Pressemitteilung: 12.477-068/21

Produzierender Bereich mit Umsatzplus von 2,0% im Dezember 2020; Gesamtjahr 2020 aber tiefrot: -6,8%; Konjunktur-Frühschätzung zeigt Erholung der Umsätze für Februar 2021

Wien, 2021-03-30 – Im Jahr 2020 realisierten die 66.162 Unternehmen des gesamten Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) laut Statistik Austria mit 956.029 unselbständig Beschäftigten (-0,8%) Umsatzerlöse in Höhe von 281,8 Mrd. Euro. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 6,8% gegenüber der Vorjahresperiode. Verglichen mit dem Vorjahresmonat konnte jedoch der Umsatz im Dezember 2020 nominell um 2,0% auf 26,1 Mrd. Euro gesteigert werden. Im Bau wurden von 36.447 Unternehmen von Jänner bis Dezember 2020 rund 52,5 Mrd. Euro umgesetzt. Aufgrund des starken Jahresauftakts beträgt hier das Umsatzminus lediglich 3,1%, wobei auch der Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 3,7% deutlich im Minus lag.

Für Februar 2021 zeigten die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) im Vergleich zum Vorjahresmonat einen Anstieg der Umsätze um 5,1%. Der Beschäftigtenindex sowie der Index der geleisteten Arbeitsstunden verbuchten einen moderaten Rückgang (-1,4% bzw. -1,0%).

"Die Corona-Pandemie hatte die österreichischen Produzenten im Jahr 2020 fest im Griff: Das Jahr schloss mit einem Umsatzminus von 6,8%. Insbesondere der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die Metallbranche hatten markante Einbußen zu verkraften. Eine Erholung zeigen erste Schätzungen für Februar 2021: Der Umsatzindex für den Produzierenden Bereich nimmt gegenüber Februar 2020 um 5,1% zu", so Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Unternehmen: Minus bei Beschäftigung und Umsatz

66.162 Unternehmen (+0,1% gegenüber Dezember 2019) mit insgesamt 956.029 unselbständig Beschäftigten (-0,8%) konnten Ende Dezember 2020 im gesamten Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) gezählt werden. Von diesen Unternehmen wurde im Jahr 2020 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 44,3 Mrd. Euro aufgewendet; das ist um 0,6% mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 281,8 Mrd. Euro und lagen damit um 6,8% unter dem Niveau des Vorjahres. Arbeitstägig bereinigt ergab sich im Vergleich zum Vorjahr für den gesamten Produzierenden Bereich ein Minus von 7,2%. Somit setzte im Jahr 2020 ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 14 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fast 4,3 Mio. Euro um (siehe Tabelle 1).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Dezember 2019) erhöhte sich der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich um 2,0% auf 26,1 Mrd. Euro. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage ergab sich jedoch ein leichtes Minus von 0,8%. Auch der Sachgüterbereich (+3,7% auf 20,7 Mrd. Euro) bilanzierte gegenüber dem Vorjahresmonat bei nomineller Betrachtung positiv, ebenso bei Berücksichtigung der Arbeitstage (+0,6%). Nach einem guten November kühlte sich hingegen die Baukonjunktur im Dezember 2020 wieder etwas ab (-3,7% auf 5,4 Mrd. Euro bzw. -5,9% bei arbeitstägiger Bereinigung; siehe Tabelle 1a).

Betriebe: Rückgang bei Beschäftigung, Arbeitsvolumen und Produktion

Die 66.724 Betriebe (+0,1% gegenüber Dezember 2019) des Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) hatten Ende Dezember 2020 insgesamt 955.849 unselbständig Beschäftigte (-0,7%). Den Brutto-Verdiensten (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) im Jahr 2020 in Höhe von 44,3 Mrd. Euro (+0,6%) stand ein geleistetes Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten von 1.482,0 Mio. Arbeitsstunden (-5,0%) gegenüber. Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 277,5 Mrd. Euro und waren damit um 7,3% geringer als in der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage fiel der Produktionswert auf Jahressicht sogar um 7,6% (siehe Tabelle 2).

Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im gesamten Produzierenden Bereich verringerte sich im Dezember 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,7%, während gleichzeitig das Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten in diesem Monat um 1,1% zurückging, was auf nur mehr punktuelle kurzarbeitsbedingte Effekte in der Industrie und im Bau hindeutet. Der Produktionswert stieg im Dezember 2020 um 2,0% auf 25,8 Mrd. Euro (siehe Tabelle 2a), wobei bei diesem Vorjahresvergleich die im 2. Halbjahr 2019 beginnende Konjunkturabschwächung in den für Österreich wesentlichen Industrien in die Analyse miteinbezogen werden muss. Beim arbeitstätigen Vergleich errechnete sich hingegen ein leichtes Produktionsminus von 0,9%.

Oberösterreich erwirtschaftete mit einem Anteil von 17,7% der Betriebe 23,5% der gesamten abgesetzten Produktion Österreichs, gefolgt von Wien (13,1% der Betriebe bzw. 17,4% der abgesetzten Produktion), Niederösterreich (18,7% bzw. 15,9%) und der Steiermark (14,8% bzw. 15,2%). Dabei waren in Oberösterreich knapp ein Viertel, in Niederösterreich und der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien knapp ein Achtel aller unselbständig Beschäftigten tätig (siehe Tabelle 3).

Produktionsminus im Sachgüterbereich

Gegenüber dem Vorjahr nahm die Produktion im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 20008) im Jahr 2020 nominell um 8,2% auf 225,1 Mrd. Euro ab. Die größten Produktionseinbußen innerhalb der zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs verzeichneten auf Jahressicht dabei die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (-17,5% auf 15,7 Mrd. Euro), die "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-14,2% auf 14,9 Mrd. Euro) sowie der "Maschinenbau" (-13,3% auf 22,1 Mrd. Euro; siehe Tabelle 4). Gerade noch positiv bilanzierte die Nahrungsmittelindustrie über das Jahr 2020 (+0,2% bzw. 17,6 Mrd. Euro).

Verglichen mit dem Vorjahresmonat erhöhte sich der abgesetzte Produktionswert im Dezember 2020 um 3,6% auf 20,4 Mrd. Euro (siehe Tabelle 4a). Während sich die "Energieversorgung" (+19,4%), die "Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)" (+14,6%) sowie die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (+10,3%) stark erholt zeigten, gab es bei der "Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln" (-2,9%), der "Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen" (-1,6%), im "Maschinenbau" (-0,9%) sowie in der "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-0,8%) moderate Produktionsrückgänge (siehe Tabelle 4a).

Bau mit Produktionsminus

Im Jahr 2020 erwirtschafteten die 36.548 Betriebe (+0,5%) der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode einen abgesetzten Produktionswert von 52,4 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Minus von 3,1% im Vergleich zum Vorjahr. Der arbeitstägig bereinigte Produktionswert ging dabei im Vergleich zum Vorjahr um 3,5% zurück (siehe Tabelle 2).

Nach den starken Rückgängen im Frühjahr 2020 konsolidierten sich in den Folgemonaten die Indikatoren für den Bau im Vergleich zu den Vorjahresmonaten wieder etwas. Der Herbst 2020 war durch eine überaus labile Entwicklung gekennzeichnet. Im gegenständlichen Berichtsmonat Dezember 2020 erhöhte sich die Zahl der unselbständig Beschäftigten in diesem Kernbereich der österreichischen Wirtschaft im Vergleich zum Dezember 2019 um 1,5% auf etwa 268.000, obwohl der Bauproduktionswert um 3,7% auf 5,4 Mrd. Euro zurückging (arbeitstägig bereinigt sogar um satte 6,2%).

In den Hochbausparten waren für das Gesamtjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahr durchwegs rückläufige Produktionsentwicklungen zu beobachten ("Erschließung von Grundstücken, Bauträger" -13,9%; "Wohnungs- und Siedlungsbau" -4,3%; "Sonstiger Hochbau" -2,6% sowie "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" -0,1%). Im Tiefbau wiesen die Teilsparten "Brücken- und Hochstraßenbau" mit 12,0%, "Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt" mit 5,8%, "Tunnelbau" mit 1,7% sowie "Kabelnetzleitungstiefbau" mit 0,4% sogar ein Plus auf. Die übrigen Tiefbausparten lagen hingegen alle im Minus, insbesondere das Branchenschwergewicht "Bau von Straßen (-5,4% auf 3,9 Mrd. Euro; siehe Tabelle 5).

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Jahr 2020 mit rund 8,2 Mrd. Euro um 4,6% unter der Vorjahresperiode. Die (in absoluten Zahlen) höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten "Bau von Straßen" (2,1 Mrd. Euro), "Sonstiger Hochbau" (1,4 Mrd. Euro) sowie "Wohnungs- und Siedlungsbau" (1,1 Mrd. Euro).

Von den wirtschaftlich bedeutsamsten Bausparten verzeichneten lediglich die Teilsparten "Kabelnetzleitungstiefbau" mit +14,8%, "Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten" mit +12,2% sowie "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" mit +0,3% im Vergleich zum Vorjahr nennenswerte Zuwächse im öffentlichen Bereich. Rückgänge beim öffentlichen Produktionsvolumen gab es unter anderem in den sehr wichtigen Teilsparten "Bau von Straßen" (-10,1%), "Wohnungs- und Siedlungsbau" (-8,4%), "Tunnelbau" (-2,1%) sowie "Sonstiger Hochbau" (-1,3%).

Regional betrachtet wiesen nur Vorarlberg (+3,9%) und Salzburg (+2,3%) Produktionssteigerungen im Vergleich zum Vorjahr auf. Rückgänge gab es neben Wien (-7,8%) und Kärnten (-5,9%) auch in allen übrigen Bundesländern (siehe Tabelle 6).

Ende Dezember 2020 hatten die österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 15,2 Mrd. Euro (+2,7%). Auf Bundesländerebene gab es dabei in Vorarlberg bei einem Volumen von 459,2 Mio. Euro mit +64,6% den höchsten Anstieg, gefolgt von Wien (+15,3% auf 4,1 Mrd. Euro) und Salzburg (+13,9% auf 1,3 Mrd. Euro). In Tirol (-44,3% auf 1,2 Mrd. Euro), im Burgenland (-22,3% auf 187,0 Mio. Euro) und in Kärnten (-8,0% auf 615,5 Mio. Euro) war hingegen das Auftragsbestandsvolumen rückläufig.

Konjunktur-Frühschätzungen Februar 2021: Erholung bei den Umsätzen in Industrie und Bau

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für Februar 2021 einen Anstieg des Umsatzindex (5,1%), beim Beschäftigtenindex einen moderaten Rückgang (-1,4%) sowie beim Index der geleisteten Arbeitsstunden ebenfalls eine Verminderung (-1,0%) im Vergleich zum Vorjahresmonat (siehe Tabelle 7).

Betrachtet man den Industriebereich getrennt vom Bau, zeigt die Frühschätzung für den Umsatzindex für die Industrie ein Plus (6,0%), der Baubereich hat jedoch eine negative Entwicklung (-2,3%) im Vergleich zum Vorjahr. Das Arbeitsvolumen weist im Vorjahresvergleich in der Industrie einen Rückgang auf (-1,3%), im Baubereich gibt es im Februar eine positive Entwicklung (0,9%). Beim Beschäftigungsindex gibt es im Bereich der Industrie einen Rückgang (-1,5%), die Entwicklung im Baubereich ist ebenfalls negativ (-1,0%).

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich sowie zur Frühschätzung für Industrie und Bau finden Sie auf unserer Webseite. Einen Überblick über die Wirtschaftsentwicklung Österreichs anhand von 80 Konjunkturmerkmalen bietet der Konjunkturmonitor von Statistik Austria.

Informationen zur Methodik, Definitionen: Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht sowohl die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden als auch die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit (somit 100%) der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf unserer Webseite
Den Unternehmensergebnissen liegen dabei alle dem Produzierenden Bereich zuzurechnenden Ein- und Mehrbetriebsunternehmen zugrunde. Die Betriebsdaten hingegen zeigen die Ergebnisse jener Betriebe, deren Schwerpunkt im Produzierenden Bereich liegt; unabhängig des wirtschaftlichen Schwerpunkts der den Betrieben übergeordneten Unternehmen.  
Konjunktur-Frühschätzung:  
Die Schätzungen basieren einerseits auf historischen Entwicklungen und Korrelationen zwischen einzelnen Variablen, zum anderen auf Meldungen, die bis zum Zeitpunkt der 30-Tage-Schätzung bereits zur Verfügung stehen. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass fehlende Meldungen eine ähnliche Entwicklung aufweisen wie die Daten der bereits eingegangenen Meldungen der Unternehmen.  
Der Begriff Industrie entspricht hier dem Produzierenden Bereich ohne Bau (ÖNACE 2008 – Abschnitte B bis E) und beinhaltet auch Gewerbebetriebe. Somit ist dieser Begriff nicht ident mit dem Begriff Industrie laut Kammersystematik der Wirtschaftskammer Österreich.  
Qualität der t+30-Schätzung:  Ein wesentlicher Qualitätsaspekt für die Schätzung ist die automatische Ausreißererkennung und -korrektur. Zu t+30 sind etwa 60% aller Meldungen eingelangt, diese weisen aber – aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführten Plausibilitätsprüfungen – zum Teil noch Qualitätsmängel auf. Die Ausreißererkennung basiert auf einem univariaten Zeitreihenmodell. Die Sensitivität dieser Prozedur wurde heuristisch so kalibriert, dass nicht zu viele korrekt gemeldete Werte ersetzt, andererseits aber die meisten fehlerhaften Meldungen eliminiert wurden.  
Somit hängt die Qualität der t+30-Schätzung einerseits davon ab, inwiefern die wesentlichsten fehlerhaften Meldungen identifiziert und korrigiert werden konnten. Andererseits wird in dem zugrundeliegenden Modell eine Korrelation der früh und spät eingelangten Meldungen vorausgesetzt. Diese Abhängigkeit hat sich im Beobachtungszeitraum 2013–2020 nicht wesentlich geändert. Strukturbrüche, die etwa durch Krisen wie der Corona-Pandemie verursacht werden, könnten Probleme bei der Ausreißeridentifikation hervorrufen (plötzlich auftretende Nullwerte, die als Ausreißer erkannt und ersetzt werden). Weiters können aufgrund der aktuellen Situation Nachmeldungen und größere Revisionen nicht ausgeschlossen werden.

 

Tabelle 1: Ergebnisse der Unternehmen – Jänner bis Dezember 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Dezember 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Dezember 2020
Sachgüterbereich29.715687.36132.735,4229.308,0-7,6-8,0
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.089638.42630.062,8183.134,0-8,6-
Energieversorgung2.41727.4851.787,739.990,6-4,2-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.20921.450884,96.183,9-0,6-
Bau36.447268.66811.577,052.514,7-3,1-3,5
Produzierender Bereich insgesamt66.162956.02944.312,4281.823,0-6,8-7,2
Tabelle 1a: Ergebnisse der Unternehmen – Dezember 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Dezember 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Dezember 2020
Sachgüterbereich29.715687.3612.661,320.680,23,70,6
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.089638.4262.443,615.638,30,4-
Energieversorgung2.41727.485145,54.527,118,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.20921.45072,2514,7-6,8-
Bau36.447268.668970,75.445,9-3,7-5,9
Produzierender Bereich insgesamt66.162956.0293.632,026.126,02,0-0,8
Tabelle 2: Ergebnisse der Betriebe – Jänner bis Dezember 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Dezember 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Dezember 2020
Sachgüterbereich30.176687.3621.044,732.763,6225.110,0-8,2-8,5
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.495639.332971,630.132,0180.338,0-8,8-
Energieversorgung2.45126.03638,11.717,338.410,0-6,4-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.23021.99434,9914,26.361,1-0,6-
Bau36.548268.487437,311.567,752.425,8-3,1-3,5
Produzierender Bereich insgesamt66.724955.8491.482,044.331,3277.535,0-7,3-7,6
Tabelle 2a: Ergebnisse der Betriebe – Dezember 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Dezember 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Dezember 2020
Sachgüterbereich30.176687.36280,82.665,320.385,83,60,6
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.495639.33275,32.450,615.459,00,2-
Energieversorgung2.45126.0362,8140,14.398,119,4-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.23021.9942,874,6528,7-6,4-
Bau36.548268.48730,7970,25.438,3-3,7-6,2
Produzierender Bereich insgesamt66.724955.849111,53.635,525.824,12,0-0,9
Tabelle 3: Ergebnisse der Betriebe – regionale Verteilung – Jänner bis Dezember 2020
Österreich und Bundesländer1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Dezember 2020In Mio. Std.In Mio. Euro
Jänner bis Dezember 2020
Österreich insgesamt66.724955.8491.482,044.331,3277.535,0
davon
Burgenland2.56524.97040,21.007,56.271,7
Kärnten5.08054.27886,62.520,116.745,9
Niederösterreich12.465161.499249,87.148,044.219,3
Oberösterreich11.828236.086360,111.034,065.308,8
Salzburg5.42957.53588,42.516,418.351,1
Steiermark9.894155.712242,07.245,742.095,5
Tirol6.91387.024134,43.957,020.891,8
Vorarlberg3.80963.17296,52.958,615.351,2
Wien8.741115.573184,05.944,148.300,1
Tabelle 4: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Dezember 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Jänner bis Dezember 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt225.110,0-8,2
darunter
Energieversorgung38.410,0-6,4
Maschinenbau22.130,8-13,3
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln17.570,00,2
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen15.651,3-17,5
Herstellung von Metallerzeugnissen15.273,3-6,9
Metallerzeugung und -bearbeitung14.857,9-14,2
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen11.653,2-9,8
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)8.840,4-1,8
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen7.981,4-2,7
Herstellung von chemischen Erzeugnissen7.837,3-2,5
Tabelle 4a: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Dezember 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Dezember 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt20.385,83,6
darunter
Energieversorgung4.398,119,4
Maschinenbau2.298,5-0,9
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.483,3-2,9
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen1.340,410,3
Herstellung von Metallerzeugnissen1.267,82,7
Metallerzeugung und -bearbeitung1.023,9-0,8
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen1.014,20,1
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen776,6-1,6
Herstellung und Installation von Maschinen und Ausrüstungen679,71,9
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)664,914,6
Tabelle 5: Bau – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Dezember 2020
BAU 
Jänner bis Dezember 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
insgesamtdarunter öffentlich3)insgesamtdarunter öffentlich3)
Bau insgesamt52.425,88.181,0-3,1-4,6
Hochbau
Erschließung von Grundstücken; Bauträger2.790,83,8-13,947,1
Wohnungs- und Siedlungsbau6.999,81.125,4-4,3-8,4
Adaptierungsarbeiten im Hochbau1.965,2446,4-0,10,3
Sonstiger Hochbau5.739,51.421,3-2,6-1,3
Tiefbau
Bau von Straßen3.926,52.115,8-5,4-10,1
Bau von Bahnverkehrsstrecken243,6166,5-10,2-14,7
Brücken- und Hochstraßenbau213,8162,812,0-5,1
Tunnelbau1.087,0735,11,7-2,1
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau1.272,7660,7-3,5-5,3
Kabelnetzleitungstiefbau669,3337,20,414,8
Wasserbau114,899,6-15,7-20,8
Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt293,7163,75,823,6
Bauhilfs- und Baunebengewerbe4)
Abbruch- u. vorbereitende Baustellenarbeiten1.595,3261,10,8-0,1
Bauinstallation13.097,150,5-1,3-43,6
Sonstiger Ausbau6.479,920,9-2,72,0
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten5.936,8410,1-2,812,2
Tabelle 6: Bau – Wert der abgesetzten Produktion sowie Auftragsbestände (regionale Verteilung) – Jänner bis Dezember 2020
BAUAbgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)Auftragsbestände in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
Jänner bis Dezember 2020Stand Ende Dezember 2020
Österreich insgesamt52.425,8-3,115.218,52,7
davon
Burgenland1.565,5-1,2187,0-22,3
Kärnten3.068,5-5,9615,5-8,0
Niederösterreich8.403,9-0,92.473,17,5
Oberösterreich10.754,2-3,93.155,98,2
Salzburg3.723,62,31.301,113,9
Steiermark7.233,8-2,91.739,48,1
Tirol5.436,8-2,71.163,4-44,3
Vorarlberg2.733,33,9459,264,6
Wien9.506,2-7,84.124,015,3
Tabelle 7: Umsatz-, Beschäftigten- und Arbeitsvolumenindex im Produzierenden Bereich; 
Frühschätzungen zu t+30 für Februar 2021 (Basis 2015), ÖNACE 2008
 Insgesamt (B–F)Industrie (B–E)Bauwesen (F)
Umsatzindex *Index112,3114,0100,5
Veränderung zum Vorjahr in %5,16,0-2,3
Beschäftigtenindex *Index105,5105,6105,4
Veränderung zum Vorjahr in %-1,4-1,5-1,0
Index der geleisteten Arbeitsstunden *Index103,7104,6100,9
Veränderung zum Vorjahr in %-1,0-1,30,9

Rückfragen zur Konjunkturstatistik beantworten in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Florian LANG, MSc, Tel.: +43 1 71128-7431 bzw. florian.lang@statistik.gv.at 
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Mag. Nina WALTNER, Tel.: +43 1 71128-7317 bzw. nina.waltner@statistik.gv.at

Rückfragen zur Konjunktur-Frühschätzung beantwortet in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Gerhard GRASSL, Tel.: +43 1 71128-7441 bzw. gerhard.grassl@statistik.gv.at

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