Pressemitteilung: 12.426-017/21

Produzierender Bereich im Zeitraum Jänner bis Oktober 2020 mit Umsatzminus von 8,8%; Konjunktur-Frühschätzung zeigt teilweise Erholung in Industrie und Bau für Dezember 2020

Wien, 2021-01-29 – Im Zeitraum Jänner bis Oktober 2020 erwirtschafteten die 66.600 Unternehmen des gesamten Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) laut Statistik Austria mit 1.003.403 unselbständig Beschäftigten (-0,8%) Umsatzerlöse in Höhe von 228,6 Mrd. Euro. Das entspricht einem Umsatzrückgang von 8,8%. Im Oktober 2020 ging der Umsatz verglichen mit dem Vorjahresmonat nominell um 1,8% auf 26,7 Mrd. Euro zurück.

Im Bau wurden im Zeitraum Jänner bis Oktober 2020 von 36.719 Unternehmen rund 41,5 Mrd. Euro umgesetzt (-4,0% gegenüber Jänner bis Oktober 2019). Im Oktober 2020 betrug das Umsatzminus im Bau gegenüber Oktober 2019 6,1%.

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau zeigen für Dezember 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat eine Erholung der Umsätze (+3,3%). Der Beschäftigtenindex ging im Dezember 2020 hingegen leicht zurück (-0,7%) und auch beim Index der geleisteten Arbeitsstunden gab es einen moderaten Rückgang (-0,3%) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

"Nach dem Corona-bedingten Einbruch, insbesondere im April und Mai 2020, hat sich die Entwicklung des Produzierenden Bereichs ab dem 4. Quartal 2020 ins Positive gedreht. Die Umsätze in der Industrie lagen nach einem Plus von 2,8% im November laut Frühschätzungen im Dezember 2020 bereits um 3,6% über dem Dezemberwert des Vorjahres. Im Bau betrug das Plus 1,8%", sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Unternehmen: Minus bei Beschäftigung und Umsatz

Ende Oktober 2020 konnten 66.600 Unternehmen (+0,7% gegenüber Oktober 2019) mit insgesamt 1.003.403 unselbständig Beschäftigten (-0,8%) im gesamten Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) gezählt werden. Von diesen Unternehmen wurde in der Berichtsperiode Jänner bis Oktober 2020 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 35,3 Mrd. Euro aufgewendet, genauso viel wie in der vergleichbaren Vorjahresperiode (±0,0%). Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 228,6 Mrd. Euro und lagen damit um 8,8% unter dem Niveau des Vorjahres. Arbeitstägig bereinigt ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ebenfalls ein Minus von 8,8%. Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der aktuellen Berichtsperiode etwas mehr als 3,4 Mio. Euro um (siehe Tabelle 1).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Oktober 2019) ging der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich um 1,8% auf 26,7 Mrd. Euro zurück. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage ergab sich jedoch ein Plus von 2,8%. Auch der Sachgüterbereich (-0,7% auf 21,5 Mrd. Euro) und der Bau (-6,1% auf 5,2 Mrd. Euro) bilanzierten bei nomineller Betrachtung gegenüber dem Vorjahresmonat negativ (siehe Tabelle 1a). Bei Berücksichtigung der Arbeitstage lag der Sachgüterbereich hingegen im Plus (+4,1%), der Bau im Minus (-2,3%).

Betriebe: Rückgang bei Beschäftigung, Arbeitsvolumen und Produktion

Die 67.165 Betriebe (+0,7% gegenüber Oktober 2019) des Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) hatten Ende Oktober 2020 insgesamt 1.003.090 unselbständig Beschäftigte (-0,8%). Den Brutto-Verdiensten (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) im Zeitraum Jänner bis Oktober 2020 in Höhe von 35,3 Mrd. Euro (±0,0%) stand ein geleistetes Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten von 1.232,8 Mio. Arbeitsstunden (-6,0%) gegenüber. Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 225,0 Mrd. Euro und waren damit um 9,3% geringer als in der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage fiel der Produktionswert um 9,2% (siehe Tabelle 2).

Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im gesamten Produzierenden Bereich verringerte sich im Oktober 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8%, während gleichzeitig das Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten in diesem Monat um 7,4% zurückging, was wieder auf vermehrt auftretende kurzarbeitsbedingte Effekte hindeutet. Der Produktionswert verringerte sich im Oktober 2020 um 2,3% auf 26,3 Mrd. Euro (siehe Tabelle 2a), wobei bei diesem Vorjahresvergleich die im 2. Halbjahr 2019 beginnende Konjunkturabschwächung in den für Österreich wesentlichen Industrien in die Analyse miteinbezogen werden muss.

Oberösterreich erwirtschaftete mit einem Anteil von 17,7% der Betriebe 23,6% der gesamten abgesetzten Produktion Österreichs, gefolgt von Wien (13,2% der Betriebe bzw. 16,9% der abgesetzten Produktion), Niederösterreich (18,6% bzw. 16,2%) und der Steiermark (14,8% bzw. 15,2%). Dabei waren in Oberösterreich knapp ein Viertel, in Niederösterreich und der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien knapp ein Achtel aller unselbständig Beschäftigten tätig (siehe Tabelle 3).

Produktionsminus im Sachgüterbereich

Gegenüber der Vorjahresperiode nahm die Produktion im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 20008) von Jänner bis Oktober 2020 nominell um 10,4% auf 183,6 Mrd. Euro ab. Die größten Produktionseinbußen innerhalb der zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs verzeichneten dabei die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (-22,3% auf 12,6 Mrd. Euro), die "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-16,4% auf 12,5 Mrd. Euro) sowie der "Maschinenbau" (-15,9% auf 17,7 Mrd. Euro; siehe Tabelle 4). Positiv in den ersten zehn Monaten des Jahres 2020 bilanzierte hingegen die Nahrungsmittelindustrie (+0,9% bzw. 14,7 Mrd. Euro).

Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging der abgesetzte Produktionswert im Oktober 2020 leicht zurück (-1,3% auf 21,1 Mrd. Euro; siehe Tabelle 4a). Während sich die "Energieversorgung" (+31,8%) sowie die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (+1,8%) erholten, gab es im "Maschinenbau" (-13,2%), in der "Herstellung von elektrischen Ausrüstungen" (-11,6%) sowie in der "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-8,4%) weiterhin hohe Produktionsrückgänge (siehe Tabelle 4a).

Bau mit Produktionsminus

Im Zeitraum Jänner bis Oktober 2020 erwirtschafteten die 36.820 Betriebe (+1,1%) der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode einen abgesetzten Produktionswert von 41,5 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Minus von 4,0% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der arbeitstägig bereinigte Produktionswert ging dabei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls um 4,0% zurück (siehe Tabelle 2).

Nach den starken Rückgängen im Frühjahr 2020 konsolidierten sich in den Folgemonaten die Indikatoren für den Bau im Vergleich zu den Vorjahresmonaten wieder etwas. Jedoch fiel im Oktober 2020 trotz stabiler Beschäftigung (305.976 bzw. +0,8%) der Bauproduktionswert in diesem Kernbereich der österreichischen Wirtschaft im Vergleich zu Oktober 2019 mit -6,2% doch wieder recht deutlich und lag damit auch unter der industriellen Entwicklung (-1,3%).

In den Hochbausparten waren für den Zeitraum Jänner bis Oktober 2020 im Vergleich zum Vorjahr durchwegs rückläufige Produktionsentwicklungen zu beobachten (Erschließung von Grundstücken, Bauträger -14,0%; Wohnungs- und Siedlungsbau -5,7%; Sonstiger Hochbau -5,0% sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau -0,8%). Im Tiefbau entwickelten sich die Teilsparten "Kabelnetzleitungstiefbau" mit +16,6%, "Brücken- und Hochstraßenbau" mit +7,1% sowie "Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt" mit +2,5% sogar positiv. Die übrigen Tiefbausparten lagen hingegen im Minus (siehe Tabelle 5).

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag in den ersten zehn Monaten 2020 mit rund 6,6 Mrd. Euro um 5,8% unter der Vorjahresperiode. Die (in absoluten Zahlen) höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten "Bau von Straßen" (1,7 Mrd. Euro), "Sonstiger Hochbau" (1,1 Mrd. Euro) sowie "Wohnungs- und Siedlungsbau" (923,0 Mio. Euro).

Von den wirtschaftlich bedeutsamsten Bausparten verzeichneten lediglich die Teilsparten "Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten" mit +11,7%, "Kabelnetzleitungstiefbau" mit +10,3% sowie "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" mit +0,5% im Vergleich zur Vorjahresperiode nennenswerte Zuwächse im öffentlichen Bereich. Rückgänge beim öffentlichen Produktionsvolumen gab es unter anderem in den sehr wichtigen Teilsparten "Bau von Straßen" (-10,7%) und "Tunnelbau" (-8,1%).

Regional betrachtet wiesen nur das Burgenland (+4,4%) und Vorarlberg (+3,7%) Produktionssteigerungen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf. Die höchsten Rückgänge gab es in Kärnten (-8,0%) und Wien (-7,0%; siehe Tabelle 6).

Ende Oktober 2020 hatten die österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 16,2 Mrd. Euro (+3,5%). Auf Bundesländerebene gab es dabei in Vorarlberg bei einem Volumen von 431,7 Mio. Euro mit +43,4% den höchsten Anstieg, gefolgt von Salzburg (+18,3% auf 1,4 Mrd. Euro), Kärnten (+14,1% auf 701,2 Mio. Euro) und Oberösterreich (+6,2% auf 3,2 Mrd. Euro). Im Burgenland (-16,9% auf 214,8 Mio. Euro), Tirol (-4,6% auf 2,1 Mrd. Euro) und Wien (-3,2% auf 3,8 Mrd. Euro) war hingegen das Auftragsbestandsvolumen rückläufig.

Konjunktur-Frühschätzungen Dezember 2020: Teilweise Erholung in der Industrie und im Baubereich

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für Dezember 2020 eine Erholung des Umsatzindex (+3,3%), beim Beschäftigtenindex einen moderaten Rückgang (-0,7%) sowie beim Index der geleisteten Arbeitsstunden ebenfalls einen Rückgang (-0,3%) im Vergleich zum Dezember 2019.

Betrachtet man den Industriebereich getrennt vom Bau, zeigt die Frühschätzung für den Umsatzindex sowohl für die Industrie (+3,6%) als auch für den Baubereich (+1,8%) eine positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Das Arbeitsvolumen weist im Vorjahresvergleich in der Industrie einen leichten Rückgang auf (-0,5%), im Baubereich gibt es im Dezember eine leichte Steigerung (+0,7%). Beim Beschäftigungsindex gibt es im Bereich der Industrie einen Rückgang (-1,6%), während sich der Baubereich leicht positiv (+2,5%) entwickelt (siehe Tabelle 7).

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich sowie zur Frühschätzung für Industrie und Bau finden Sie auf unserer Webseite. Einen Überblick über die Wirtschaftsentwicklung Österreichs anhand von 80 Konjunkturmerkmalen bietet der Konjunkturmonitor von Statistik Austria..

 

Informationen zur Methodik, Definitionen:  Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht sowohl die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden als auch die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit (somit 100%) der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf unserer Webseite
Den Unternehmensergebnissen liegen dabei alle dem Produzierenden Bereich zuzurechnenden Ein- und Mehrbetriebsunternehmen zugrunde. Die Betriebsdaten hingegen zeigen die Ergebnisse jener Betriebe, deren Schwerpunkt im Produzierenden Bereich liegt; unabhängig des wirtschaftlichen Schwerpunkts der den Betrieben übergeordneten Unternehmen.  
 
Konjunktur-Frühschätzung:
 
Die Schätzungen basieren einerseits auf historischen Entwicklungen und Korrelationen zwischen einzelnen Variablen, zum anderen auf Meldungen, die bis zum Zeitpunkt der 30-Tage-Schätzung bereits zur Verfügung stehen. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass fehlende Meldungen eine ähnliche Entwicklung aufweisen wie die Daten der bereits eingegangenen Meldungen der Unternehmen.   
Der Begriff Industrie entspricht hier dem Produzierenden Bereich ohne Bau (ÖNACE 2008 – Abschnitte B bis E) und beinhaltet auch Gewerbebetriebe. Somit ist dieser Begriff nicht ident mit dem Begriff Industrie laut Kammersystematik der Wirtschaftskammer Österreich.  
Qualität der t+30-Schätzung:  Ein wesentlicher Qualitätsaspekt für die Schätzung ist die automatische Ausreißererkennung und -korrektur. Zu t+30 sind etwa 60% aller Meldungen eingelangt, diese weisen aber – aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführten Plausibilitätsprüfungen – zum Teil noch Qualitätsmängel auf. Die Ausreißererkennung basiert auf einem univariaten Zeitreihenmodell. Die Sensitivität dieser Prozedur wurde heuristisch so kalibriert, dass nicht zu viele korrekt gemeldete Werte ersetzt, andererseits aber die meisten fehlerhaften Meldungen eliminiert wurden.  
Somit hängt die Qualität der t+30-Schätzung einerseits davon ab, inwiefern die wesentlichsten fehlerhaften Meldungen identifiziert und korrigiert werden konnten. Andererseits wird in dem zugrundeliegenden Modell eine Korrelation der früh und spät eingelangten Meldungen vorausgesetzt. Diese Abhängigkeit hat sich im Beobachtungszeitraum 2013–2020 nicht wesentlich geändert. Strukturbrüche, die etwa durch Krisen wie der Corona-Pandemie verursacht werden, könnten Probleme bei der Ausreißeridentifikation hervorrufen (plötzlich auftretende Nullwerte, die als Ausreißer erkannt und ersetzt werden). Weiters können aufgrund der aktuellen Situation Nachmeldungen und größere Revisionen nicht ausgeschlossen werden.

 

Tabelle 1: Ergebnisse der Unternehmen – Jänner bis Oktober 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Oktober 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Oktober 2020
Sachgüterbereich29.881697.22326.213,9187.035,0-9,8-9,8
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.213647.91124.066,1150.563,0-10,4-
Energieversorgung2.44627.5261.439,731.349,3-8,5-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22221.786708,25.122,50,7-
Bau36.719306.1809.090,641.535,5-4,0-4,0
Produzierender Bereich insgesamt66.6001.003.40335.304,5228.571,0-8,8-8,8
Tabelle 1a: Ergebnisse der Unternehmen – Oktober 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Oktober 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Oktober 2020
Sachgüterbereich29.881697.2232.822,921.482,3-0,74,1
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.213647.9112.605,216.890,0-6,8-
Energieversorgung2.44627.526145,44.076,136,0-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22221.78672,3516,23,1-
Bau36.719306.180987,85.240,0-6,1-2,3
Produzierender Bereich insgesamt66.6001.003.4033.810,726.722,3-1,82,8
Tabelle 2: Ergebnisse der Betriebe – Jänner bis Oktober 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Oktober 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Oktober 2020
Sachgüterbereich30.345697.114868,726.239,2183.552,0-10,4-10,4
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.622648.727807,924.123,6148.179,0-10,7-
Energieversorgung2.48026.06531,81.383,430.101,1-10,8-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.24322.32229,0732,25.271,80,6-
Bau36.820305.976364,19.083,341.461,6-4,0-4,0
Produzierender Bereich insgesamt67.1651.003.0901.232,835.322,5225.014,0-9,3-9,2
Tabelle 2a: Ergebnisse der Betriebe – Oktober 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Oktober 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Oktober 2020
Sachgüterbereich30.345697.11493,32.832,621.069,0-1,33,4
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.622648.72786,92.617,716.667,0-6,8-
Energieversorgung2.48026.0653,4140,43.870,731,8-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.24322.3223,174,5531,42,9-
Bau36.820305.97641,6987,25.228,8-6,2-2,1
Produzierender Bereich insgesamt67.1651.003.090134,93.819,726.297,8-2,32,3
Tabelle 3: Ergebnisse der Betriebe – regionale Verteilung – Jänner bis Oktober 2020
Österreich und Bundesländer1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Oktober 2020In Mio. Std.In Mio. Euro
Jänner bis Oktober 2020
Österreich insgesamt67.1651.003.0901.232,835.322,5225.014,0
davon
Burgenland2.58527.34533,5788,85.137,5
Kärnten5.10158.47172,21.993,913.595,3
Niederösterreich12.524169.633207,95.676,636.363,9
Oberösterreich11.877243.906299,58.834,753.124,2
Salzburg5.47160.53173,41.977,814.953,9
Steiermark9.943164.501201,45.810,434.242,9
Tirol6.95992.069111,83.134,416.981,7
Vorarlberg3.83864.42080,02.370,612.525,1
Wien8.867122.214153,14.735,238.089,1
Tabelle 4: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Oktober 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Jänner bis Oktober 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt183.552,0-10,4
darunter
Energieversorgung30.101,1-10,8
Maschinenbau17.714,9-15,9
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln14.655,90,9
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen12.610,2-22,3
Herstellung von Metallerzeugnissen12.500,5-8,8
Metallerzeugung und -bearbeitung12.467,6-16,4
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen9.573,8-11,4
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)7.323,4-4,3
Herstellung von chemischen Erzeugnissen6.505,1-5,0
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen6.466,8-4,0
Tabelle 4a: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Oktober 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Oktober 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt21.069,0-1,3
darunter
Energieversorgung3.870,731,8
Maschinenbau1.897,4-13,2
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen1.851,51,8
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.514,4-5,9
Herstellung von Metallerzeugnissen1.499,8-3,0
Metallerzeugung und -bearbeitung1.373,4-8,4
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen1.004,8-11,6
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)850,2-4,9
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen699,8-1,1
Herstellung von chemischen Erzeugnissen688,6-3,5
Tabelle 5: Bau – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Oktober 2020
BAU 
Jänner bis Oktober 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
insgesamtdarunter öffentlich3)insgesamtdarunter öffentlich3)
Bau insgesamt41.461,66.607,2-4,0-5,8
Hochbau
Erschließung von Grundstücken; Bauträger2.134,42,8-14,077,6
Wohnungs- und Siedlungsbau5.622,8923,0-5,7-7,5
Adaptierungsarbeiten im Hochbau1.571,2369,2-0,80,5
Sonstiger Hochbau4.601,91.147,6-5,0-2,8
Tiefbau
Bau von Straßen3.199,21.723,1-5,9-10,7
Bau von Bahnverkehrsstrecken197,0133,8-12,7-18,3
Brücken- und Hochstraßenbau174,1135,27,1-8,1
Tunnelbau876,9585,3-0,6-8,1
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau1.029,4530,2-2,7-4,4
Kabelnetzleitungstiefbau534,0253,516,610,3
Wasserbau95,983,3-16,9-22,2
Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt217,8127,22,521,6
Bauhilfs- und Baunebengewerbe4)
Abbruch- u. vorbereitende Baustellenarbeiten1.255,3204,5-0,7-1,9
Bauinstallation10.070,737,3-2,2-47,4
Sonstiger Ausbau5.163,218,4-3,46,5
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten4.717,7333,0-4,111,7
Tabelle 6: Bau – Wert der abgesetzten Produktion sowie Auftragsbestände (regionale Verteilung) – Jänner bis Oktober 2020
BAUAbgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)Auftragsbestände in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
Jänner bis Oktober 2020Stand Ende Oktober 2020
Österreich insgesamt41.461,6-4,016.249,33,5
davon
Burgenland1.271,94,4214,8-16,9
Kärnten2.415,3-8,0701,214,1
Niederösterreich6.632,2-2,62.568,74,5
Oberösterreich8.516,1-5,13.198,36,2
Salzburg2.909,8-0,71.370,118,3
Steiermark5.746,4-5,01.855,05,3
Tirol4.306,9-3,32.096,9-4,6
Vorarlberg2.144,13,7431,743,4
Wien7.519,1-7,03.812,5-3,2
Tabelle 7: Umsatz-, Beschäftigten- und Arbeitsvolumenindex im Produzierenden Bereich; 
Frühschätzungen (t+30) zu Industrie und Bau für Dezember 2020 (Basis 2015), ÖNACE 2008
 Insgesamt (B–F)Industrie (B–E)Bauwesen (F)
Umsatzindex *Index120,7113,7169,6
Veränderung zum Vorjahr in %3,33,61,8
Beschäftigtenindex *Index106,6105,3111,1
Veränderung zum Vorjahr in %-0,7-1,62,5
Index der geleisteten Arbeitsstunden *Index93,793,196,0
Veränderung zum Vorjahr in %-0,3-0,50,7

Rückfragen zum Thema Konjunkturstatistik beantworten in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Florian LANG, MSc, Tel.: +43 1 71128-7431 bzw. florian.lang@statistik.gv.at 
Dr. Martin HIRSCH, Tel.: +43 1 71128-7627 bzw. martin.hirsch@statistik.gv.at 
Mag. Nina WALTNER, Tel.: +43 1 71128-7317 bzw. nina.waltner@statistik.gv.at

Rückfragen zur Konjunktur-Frühschätzung beantwortet in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Gerhard GRASSL, Tel.: +43 1 71128-7441 bzw. gerhard.grassl@statistik.gv.at

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