Pressemitteilung: 12.520-111/21

Inflation sinkt im April 2021 auf 1,9%

Wien, 2021-05-19 – Die Inflationsrate für April 2021 lag laut Statistik Austria bei 1,9% (März 2021: 2,0%). Der Indexstand des Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) lag im April 2021 bei 101,8. Gegenüber dem Vormonat März 2021 ging das durchschnittliche Preisniveau um 0,1% zurück.

"Nach einer Teuerungsrate von 2,0% im März ist die Inflationsrate im April geringfügig auf 1,9% gesunken. Im Jahresvergleich ist die Preissteigerung unter anderem auf die ungewöhnlich niedrigen Treibstoffpreise im April des Vorjahres zurückzuführen. Binnen Jahresfrist sind die Treibstoffpreise um 12,7% gestiegen und haben nun wieder das Vorkrisenniveau vom Februar 2020 erreicht", so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Höhere Ausgaben für Wohnen und Treibstoffe für mehr als die Hälfte der Inflation verantwortlich

Im Jahresvergleich stiegen die Preise für Wohnung, Wasser, Energie durchschnittlich um 2,9%. Sie beeinflussten die allgemeine Teuerung mit +0,55 Prozentpunkten und waren damit stärkster Preistreiber im Jahresabstand. Mieten stiegen um 5,1% (Einfluss: +0,27 Prozentpunkte). Die Instandhaltung von Wohnungen kostete um 2,4% mehr (Einfluss: +0,14 Prozentpunkte). Haushaltsenergie verteuerte sich durchschnittlich um 3,7% (Einfluss: +0,14 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür waren die Strompreise (+5,1%, Einfluss: +0,10 Prozentpunkte), aber auch die Heizölpreise, die kräftiger stiegen als zuletzt (April: +10,7%, Einfluss: +0,05 Prozentpunkte; März: +3,5%, Einfluss: +0,03 Prozentpunkte). Gas verteuerte sich um 0,7%, feste Brennstoffe sowie Fernwärme hingegen verbilligten sich um 1,0% bzw. um 0,9%.

Die Preise für Verkehr stiegen durchschnittlich um 3,5% (Einfluss: +0,49 Prozentpunkte). Dazu trugen vor allem die Treibstoffpreise bei, die um 12,7% zulegten (Einfluss +0,45 Prozentpunkte), deutlich mehr als noch im März (+6,5%; Einfluss +0,29 Prozentpunkte). Reparaturen privater Verkehrsmittel verteuerten sich um 3,9% (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte) und neue Kraftwagen um 2,8% (Einfluss: +0,06 Prozentpunkte). Flugtickets hingegen verbilligten sich um 29,7% (Einfluss: -0,15 Prozentpunkte), nachdem sie im März noch um 8,9% gestiegen waren (Einfluss +0,04 Prozentpunkte).

Verschiedene Waren und Dienstleistungen verteuerten sich durchschnittlich um 1,5% (Einfluss: +0,13 Prozentpunkte), wofür vor allem die um 1,6% teureren Versicherungen verantwortlich waren (Einfluss: +0,07 Prozentpunkte).

Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke verteuerten sich kaum (durchschnittlich +0,2%; Einfluss: +0,03 Prozentpunkte) und damit merklich weniger als noch im März (+1,2%; Einfluss: +0,14 Prozentpunkte). Nahrungsmittel alleine verteuerten sich insgesamt um 0,3% (Einfluss: +0,02 Prozentpunkte), deutlich schwächer als noch im März (+1,4%; Einfluss: +0,15 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür war insbesondere die Entwicklung der Fleischpreise (April: -1,0%, Einfluss: -0,02 Prozentpunkte; März: +1,5%, Einfluss: +0,04 Prozentpunkte). Auch die Fischpreise gingen im April zurück (-5,8%), ebenso die Preise für Öle und Fette (-3,4%). Brot und Getreideerzeugnisse sowie Milch, Käse und Eier waren nahezu preiskonstant (jeweils +0,1%). Deutliche Verteuerungen zeigten sich nur bei Gemüse (+5,3%; Einfluss: +0,07 Prozentpunkte) und bei Obst (+3,1%). Alkoholfreie Getränke kosteten um 0,3% mehr.

Die Preise für Bekleidung und Schuhe erwiesen sich als preisstabil (durchschnittlich 0,0%; (Einfluss: 0,00 Prozentpunkte). Bekleidungsartikel verteuerten sich um 0,4%, Schuhe verbilligten sich um 0,3%.

Nachrichtenübermittlung kostete durchschnittlich um 2,6% weniger (Einfluss: -0,06 Prozentpunkte). Telefon- und Telefaxdienste wurden um 2,9% günstiger (Einfluss: -0,05 Prozentpunkte).

Inflation April 2021 gegenüber März 2021: -0,1%

Hauptpreisdämpfer im Vergleich zum Vormonat März 2021 waren Nahrungsmittel (durchschnittlich -0,5%; Einfluss: -0,06 Prozentpunkte). Als Hauptpreistreiber im Vergleich zum Vormonat erwiesen sich Bekleidungsartikel (durchschnittlich +1,8%; Einfluss: +0,06 Prozentpunkte).

Teuerung laut harmonisiertem Verbraucherpreisindex liegt im April 2021 bei 1,9%

Der Indexstand des auf europäischer Ebene harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI 2015) lag im April 2021 bei 110,83. Die harmonisierte Inflationsrate betrug 1,9% und war damit gleich hoch wie jene des VPI. Gewichtungsunterschiede zwischen VPI und HVPI (siehe Informationen zur Methodik) führten in einzelnen Ausgabengruppen zu unterschiedlichen Veränderungsraten und Einflüssen, die sich jedoch insgesamt ausglichen.

Teuerung beim täglichen Einkauf geringer als Gesamtinflation, Wocheneinkauf deutlich teurer

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen oder den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf repräsentiert, stieg im Jahresvergleich um 1,7% (März: +3,0%).

Das Preisniveau des Miniwarenkorbs, der einen wöchentlichen Einkauf abbildet und neben Nahrungsmitteln und Dienstleistungen auch Treibstoffe enthält, stieg im Jahresabstand um 4,5% (März: +3,7%).

Vorgangsweise bei der Erstellung des April-Verbraucherpreisindex

Die Einschränkungen des öffentlichen Lebens zur Eindämmung von COVID-19 hatten im April 2021 (Erhebungswoche: 6. bis 9. April 2021) stärkere Auswirkungen auf die Berechnung der Inflationsrate als im März 2021, da in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland der sogenannte "Ost-Lockdown" in Kraft war: Handelsgeschäfte (Ausnahme: Lebensmittel, Getränke und Drogeriewaren), Museen und Zoos waren geschlossen, körpernahe Dienstleistungen wurden nicht angeboten. Die anderen Preisausfälle im April 2021 betrafen österreichweit nach wie vor neben den Theatern die Bereiche Unterhaltung, Freizeit, Sport, Tourismus sowie die Gastronomie (Ausnahme: gelieferte bzw. abholbereite Speisen und Getränke). Weiterhin wurden bewährte Methoden angewendet, um Erhebungsausfälle zu kompensieren bzw. um deren Einfluss auf die Inflationsrate zu begrenzen. So wurde erneut eine Fortschreibung mit der Gesamtinflationsrate (bei hauptsächlich oder vollständig ausgefallenen Waren und Dienstleistungen wie Restaurants) sowie eine Fortschreibung mit saisonalem Muster durchgeführt (bei saisonalen Dienstleistungen, beispielsweise Reisen und Beherbergung). Erhebungsausfälle betrafen 16,4% des Warenkorbgewichtes (siehe "Informationen zur Methodik").

Weitere Informationen zum VPI und HVPI, HVPI-KS sowie zum aktuellen Warenkorb und zur Gewichtung, zur Revision und zu den verketteten Indexreihen finden Sie auf unserer Webseite.

Den Wertsicherungsrechner mit und ohne Schwellenwert finden Sie unter: Wertsicherungsrechner.

Unser persönlicher Inflationsrechner erlaubt es Ihnen, eine für Ihren Haushalt aussagekräftige Inflationsrate zu berechnen und diese mit der nationalen Inflationsrate zu vergleichen.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen: Für den VPI wird seit Jänner 2021 eine neue Indexperiode mit dem Basisjahr 2020 veröffentlicht. Bisherige Zeitreihen werden verkettet weitergeführt. Jede Indexreihe wird mit dem Basisjahr bezeichnet, d. h. die durchschnittliche Jahresmesszahl des neuen Verbraucherpreisindex 2020 (VPI 2020) wird für das Basisjahr 2020 auf 100,0 normiert. Der HVPI wird weiterhin (seit Jänner 2016) auf Basis 2015 veröffentlicht. 
Auswirkungen der Maßnahmen gegen die Ausbreitung von COVID-19 auf die Erstellung der April-Inflationsrate: 
Die Anzahl der Warenkorbpositionen, für die im April 2021 Preise imputiert werden mussten, war aufgrund des "Ost-Lockdowns" in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland höher als im März 2021. Die Empfehlungen des Statistikamtes der Europäischen Union Eurostat zur Erstellung von Verbraucherpreisindizes wurden dabei berücksichtigt.  
Eine ausführliche Dokumentation (PDF,1 MB) der verwendeten Methoden und Imputationen findet sich auf der Webseite von Statistik Austria. 
Als Inflationsrate wird die durchschnittliche Preisentwicklung im Zwölfmonatsabstand bezeichnet. 
Einfluss = Veränderungsrate x Gewicht der betreffenden Position (vereinfachte Darstellung).  
Der Basiseffekt ist ein statistisches Phänomen und betrifft den Einfluss des vergleichbaren Bezugszeitpunkts (Basis) auf die aktuelle Preisentwicklung. Der Basiseffekt spielt insbesondere bei der Interpretation der Veränderungsraten zum Vorjahr eine Rolle. Die Höhe der Teuerungsrate eines bestimmten Monats hängt nicht nur von der aktuellen Preisentwicklung ab, sondern auch vom Preisniveau des Vorjahres. Gab es in der vergleichbaren Vorjahresperiode einen (vorübergehenden) starken Preisanstieg, so wird die aktuelle Teuerungsrate tendenziell niedriger, gegebenenfalls auch rückläufig ausfallen. Selbst bei unveränderter Preisentwicklung im aktuellen Monat gegenüber dem Vormonat kann die zugehörige Teuerungsrate aufgrund des statistischen Basiseffektes variieren. 
Unterschiede VPI/HVPI:  
1) Gewichtungsunterschiede aufgrund anderer Zielpopulationen des privaten Konsums: Für die Gewichtung der Ausgabengruppen des VPI sind vor allem die Daten der aktuellsten zur Verfügung stehenden Konsumerhebung maßgeblich, welche die Ausgaben österreichischer Haushalte erfasst (Inländer-im-Inland Konzept). Die Gewichtung der Ausgabengruppen des HVPI soll aus Gründen der Vergleichbarkeit mit den HVPIs anderer EU-Länder auch die Ausgaben von ausländischen Touristen in Österreich berücksichtigen (Inlandskonzept). Hierzu werden die neuesten zur Verfügung stehenden Daten der Konsumrechnung der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung verwendet Die Bedeutung von Treibstoffen, Flugtickets, Bewirtungs- und Beherbergungsdienstleistungen ist deshalb im HVPI üblicherweise höher als im VPI, Ausgaben fürs Wohnen und Pauschalreisen im Ausland hingegen deutlich niedriger.  
2) Gewichtungsunterschiede aufgrund unterschiedlicher Gewichtsreferenzperioden: Die Gewichtung des VPI basiert vor allem auf den Daten der ca. alle fünf Jahre durchgeführten Konsumerhebung. Die dem VPI zur Basis 2020 ab Jänner 2021 zugrundeliegende Gewichtungsbasis stammt von der Konsumerhebung 2019/2020 (ohne den von COVID betroffenen Zeitraum ab März 2020). Als Kettenindex können beim VPI langfristig wirksame Änderungen der Struktur privater Konsumausgaben und neue Produktgruppen wenn nötig jährlich und unabhängig von Basisjahrumstellungen eingearbeitet werden. Da der VPI auch für längerfristige Zeiträume möglichst gut interpretierbare Veränderungsraten bereitstellen soll (vor allem für Wertanpassungen), wird seine Zusammensetzung und Gewichtung nur etwa alle fünf Jahre grundsätzlich angepasst. Der HVPI wird weniger für langfristige Vergleiche verwendet, sondern vor allem hinsichtlich seiner jährlichen Veränderungsrate analysiert, welche die wichtigste Zielmarke für die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank darstellt. Die Gewichtung des HVPI soll daher so gut wie möglich immer die Struktur der aktuellen privaten Konsumausgaben abbilden. Zu diesem Zweck wird für den HVPI jährlich eine grundsätzlich neue Gewichtung auf Basis der aktuellsten Konsumwerte der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung erstellt (zumindest auf grober Ebene, Detailgewichte können meist nicht jährlich aktualisiert werden). Da es im Jahr 2020 im Verlauf der COVID-19-Pandemie zu signifikanten Änderungen des Konsumverhaltens privater Haushalte kam, wurden für die Gewichtserstellung des HVPI im Jahr 2021 erstmals (und gemäß europäischer Empfehlungen) Ergebnisse und Schätzungen der quartalsweisen Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung über die Änderungen der Konsumausgaben im Jahr 2020 für die wichtigsten Ausgabengruppen verwendet.  
3) Unterschiede aufgrund unterschiedlicher Preiskonzepte: Die motorbezogene Versicherungssteuer und Glücksspiele sind nur im VPI enthalten. Bei Versicherungsdienstleistungen werden sowohl im HVPI als auch im VPI die von den Haushalten gezahlten Brutto-Prämien für die monatliche Preismessung herangezogen. In der VPI-Gewichtung sind Versicherungsdienstleistungen mit dem Brutto-Anteil berücksichtigt, im HVPI-Gewichtungsschema abzüglich der Schadenszahlungen der Versicherungen an die privaten Haushalte (Netto-Konzept). Im HVPI ist die Instandhaltung von Wohnungen geringer gewichtet als im VPI.

 

Tabelle 1: Indexstände und Veränderungsraten für Gesamtindizes und ECOICOP1)-Hauptgruppen8)
Index/AggregatVeränderungEinflussIndex
April 
2021/ 
April 
2020
April 
2021/ 
März 
2021
März 
2021/ 
März 
2020
April 
2021/ 
April 
2020
April 
2021/ 
März 
2021
April 
20212)
März 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
Verbraucherpreisindex 2020 (gesamt)1,9-0,12,0--101,8101,9
Mikrowarenkorb (täglicher Einkauf; Basis 2020) 1,7-0,53,0--101,9102,4
Miniwarenkorb (wöchentlicher Einkauf; Basis 2020) 4,50,23,7--104,1103,9
Index ohne Saisonwaren 20201,90,01,9--101,8101,8
Index der Saisonwaren 20205,7-0,16,1--103,9104,0
Index für den privaten Pkw-Verkehr 20205)5,20,53,6--104,7104,2
Harmonisierter Verbraucherpreisindex 20156)1,90,12,0--110,83110,69
Harmonisierter Verbraucherpreisindex zu konstanten Steuersätzen 20157)3,40,13,5--112,27112,144)
COICOP-Hauptgruppen (VPI) 2020
01 Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke0,2-0,51,20,028-0,045100,4100,9
02 Alkoholische Getränke und Tabak1,30,02,00,0440,003101,8101,8
03 Bekleidung und Schuhe0,02,1-1,60,0000,094104,6102,4
04 Wohnung, Wasser, Energie2,90,12,90,5510,008102,4102,3
05 Hausrat und laufende Instandhaltung des Hauses 1,30,50,50,0880,033101,7101,2
06 Gesundheitspflege1,40,31,20,0760,017101,4101,1
07 Verkehr3,50,13,60,4920,009104,0103,9
08 Nachrichtenübermittlung-2,60,4-3,2-0,0560,00997,196,7
09 Freizeit und Kultur1,5-1,92,10,157-0,21599,8101,7
10 Erziehung und Unterricht1,90,01,90,0220,000101,5101,5
11 Restaurants und Hotels2,90,12,70,3630,010102,0101,9
12 Verschiedene Waren und Dienstleistungen1,50,31,50,1330,031101,3101,0
Tabelle 2: Wichtigste Preisänderungen im April 2021 gegenüber dem Vorjahr
Indexposition1)Veränderung gegenüber April 2020Einfluss auf Vorjahresveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Wohnungsmiete, alle Kategorien5,20,270
Dieseltreibstoff11,60,231
Superbenzin14,20,214
Elektrischer Strom, Arbeitspreis/Tag5,70,083
Zigaretten4,10,083
Preisdämpfer  
Flugticket-29,7-0,153
Mobiltelefonie-4,9-0,056
Sekt-16,8-0,022
Frischer Fisch-11,6-0,014
Gipskartonplatte-4,0-0,012
Tabelle 3: Wichtigste Preisänderungen im April 2021 gegenüber dem Vormonat
Indexposition1)Veränderung gegenüber März 2021Einfluss auf Vormonatsveränderung
+/- %+/- Prozentpunkte
Preistreiber  
Superbenzin1,50,027
Wohn-Accessoires12,30,016
Dieseltreibstoff0,70,015
Bohnenkaffee7,50,014
Zigaretten0,70,014
Preisdämpfer  
Flugticket-7,4-0,038
Flaschenbier-4,9-0,018
Faschiertes-9,6-0,014
Schweinsschnitzel-6,8-0,009
Vollmilchschokolade-6,9-0,008

 

Tabelle 4: Sonderaggregate des Verbraucherpreisindex 2020 nach ECOICOP1)
Sonderaggregate, 
Güter und Dienstleistungen
VeränderungEinflussIndex
April 
2021/ 
April 
2020
April 
2021/ 
März 
2021
April 
2021/ 
April 
2020
April 
2021/ 
März 
2021
April 
20212)
März 
20213)
+/- %+/- ProzentpunkteBasisjahr 2020
A,E,F,SGESAMTINDEX (VPI)1,9-0,1 - -101,8101,9
A,E,FGüter1,90,40,9660,175102,5102,1
A,EIndustriegüter und Energie2,50,70,8990,217103,2102,5
AIndustriegüter1,00,70,3110,179102,0101,3
A1Kurzlebige Industriegüter1,20,10,1200,005101,6101,5
A2Halbdauerhafte Industriegüter-0,21,60,0110,128102,5100,9
A3Dauerhafte Industriegüter1,70,50,1800,046102,0101,5
EEnergie7,90,50,5890,038107,7107,2
E1Elektrizität, Gas, feste Brennstoffe, Fernwärme2,7-0,20,090-0,006103,0103,2
E2Mineralölprodukte12,31,00,4980,044111,4110,3
F
Lebensmittel, Tabak, Alkohol0,5-0,20,067-0,042100,8101,0
F1Verarbeitete Lebensmittel und Alkohol0,2-0,20,022-0,013100,6100,8
F2Saisonwaren (Obst, Gemüse, Fisch)2,9-0,20,070-0,003102,0102,2
F3Fleisch- und Wurstwaren-1,0-1,1-0,026-0,02699,9101,0
SDienstleistungen1,9-0,50,942-0,221101,1101,6
S1Verkehrsdienstleistungen-0,3-0,4-0,020-0,038101,0101,4
S2Dienstleistungen zur Wohnung2,60,00,322-0,002101,7101,7
S3Reisen und Unterkunft1,8-6,90,100-0,24095,1102,1
S4Restaurants und Dienstleistungen (Freizeit)2,70,10,4420,018102,1102,0
S5Kommunikationsdienstleistungen-2,80,2-0,0490,00397,096,8
S6Dienstleistungen zu Gesundheit, Erziehung, Sozialschutz sowie sonstige Dienstleistungen2,00,50,1470,038101,7101,2

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