfreie Getränke verteuerten sich insgesamt um 1,1%.

Für Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses musste merklich mehr bezahlt werden (durchschnittlich +2,9%; Einfluss: +0,19 Prozentpunkte), nach einem moderaten Plus von 1,3% im April (Einfluss: +0,09 Prozentpunkte). Vor allem teurere Wohnmöbel trugen dazu bei (Mai: +4,3%; Einfluss: +0,11 Prozentpunkte; April: +0,8%, Einfluss: +0,02 Prozentpunkte).

Bekleidung und Schuhe kosteten durchschnittlich um 2,4% mehr (Einfluss: +0,11 Prozentpunkte), nachdem sie sich im April preisstabil gezeigt hatten (durchschnittlich 0,0%; Einfluss: 0,00 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür war die Preisentwicklung für Bekleidungsartikel (Mai: +3,1%; Einfluss: +0,10 Prozentpunkte; April: +0,4%, Einfluss: +0,01 Prozentpunkte).

Nachrichtenübermittlung verbilligte sich durchschnittlich um 2,2% (Einfluss: -0,05 Prozentpunkte). Telefon- und Telefaxdienste wurden um 2,7% günstiger (Einfluss: -0,05 Prozentpunkte).

Inflation Mai 2021 gegenüber April 2021: +0,3%

Als Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat April 2021 erwiesen sich Treibstoffe (durchschnittlich +1,5%; Einfluss: +0,06 Prozentpunkte). Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat waren Wohnungsmieten (durchschnittlich -0,5%; Einfluss: -0,02 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im Mai 2021 bei 3,0%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im Mai 2021 bei 111,04. Die harmonisierte Inflationsrate betrug 3,0% und war somit um 0,2 Prozentpunkte höher als jene des VPI. Der Unterschied beruht auf Gewichtungsunterschieden zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik). Insbesondere die Preisentwicklung bei Bekleidungsartikeln (höhere Gewichtungsanteile im HVPI als im VPI) ließ den HVPI gegenüber dem VPI ansteigen.

Teuerung beim täglichen Einkauf ebenso hoch wie Gesamtinflation, Wocheneinkauf massiv teurer

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf widerspiegelt, stieg im Jahresvergleich um 2,8% (April: +1,7%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 6,6% (April: +4,5%).

Vorgangsweise bei der Erstellung des Mai-Verbraucherpreisindex

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung von COVID-19 hatten im Mai 2021 (Erhebungswoche: 10. bis 14. Mai 2021) etwas geringere Auswirkungen auf die Berechnung der Inflationsrate als im April 2021, da der sogenannte "Ost-Lockdown"(für Wien, Niederösterreich, und dem Burgenland) nicht mehr wirksam war und folglich Handelsgeschäfte, Museen und Zoos sowie Anbieter körpernaher Dienstleistungen wieder geöffnet hatten. Preisausfälle im Mai 2021 betrafen weiterhin neben den Theatern die Bereiche Unterhaltung, Freizeit, Sport, Tourismus sowie die Gastronomie (Ausnahme: gelieferte bzw. abholbereite Speisen und Getränke), denn die diese Sektoren betreffenden Öffnungsschritte traten erst ab 19. Mai in Kraft. Nach wie vor wurden bewährte Methoden angewendet, um Erhebungsausfälle zu kompensieren bzw. um deren Einfluss auf die Inflationsrate zu begrenzen. So wurde erneut eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate (bei hauptsächlich oder vollständig ausgefallenen Waren und Dienstleistungen wie Restaurants) sowie eine Fortschreibung mit saisonalem Muster durchgeführt (bei saisonalen Dienstleistungen, beispielsweise Reisen und Beherbergung). Erhebungsausfälle betrafen 13,7% des Warenkorbgewichtes (siehe "Informationen zur Methodik").

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der Mai-Inflationsrate: 
Die Anzahl der Warenkorbpositionen, für die im Mai 2021 Preise imputiert werden mussten, war nach dem Ende des "Ost-Lockdown" (für Wien, Niederösterreich und dem Burgenland) geringer als im April 2021. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine ausführliche Dokumentation (PDF,1 MB) der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen der Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und ECOICOP1)-Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
Mai 
2021/ 
Mai 
2020
Mai 
2021/ 
April 
2021
April 
2021/ 
April 
2020
Mai 
2021/ 
Mai 
2020
Mai 
2021/ 
April 
2021
Mai 
20212)
April 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)2,80,31,9--102,1101,8
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 2,80,31,7--102,2101,9
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) 6,60,64,5--104,7104,1
Index ohne Saisonwaren 20202,80,31,9--102,1101,8
Index der Saisonwaren 20204,20,75,7--104,6103,9
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20205)6,70,55,2--105,2104,7
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)3,00,21,9--111,04110,83
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)4,50,23,4--112,49112,27
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke1,80,50,20,2010,052100,9100,4
02 Alkoholische Getränke und Tabak2,70,61,30,0920,021102,4101,8
03 Bekleidung und Schuhe2,4-0,30,00,105-0,009104,3104,6
04 Wohnung, Wasser, Energie3,00,32,90,5750,067102,7102,4
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 2,90,31,30,1910,019102,0101,7
06 Gesundheitspflege1,60,01,40,0870,000101,4101,4
07 Verkehr5,30,63,50,7270,076104,6104,0
08 Nachrichtenübermittlung-2,20,2-2,6-0,0470,00497,397,1
09 Freizeit und Kultur2,20,31,60,2380,033100,299,94)
10 Erziehung und Unterricht2,10,11,90,0240,000101,6101,5
11 Restaurants und Hotels3,80,12,90,4610,009102,1102,0
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,60,01,50,146-0,002101,3101,3
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im Mai 2021 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber Mai 2020Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Dieseltreibstoff19,40,349
Superbenzin23,00,299
Wohnungsmiete, alle Kategorien3,90,209
Zigaretten4,60,090
Heizöl extra leicht, Großabnahme19,60,087
Preisdämpfer  
Flugticket
-20,5-0,093
Mobiltelefonie-4,7-0,054
Sekt-12,4-0,015
Gipskartonplatte-4,0-0,013
Autoersatzlampen-15,4-0,012
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im Mai 2021 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber April 2021Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Profilholz10,80,034
Superbenzin2,00,032
Dieseltreibstoff1,40,030
Heizöl extra leicht, Großabnahme3,10,016
Faschiertes9,10,012
Preisdämpfer  
Wohnungsmiete, alle Kategorien-0,5-0,024
Autoersatzlampen-12,0-0,009
Rindsschnitzelfleisch-5,2-0,005
Wodka-4,1-0,004
Bonbonniere/ Pralinen-2,5-0,004

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach ECOICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
Mai 
2021/ 
Mai 
2020
Mai 
2021/ 
April 
2021
Mai 
2021/ 
Mai 
2020
Mai 
2021/ 
April 
2021
Mai 
20212)
April 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)2,80,3 - -102,1101,8
A,E,FGüter3,40,41,7520,217102,9102,5
A,EIndustriegüter und Energie4,10,41,4590,144103,6103,2
AIndustriegüter2,10,20,6200,061102,2102,0
A1Kurzlebige Industriegüter2,10,40,2070,039102,0101,6
A2Halbdauerhafte Industriegüter1,3-0,10,114-0,005102,4102,5
A3Dauerhafte Industriegüter2,90,30,3000,027102,3102,0
EEnergie11,81,00,8390,083108,8107,7
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme3,10,20,1040,005103,2103,0
E2Mineralölprodukte20,51,80,7350,078113,4111,4
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol2,00,50,2930,073101,3100,8
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol1,50,30,1440,021100,9100,6
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)2,60,60,0640,015102,6102,0
F3Fleisch- und Wurstwaren3,61,60,0850,037101,599,9
SDienstleistungen2,20,11,0540,053101,3101,2
S1Verkehrsdienstleistungen0,30,20,0240,016101,2101,0
S2Dienstleistungen zur Wohnung2,10,00,254-0,002101,7101,7
S3Reisen und Unterkunft2,80,00,1310,00195,495,4
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)3,40,20,5370,030102,3102,1
S5Kommunikationsdienstleistungen-2,70,1-0,0470,00297,197,0
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,10,10,1550,006101,8101,7

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