Pressemitteilung: 12.381-221/20

Produzierender Bereich mit Umsatzminus von 5,5% im August 2020; Konjunktur-Frühschätzung zeigt erneut Rückgänge in Industrie und Bau für Oktober 2020

Wien, 2020-11-30 – Die Corona-Pandemie hat die österreichischen Produzenten auch weiterhin fest im Griff. Von Jänner bis August 2020 realisierten die Unternehmen des gesamten Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) laut Statistik Austria Umsatzerlöse in Höhe von 175,8 Mrd. Euro. Das entspricht einem Rückgang von 11,1%. Hauptverantwortlich für diesen Einbruch sind weiterhin im Wesentlichen die schwachen Umsätze im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Metallbranche und im Energiesektor. Verglichen mit dem Vorjahresmonat ging der Umsatz im August 2020 nominell um 5,5% auf 21,3 Mrd. Euro zurück.

Im Bau wurden von 36.703 Unternehmen von Jänner bis August 2020 rund 31,1 Mrd. Euro umgesetzt. Aufgrund des starken Jahresauftakts betrug hier das Umsatzminus lediglich 4,6%, wobei auch der August 2020 im Vergleich zum Vorjahresmonat mit 2,5% im Minus lag.

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau zeigen für Oktober 2020 einen erneuten Rückgang bei Umsätzen (-4,6%), Beschäftigten (-0,5%) sowie geleisteten Arbeitsstunden (-7,3%) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Unternehmen: Minus bei Beschäftigung und Umsatz

66.674 Unternehmen (+1,1% gegenüber August 2019) mit insgesamt 1.004.981 unselbständig Beschäftigten (-0,5%) konnten Ende August 2020 im gesamten Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) gezählt werden. Von diesen Unternehmen wurde in der Berichtsperiode Jänner bis August 2020 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 28,1 Mrd. Euro aufgewendet; das ist um 0,3% weniger als in der vergleichbaren Vorjahresperiode. Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 175,8 Mrd. Euro und lagen damit um 11,1% unter dem Niveau des Vorjahres. Arbeitstägig bereinigt ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ebenfalls ein Minus von 11,1%. Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der aktuellen Berichtsperiode mehr als 2,6 Mio. Euro um (siehe Tabelle 1).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (August 2019) sank der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich um 5,5% auf 21,3 Mrd. Euro (-5,1% bei arbeitstägiger Bereinigung), im Sachgüterbereich um 6,3% (bzw. 5,9%) auf 16,8 Mrd. Euro. Der Bauumsatz ging im August 2020 um 2,5% auf 4,4 Mrd. Euro zurück (bei Berücksichtigung der Arbeitstage um 1,9%; siehe Tabelle 1a).

Betriebe: Rückgang bei Beschäftigung, Arbeitsvolumen und Produktion

Die 67.239 Betriebe (+1,1% gegenüber August 2019) des Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) hatten Ende August 2020 insgesamt 1.004.565 unselbständig Beschäftigte (-0,4%). Den Brutto-Verdiensten (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) im Zeitraum Jänner bis August 2020 in Höhe von etwa 28,1 Mrd. Euro (-0,3%) stand ein geleistetes Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten von rund 963,8 Mio. Arbeitsstunden (-6,5%) gegenüber. Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 173,1 Mrd. Euro und waren damit um 11,5% geringer als in der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage fiel der Produktionswert um 11,6% (siehe Tabelle 2).

Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im gesamten Produzierenden Bereich verringerte sich im August 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,4%, während gleichzeitig das Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten in diesem Monat um 1,7% zurückging, was nur mehr auf geringfügige kurzarbeitsbedingte Effekte hindeutet. Der Produktionswert sank im August 2020 aufgrund der anhaltenden Schwäche in den für Österreich wesentlichen Industrien um 6,0% auf 20,9 Mrd. Euro (siehe Tabelle 2a).

Oberösterreich erwirtschaftete dabei mit einem Anteil von 17,7% der Betriebe 23,5% der gesamten abgesetzten Produktion Österreichs, gefolgt von Wien (13,2% der Betriebe bzw. 16,8% der abgesetzten Produktion), Niederösterreich (18,7% bzw. 16,3%) und der Steiermark (14,8% bzw. 15,2%). Dabei waren in Oberösterreich knapp ein Viertel, in Niederösterreich und der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien knapp ein Achtel aller unselbständig Beschäftigten tätig (siehe Tabelle 3).

Produktionsminus im Sachgüterbereich

Gegenüber der Vorjahresperiode nahm die Produktion im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 20008) von Jänner bis August 2020 nominell um 12,9% auf 142,0 Mrd. Euro ab. Die größten Produktionseinbußen innerhalb der zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs verzeichneten dabei die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-28,4% auf absolut 9,1 Mrd. Euro), die Metallerzeugung und -bearbeitung (-18,4% auf 9,8 Mrd. Euro), der "Maschinenbau" -7,9% auf 13,8 Mrd. Euro) sowie die Energieversorgung (-17,3% auf 23,1 Mrd. Euro; siehe Tabelle 4). Positiv in den ersten acht Monaten des Jahres 2020 bilanzierte hingegen die Nahrungsmittelindustrie (+1,5% bzw. 11,6 Mrd. Euro).

Verglichen mit dem Vorjahresmonat sank der abgesetzte Produktionswert im August 2020 um 6,9% auf 16,5 Mrd. Euro (siehe Tabelle 4a). Diese Entwicklung war vor allem auf die weiterhin beobachtbaren Produktionsrückgänge im Fahrzeug-, Maschinenbau und in der Metallbranche zurückzuführen. So gab es beispielsweise auch im August 2020 in den Abteilungen Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (-20,3%), Maschinenbau (-17,9%) sowie Metallerzeugung und -bearbeitung -3,5%) schwache Produktionsauslastungen (siehe Tabelle 4a). Auch der Energiesektor bilanzierte knapp negativ (-1,0%). Die Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen sowie die Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel) lagen hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat im Plus (+5,2% bzw. +2,7%).

Bau mit Produktionsminus

Im Zeitraum Jänner bis August 2020 erwirtschafteten die 36.804 Betriebe (+1,6%) der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode einen abgesetzten Produktionswert von 31,1 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Minus von 4,6% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der arbeitstägig bereinigte Produktionswert ging dabei im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7% zurück (siehe Tabelle 2).

Nach den starken Rückgängen im Frühjahr 2020 konsolidierten sich die Indikatoren für den Bau im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder etwas. So erhöhte sich die Zahl der unselbständig Beschäftigten in diesem Kernbereich der österreichischen Wirtschaft im Vergleich zum August 2019 um 1,6% auf über 305.000. Der Bauproduktionswert sank zwar um 2,5% auf 4,4 Mrd. Euro, lag damit aber immer noch deutlich über der industriellen Entwicklung.

In den Hochbausparten waren für den Zeitraum Jänner bis August 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum durchwegs rückläufige Produktionsentwicklungen zu beobachten (Erschließung von Grundstücken, Bauträger -8,9%; Wohnungs- und Siedlungsbau -6,9%; Sonstiger Hochbau -5,5% sowie Adaptierungsarbeiten im Hochbau -1,5%). Im Tiefbau wiesen die Teilsparten Kabelnetzleitungstiefbau mit 18,4%, Brücken- und Hochstraßenbau mit 1,2% sowie Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt mit 1,0% ein Plus auf. Die übrigen Tiefbausparten lagen hingegen alle im Minus (siehe Tabelle 5).

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Zeitraum Jänner bis August 2020 mit rund 4,8 Mrd. Euro um 7,6% unter der Vorjahresperiode. Die (in absoluten Zahlen) höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten Bau von Straßen (1,2 Mrd. Euro), Sonstiger Hochbau (851,3 Mio. Euro) sowie Wohnungs- und Siedlungsbau (678,7 Mio. Euro).

Von den wirtschaftlich bedeutsamsten Bausparten verzeichneten lediglich die Teilsparten Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten mit +12,5% und Kabelnetzleitungstiefbau mit +3,6% im Vergleich zur Vorjahresperiode Zuwächse im öffentlichen Bereich. Rückgänge beim öffentlichen Produktionsvolumen gab es unter anderem in den Teilsparten Tunnelbau (-16,2%) und Bau von Straßen (-11,9%).

Regional betrachtet wiesen nur das Burgenland (+6,0%) und Vorarlberg (+3,5%) Produktionssteigerungen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf. Rückgänge gab es neben Kärnten (-10,3%), Wien (-6,9%) und Oberösterreich (-6,1%) auch in allen anderen Bundesländern (siehe Tabelle 6).

Ende August 2020 hatten die österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 16,6 Mrd. Euro (+2,6%). Auf Bundesländerebene gab es dabei in Vorarlberg bei einem Volumen von 458,5 Mio. Euro mit +55,1% den höchsten Anstieg, gefolgt von Kärnten (+10,8% auf 755,3 Mio. Euro) und Niederösterreich (+10,7% auf 2,7 Mrd. Euro). Im Burgenland (-10,8% auf 240,2 Mio. Euro) und Tirol (-6,0% auf 2,2 Mrd. Euro) war hingegen das Auftragsbestandsvolumen rückläufig.

Konjunktur-Frühschätzung Oktober 2020: erneut Rückgang in Industrie und Bau

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für Oktober 2020 einen erneuten Rückgang des Umsatzindex (-4,6%), des Beschäftigtenindex (-0,5%) sowie des Index der geleisteten Arbeitsstunden (-7,3%) im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Betrachtet man den Industriebereich getrennt vom Bau, zeigt die Frühschätzung für den Umsatzindex nach einer leichten Erholung im Vormonat sowohl für die Industrie (-3,9%) als auch für den Baubereich (-7,7%) wieder eine negative Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr. Auch das Arbeitsvolumen weist im Vorjahresvergleich in der Industrie (-8,0%) wie auch im Bau (-5,5%) für Oktober einen Rückgang auf. Beim Beschäftigtenindex gibt es im Bereich der Industrie nur ein leichtes Minus (-1,4%), während sich der Baubereich leicht positiv (+1,9%) entwickelt.

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zur Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich finden Sie auf unserer Webseite. Die Daten der Frühschätzung werden ebenfalls monatlich auf unserer Website publiziert.

 

Informationen zur Methodik, Definitionen  
Konjunkturerhebung: 
Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht, sowohl die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden als auch die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit (somit 100%) der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf unserer Webseite
Den Unternehmensergebnissen liegen dabei alle dem Produzierenden Bereich zuzurechnenden Ein- und Mehrbetriebsunternehmen zugrunde. Die Betriebsdaten hingegen zeigen die Ergebnisse jener Betriebe, deren Schwerpunkt im Produzierenden Bereich liegt; unabhängig des wirtschaftlichen Schwerpunkts der den Betrieben übergeordneten Unternehmen.  
Konjunktur-Frühschätzung: 
Die Schätzungen basieren einerseits auf historischen Entwicklungen und Korrelationen zwischen einzelnen Variablen, zum anderen auf Meldungen, die bis zum Zeitpunkt der 30-Tage-Schätzung bereits zur Verfügung stehen. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass fehlende Meldungen eine ähnliche Entwicklung aufweisen wie die Daten der bereits eingegangenen Meldungen der Unternehmen.  
Der Begriff Industrie entspricht hier dem Produzierenden Bereich ohne Bau (ÖNACE 2008 – Abschnitte B bis E) und beinhaltet auch Gewerbebetriebe. Somit ist dieser Begriff nicht ident mit dem Begriff Industrie laut Kammersystematik der Wirtschaftskammer Österreich.  
Qualität der t+30-Schätzung: Ein wesentlicher Qualitätsaspekt für die Schätzung ist die automatische Ausreißererkennung und -korrektur. Zu t+30 sind etwa 60% aller Meldungen eingelangt, diese weisen aber – aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführten Plausibilitätsprüfungen – zum Teil noch Qualitätsmängel auf. Die Ausreißererkennung basiert auf einem univariaten Zeitreihenmodell. Die Sensitivität dieser Prozedur wurde heuristisch so kalibriert, dass nicht zu viele korrekt gemeldete Werte ersetzt, andererseits aber die meisten fehlerhaften Meldungen eliminiert wurden.  
Somit hängt die Qualität der t+30-Schätzung einerseits davon ab, inwiefern die wesentlichsten fehlerhaften Meldungen identifiziert und korrigiert werden konnten. Andererseits wird in dem zugrundeliegenden Modell eine Korrelation der früh und spät eingelangten Meldungen vorausgesetzt. Diese Abhängigkeit hat sich im Beobachtungszeitraum 2013–2020 nicht wesentlich geändert. Strukturbrüche, die etwa durch Krisen wie der Corona-Pandemie verursacht werden, könnten Probleme bei der Ausreißeridentifikation hervorrufen (plötzlich auftretende Nullwerte, die als Ausreißer erkannt und ersetzt werden). Weiters können aufgrund der aktuellen Situation Nachmeldungen und größere Revisionen nicht ausgeschlossen werden.

Tabelle 1: Ergebnisse der Unternehmen – Jänner bis August 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende August 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis August 2020
Sachgüterbereich29.971698.84820.983,3144.726,0-12,3-12,4
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.305649.52119.266,1116.731,0-12,0-
Energieversorgung2.43627.5061.154,023.958,0-15,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.23021.821563,34.037,2-1,9-
Bau36.703306.1337.132,231.112,2-4,6-4,7
Produzierender Bereich insgesamt66.6741.004.98128.115,5175.838,0-11,1-11,1

 

Tabelle 1a: Ergebnisse der Unternehmen – August 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende August 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
August 2020
Sachgüterbereich29.971698.8482.354,616.847,1-6,3-5,9
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.305649.5212.154,113.383,8-8,7-
Energieversorgung2.43627.506135,32.943,23,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.23021.82165,2520,113,0-
Bau36.703306.133965,04.407,7-2,5-1,9
Produzierender Bereich insgesamt66.6741.004.9813.319,521.254,8-5,5-5,1
Tabelle 2: Ergebnisse der Betriebe – Jänner bis August 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende August 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis August 2020
Sachgüterbereich30.435698.627684,020.996,6142.043,0-12,9-13,0
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.714650.275636,119.305,5114.803,0-12,3-
Energieversorgung2.47025.99625,01.108,923.083,5-17,3-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.25122.35622,9582,34.156,3-1,9-
Bau36.804305.938279,97.126,331.064,9-4,6-4,7
Produzierender Bereich insgesamt67.2391.004.565963,828.122,9173.108,0-11,5-11,6
Tabelle 2a: Ergebnisse der Betriebe – August 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende August 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
August 2020
Sachgüterbereich30.435698.62781,42.356,216.513,5-6,9-6,4
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.714650.27575,62.158,713.217,7-8,7-
Energieversorgung2.47025.9962,9130,22.761,1-1,0-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.25122.3562,867,3534,712,6-
Bau36.804305.93838,5964,34.400,0-2,5-2,1
Produzierender Bereich insgesamt67.2391.004.565119,93.320,520.913,5-6,0-5,6
Tabelle 3: Ergebnisse der Betriebe – regionale Verteilung – Jänner bis August 2020
Österreich und Bundesländer1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende August 2020In Mio. Std.In Mio. Euro
Jänner bis August 2020
Österreich insgesamt67.2391.004.565963,828.122,9173.108,0
davon
Burgenland2.57027.37426,1627,43.885,8
Kärnten5.09158.88556,31.591,210.484,1
Niederösterreich12.566170.023162,44.525,828.213,4
Oberösterreich11.887244.367234,27.013,440.745,8
Salzburg5.47460.81257,21.586,711.532,4
Steiermark9.970165.231157,74.615,226.305,0
Tirol6.96492.39487,32.500,413.175,2
Vorarlberg3.84463.96762,61.885,69.624,0
Wien8.873121.512119,93.777,129.142,1
Tabelle 4: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis August 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Jänner bis August 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt142.043,0-12,9
darunter
Energieversorgung23.083,5-17,3
Maschinenbau13.846,8-17,9
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln11.630,11,5
Metallerzeugung und -bearbeitung9.786,6-18,4
Herstellung von Metallerzeugnissen9.546,5-11,0
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen9.088,9-28,4
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen7.449,9-11,4
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)5.610,1-5,7
Herstellung von chemischen Erzeugnissen5.146,9-5,7
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen5.013,6-5,2
Tabelle 4a: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – August 2020
SACHGÜTERBEREICH 
August 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt16.513,5-6,9
darunter
Energieversorgung2.761,1-1,0
Maschinenbau1.438,1-17,9
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.401,6-1,5
Herstellung von Metallerzeugnissen1.135,5-1,2
Metallerzeugung und -bearbeitung1.058,9-13,5
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen880,9-7,4
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen845,9-20,3
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)678,12,7
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen620,95,2
Getränkeherstellung605,4-3,6
Tabelle 5: Bau – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis August 2020
BAU 
Jänner bis August 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
insgesamtdarunter öffentlich3)insgesamtdarunter öffentlich3)
Bau insgesamt 31.064,9 4.807,1 -4,6
-7,6
Hochbau
Erschließung von Grundstücken; Bauträger1.682,41,6-8,9110,4
Wohnungs- und Siedlungsbau4.203,9678,7-6,9-7,5
Adaptierungsarbeiten im Hochbau1.185,6276,0-1,5-1,0
Sonstiger Hochbau3.443,7851,3-5,5-4,2
Tiefbau
Bau von Straßen2.314,41.223,5-7,1-11,9
Bau von Bahnverkehrsstrecken145,499,0-8,9-15,3
Brücken- und Hochstraßenbau125,799,31,2-12,6
Tunnelbau657,6429,6-5,4-16,2
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau762,6383,6-1,7-4,6
Kabelnetzleitungstiefbau397,8169,718,43,6
Wasserbau72,562,7-18,6-23,8
Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt157,192,11,019,2
Bauhilfs- und Baunebengewerbe4)
Abbruch- u. vorbereitende Baustellenarbeiten937,1152,0-1,1-2,7
Bauinstallation7.561,727,8-3,7-50,5
Sonstiger Ausbau3.889,114,9-4,013,3
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten3.528,5245,2-4,312,5
Tabelle 6: Bau – Wert der abgesetzten Produktion sowie Auftragsbestände (regionale Verteilung) – Jänner bis August 2020
BAUAbgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)Auftragsbestände in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
Jänner bis August 2020Stand Ende August 2020
Österreich insgesamt31.064,9-4,616.557,92,6
davon
Burgenland975,46,0240,2-10,8
Kärnten1.776,9-10,3755,310,8
Niederösterreich4.966,4-3,52.655,210,7
Oberösterreich6.330,4-6,13.335,36,4
Salzburg2.160,9-3,51.183,9-2,6
Steiermark4.323,4-4,61.842,0-1,1
Tirol3.219,7-3,42.220,2-6,0
Vorarlberg1.617,73,5458,555,1
Wien5.694,1-6,93.867,1-1,3
Tabelle 7: Umsatz-, Beschäftigten- und Arbeitsvolumenindex im Produzierenden Bereich; 
Frühschätzungen zu t+30 für Oktober 2020 (Basis 2015), ÖNACE 2008
 Insgesamt (B–F)Industrie (B–E)Bauwesen (F)
Umsatzindex*Index120,8115,3159,2
Veränderung zum Vorjahr in %-4,6-3,9-7,7
Beschäftigtenindex*Index109,8106,5121,0
Veränderung zum Vorjahr in %-0,5-1,41,9
Index der geleisteten Arbeitsstunden*Index111,4107,5124,6
Veränderung zum Vorjahr in %-7,3-8,0-5,5

Rückfragen zum Thema Konjunktur beantworten in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Florian LANG, MSc, Tel.: +43 (1) 71128-7431 bzw. florian.lang@statistik.gv.at 
Dr. Martin HIRSCH, Tel.: +43 (1) 71128-7627 bzw. martin.hirsch@statistik.gv.at 
Mag. Nina WALTNER, Tel.: +43 (1) 71128-7317 bzw. nina.waltner@statistik.gv.at

Rückfragen zum Thema Frühschätzung beantwortet in der Direktion Unternehmen, Statistik Austria:  
Gerhard GRASSL, Tel.: +43 (1) 71128-7441 bzw. gerhard.grassl@statistik.gv.at

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