Pressemitteilung: 12.360-200/20

Umsatz in der Produktion im Juli 2020 um 5,8% gesunken; laut Frühschätzungen im September 2020 leichter Anstieg in der Industrie (+1,8%), Bau weiterhin im Plus (+3,3%)

Wien, 2020-10-30 – Die weltweite Corona-Pandemie hat auch weiterhin die österreichischen Produzenten fest im Griff. Im Juli 2020 ist der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich (Sachgüter und Bau) laut Statistik Austria um 5,8% gegenüber Juli 2019 auf nominell 24,7 Mrd. Euro gesunken. Von Jänner bis Juli 2020 betrug der Umsatzrückgang zur Vorjahresperiode 11,9%.

"Infolge der Corona-Krise sind die Umsätze in der Produktion von Jänner bis Juli 2020 mit -11,9% deutlich eingebrochen, hauptsächlich im Maschinen- und Fahrzeugbau, in der Metallbranche und im Energiesektor. Im Bau fiel der Umsatzrückgang auch aufgrund des starken Jahresauftakts in den ersten sieben Monaten mit -4,1% geringer aus. Lichtblicke gab es bei den Frühschätzungen für September 2020: Hier zeigen die Umsatzindikatoren sowohl in der Industrie mit +1,8% als auch im Bau mit +3,3% leicht nach oben", sagt Statistik-Austria-Generaldirektor Tobias Thomas.

Unternehmen: Minus bei Beschäftigung und Umsatz

66.654 Unternehmen (+1,3% gegenüber Juli 2019) mit insgesamt 1.006.447 unselbständig Beschäftigten (-0,9%) konnten Ende Juli 2020 im gesamten Produzierenden Bereich (Abschnitte B bis F der ÖNACE 2008) gezählt werden. Von diesen Unternehmen wurde in der Berichtsperiode Jänner bis Juli 2020 insgesamt eine Brutto-Verdienstsumme (inkl. Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) von 24,8 Mrd. Euro aufgewendet; genau so viel wie in der vergleichbaren Vorjahresperiode (±0,0%). Gleichzeitig erreichten die Umsatzerlöse 154,6 Mrd. Euro und lagen damit um 11,9% unter dem Niveau des Vorjahres. Arbeitstägig bereinigt ergab sich im Vergleich zur Vorjahresperiode für den gesamten Produzierenden Bereich ein Minus von 12,0%. Somit setzte ein Unternehmen des Produzierenden Bereichs mit durchschnittlich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der aktuellen Berichtsperiode rund 2,3 Mio. Euro um (siehe Tabelle 1).

Im Vergleich zum Vorjahresmonat (Juli 2019) sank der Umsatz im gesamten Produzierenden Bereich um 5,8% auf 24,7 Mrd. Euro (-5,9% bei arbeitstägiger Bereinigung), im Sachgüterbereich um 6,5% (bzw. 6,6%) auf 19,7 Mrd. Euro. Der Bauumsatz ging im Juli 2020 um 3,0% auf 5,0 Mrd. Euro zurück (bei Berücksichtigung der Arbeitstage um 3,1%; siehe Tabelle 1a).

Betriebe: Rückgang bei Beschäftigung, Arbeitsvolumen und Produktion

Die 67.218 Betriebe (+1,2% gegenüber Juli 2019) des Produzierenden Bereichs (Sachgüterbereich und Bau) hatten Ende Juli 2020 insgesamt 1.005.962 unselbständig Beschäftigte (-0,8%). Den Brutto-Verdiensten (inklusive Brutto-Sonderzahlungen und Brutto-Abfertigungen) im Zeitraum Jänner bis Juli 2020 in Höhe von etwa 24,8 Mrd. Euro (±0,0%) stand ein geleistetes Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten von rund 843,9 Mio. Arbeitsstunden (-7,1%) gegenüber. Die im gesamten Produzierenden Bereich auf dem Markt abgesetzten Güter und Leistungen repräsentierten einen Wert von 152,2 Mrd. Euro und waren damit um 12,0% geringer als in der Vorjahresperiode. Unter Berücksichtigung der Arbeitstage fiel der Produktionswert um 12,2% (siehe Tabelle 2).

Die Anzahl der unselbständig Beschäftigten im gesamten Produzierenden Bereich verringerte sich im Juli 2020 gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8%, während gleichzeitig das Arbeitsvolumen der unselbständig Beschäftigten in diesem Monat um 3,9% zurückging, was nur mehr auf geringfügige kurzarbeitsbedingte Effekte hindeutet. Der Produktionswert sank im Juli 2020 aufgrund der anhaltenden Schwäche in den für Österreich wesentlichen Industrien um 5,9% auf 24,5 Mrd. Euro (siehe Tabelle 2a).

Oberösterreich erwirtschaftete dabei mit einem Anteil von 17,7% der Betriebe 23,6% der gesamten abgesetzten Produktion Österreichs, gefolgt von Wien (13,2% der Betriebe bzw. 16,8% der abgesetzten Produktion), Niederösterreich (18,7% bzw. 16,2%) und der Steiermark (14,8% bzw. 15,3%). Dabei waren in Oberösterreich knapp ein Viertel, in Niederösterreich und der Steiermark je rund ein Sechstel und in Wien knapp ein Achtel aller unselbständig Beschäftigten tätig (siehe Tabelle 3).

Produktionsminus im Sachgüterbereich

Gegenüber der Vorjahresperiode nahm die Produktion im gesamten Sachgüterbereich (Abschnitte B bis E der ÖNACE 20008) von Jänner bis Juli 2020 nominell um 13,6% auf 125,5 Mrd. Euro ab. Die größten Produktionseinbußen innerhalb der zehn größten Branchen des Sachgüterbereichs verzeichneten dabei die "Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen" (-29,2% auf absolut 8,2 Mrd. Euro), die "Energieversorgung" (-20,4% auf 20,3 Mrd. Euro), die "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-17,4% auf 8,7 Mrd. Euro) sowie der "Maschinenbau" (-17,3% auf 12,4 Mrd. Euro; siehe Tabelle 4). Positiv in den ersten sieben Monaten des Jahres 2020 bilanzierte hingegen die Nahrungsmittelindustrie (+2,6% bzw. 10,2 Mrd. Euro).

Verglichen mit dem Vorjahresmonat sank der abgesetzte Produktionswert im Juli 2020 um 6,6% auf 19,6 Mrd. Euro (siehe Tabelle 4a). Diese Entwicklung war vor allem auf die weiterhin beobachtbaren Produktionsrückgänge im Maschinenbau, in der Metallbranche sowie der Energieversorgung zurückzuführen. So gab es beispielsweise auch im Juli 2020 in den Abteilungen "Metallerzeugung und -bearbeitung" (-18,1%), "Maschinenbau" (-8,3%) sowie "Herstellung von Metallerzeugnissen" (-5,9%) schwache Produktionsauslastungen (siehe Tabelle 4a). Auch der Energiesektor bilanzierte aufgrund der geringen Industrienachfrage negativ (-6,5%). Die "Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln" lag hingegen im Vergleich zum Vorjahresmonat deutlich im Plus (+13,4% auf 1,7 Mrd. Euro).

Bau mit Produktionsminus

In der gegenständlichen Berichtsperiode Jänner bis Juli 2020 erwirtschafteten die 36.753 Betriebe (+1,9%) der österreichischen Bauunternehmen im Vergleich zur Vorjahresperiode einen abgesetzten Produktionswert von 26,7 Mrd. Euro. Das entspricht einem nominellen Minus von 4,0% im Vergleich zur Vorjahresperiode. Der arbeitstägig bereinigte Produktionswert ging dabei im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum um 4,2% zurück (siehe Tabelle 2).

Nach den starken Rückgängen im Frühjahr 2020 konsolidierten sich die Indikatoren für dem Bau im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder etwas. So erhöhte sich die Zahl der unselbständig Beschäftigten in diesem Kernbereich der österreichischen Wirtschaft im Vergleich zum Juli 2019 um 1,4% auf über 300.000. Der Bauproduktionswert sank zwar um 3,0% auf 5,0 Mrd. Euro, lag damit aber immer noch deutlich über der industriellen Entwicklung.

In den Hochbausparten "Wohnungs- und Siedlungsbau" (-7,3%), "Sonstiger Hochbau" (-4,0%) sowie "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" (-1,5%) waren für den Zeitraum Jänner bis Juli 2020 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum rückläufige Produktionsentwicklungen zu beobachten. Lediglich in der Sparte "Erschließung von Grundstücken, Bauträger" gab es einen leicht positiven Produktionsimpuls (+1,8%). Im Tiefbau wiesen die Teilsparten "Kabelnetzleitungstiefbau" mit 24,6%, "Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt" mit 4,0% sowie "Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau" mit 0,5% ein Plus auf. Die übrigen Tiefbausparten lagen hingegen alle im Minus (siehe Tabelle 5).

Die abgesetzte Produktion der Bautätigkeit für den öffentlichen Sektor lag im Zeitraum Jänner bis Juli 2020 mit rund 4,0 Mrd. Euro um 7,4% unter der Vorjahresperiode. Die (in absoluten Zahlen) höchsten öffentlichen Investitionen gab es dabei in den Teilsparten "Bau von Straßen" (1,0 Mrd. Euro), "Sonstiger Hochbau" (717,2 Mio. Euro) sowie "Wohnungs- und Siedlungsbau" (569,8 Mio. Euro).

Von den wirtschaftlich bedeutsamsten Bausparten verzeichnete lediglich die Teilsparten "Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten" mit +15,3% und "Adaptierungsarbeiten im Hochbau" mit +0,4% im Vergleich zur Vorjahresperiode Zuwächse im öffentlichen Bereich. Rückgänge beim öffentlichen Produktionsvolumen gab es unter anderem in den Teilsparten "Wasserbau" (-25,9%), "Tunnelbau" (-18,3%) und "Bau von Straßen" (-10,3%).

Regional betrachtet wiesen nur das Burgenland (+7,2%) und Vorarlberg (+6,6%) Produktionssteigerungen im Vergleich zur Vorjahresperiode auf. Rückgänge gab es hingegen neben Kärnten (-9,2%), Oberösterreich (-6,3%) und Wien (-6,0%) auch in allen anderen Bundesländern (siehe Tabelle 6).

Ende Juli 2020 hatten die österreichischen Baubetriebe (ohne Baunebengewerbe) Auftragsbestände im Ausmaß von insgesamt 16,5 Mrd. Euro (-1,5%). Auf Bundesländerebene gab es dabei in Tirol bei einem Volumen von 2,3 Mrd. Euro mit -18,3% den höchsten Rückgang, gefolgt vom Burgenland (-17,0% auf 235,0 Mio. Euro) und Salzburg (-15,0% auf 1,1 Mrd. Euro). In Vorarlberg (+44,3% auf 436,7 Mio. Euro), Niederösterreich (+10,7% auf 2,7 Mrd. Euro) und der Steiermark (+10,4% auf 1,9 Mrd. Euro) lag hingegen das Auftragsbestandsvolumen im Plus.

Konjunktur-Frühschätzung September 2020: Leichte Erholung in der Industrie

Die Frühschätzungen zu Industrie und Bau (ÖNACE B bis F) zeigen für September 2020 einen leichten Anstieg des Umsatzindex (+2,1%), beim Beschäftigtenindex (-0,3%) sowie dem Index der geleisteten Arbeitsstunden (-0,7%) allerdings noch einen Rückgang im Vergleich zum Vorjahresmonat.

Betrachtet man den Industriebereich getrennt vom Bau, zeigt die Frühschätzung für den Umsatzindex für die Industrie (+1,8%) eine positive Entwicklung, der Baubereich entwickelt sich ebenfalls positiv (+3,3%). Wie bereits im Vormonat weist das Arbeitsvolumen im Vorjahresvergleich in der Industrie einen Rückgang (-2,1%) auf, während der Bau weiterhin eine positive Entwicklung nimmt (+3,7%). Dies spiegelt sich auch im Beschäftigungsindex wider (Industrie -1,2%, Bau +2,9%).

 

Detaillierte Ergebnisse bzw. weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auf unserer Webseite.

Informationen zur Methodik, Definitionen: Die gegenständlichen Hauptergebnisse basieren zum einen auf den primärstatistischen Daten der Konjunkturerhebung im Produzierenden Bereich, zum anderen auf einem modellbasierten Ansatz zur Datenergänzung (MDE). Letzterer versucht sowohl die Merkmalszusammenhänge der monatlichen Konjunkturerhebung einzubinden als auch die Informationen aus den verschiedenen Verwaltungsquellen effizient zu nutzen. Dadurch soll die Struktur der Grundgesamtheit (somit 100%) der Konjunkturstatistik im Produzierenden Bereich auf Aktivitätsebene als Kombination aus Primärdaten, Sekundärdaten und Modellrechnung dargestellt werden. Detaillierte methodische Beschreibungen finden sich auf unserer Webseite
Den Unternehmensergebnissen liegen dabei alle dem Produzierenden Bereich zuzurechnenden Ein- und Mehrbetriebsunternehmen zugrunde. Die Betriebsdaten hingegen zeigen die Ergebnisse jener Betriebe, deren Schwerpunkt im Produzierenden Bereich liegt; unabhängig des wirtschaftlichen Schwerpunkts der den Betrieben übergeordneten Unternehmen.  
Konjunktur-Frühschätzung ("t+30-Schätzung"):  
Die Frühindikatoren für ausgewählte Konjunkturindikatoren stehen jeweils zum 30. eines Monats zur Verfügung. Damit sind sie um 25 Tage früher abrufbar als die vorläufigen Konjunkturindikatoren und ermöglichen eine frühzeitige Beurteilung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung. Die Schätzungen basieren einerseits auf historischen Entwicklungen und Korrelationen zwischen einzelnen Variablen, zum anderen auf Meldungen, die bis zum Zeitpunkt der 30-Tage-Schätzung bereits zur Verfügung stehen. Dem Modell liegt die Annahme zugrunde, dass fehlende Meldungen eine ähnliche Entwicklung aufweisen wie die Daten der bereits eingegangenen Meldungen der Unternehmen. 
Der Begriff Industrie entspricht hier dem Produzierenden Bereich ohne Bau (ÖNACE 2008 – Abschnitte B bis E) und beinhaltet auch Gewerbebetriebe. Somit ist dieser Begriff nicht ident mit dem Begriff Industrie laut Kammersystematik der Wirtschaftskammer Österreich.  
Qualität der t+30-Schätzung:  Ein wesentlicher Qualitätsaspekt für die Schätzung ist die automatische Ausreißererkennung und -korrektur. Zu t+30 sind etwa 60% aller Meldungen eingelangt, diese weisen aber – aufgrund der zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchgeführten Plausibilitätsprüfungen – zum Teil noch Qualitätsmängel auf. Die Ausreißererkennung basiert auf einem univariaten Zeitreihenmodell. Die Sensitivität dieser Prozedur wurde heuristisch so kalibriert, dass nicht zu viele korrekt gemeldete Werte ersetzt, andererseits aber die meisten fehlerhaften Meldungen eliminiert wurden.  
Somit hängt die Qualität der t+30-Schätzung einerseits davon ab, inwiefern die wesentlichsten fehlerhaften Meldungen identifiziert und korrigiert werden konnten. Andererseits wird in dem zugrundeliegenden Modell eine Korrelation der früh und spät eingelangten Meldungen vorausgesetzt. Diese Abhängigkeit hat sich im Beobachtungszeitraum 2013–2020 nicht wesentlich geändert. Strukturbrüche, die etwa durch Krisen wie der Corona-Pandemie verursacht werden, könnten Probleme bei der Ausreißeridentifikation hervorrufen (plötzlich auftretende Nullwerte, die als Ausreißer erkannt und ersetzt werden). Weiters können aufgrund der aktuellen Situation Nachmeldungen und größere Revisionen nicht ausgeschlossen werden.

 

Tabelle 1: Ergebnisse der Unternehmen – Jänner bis Juli 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Juli 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Juli 2020
Sachgüterbereich30.002701.23818.628,7127.879,0-13,3-13,5
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.338651.73417.112,0103.347,0-12,2-
Energieversorgung2.43527.6661.018,721.014,9-19,9-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22921.838498,13.517,1-3,4-
Bau36.652305.2096.167,326.704,5-4,1-4,3
Produzierender Bereich insgesamt66.6541.006.44724.796,0154.583,0-11,9-12,0
Tabelle 1a: Ergebnisse der Unternehmen – Juli 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)UnternehmenUnselbständig BeschäftigteBrutto-VerdiensteUmsatz
Stand Ende Juli 2020in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Juli 2020
Sachgüterbereich30.002701.2382.451,419.738,7-6,5-6,6
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.338651.7342.252,716.402,7-6,4-
Energieversorgung2.43527.666131,12.788,1-6,2-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.22921.83867,6548,0-11,2-
Bau36.652305.2091.000,45.001,8-3,0-3,1
Produzierender Bereich insgesamt66.6541.006.4473.451,824.740,5-5,8-5,9
Tabelle 2: Ergebnisse der Betriebe – Jänner bis Juli 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Juli 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Jänner bis Juli 2020
Sachgüterbereich30.465700.964602,618.640,5125.529,0-13,6-13,8
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.746652.435560,517.146,8101.585,0-12,4-
Energieversorgung2.46926.15022,1978,720.322,4-20,4-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.25022.37920,1514,93.621,6-3,4-
Bau36.753304.998241,36.162,026.664,9-4,0-4,2
Produzierender Bereich insgesamt67.2181.005.962843,924.802,5152.194,0-12,0-12,2
Tabelle 2a: Ergebnisse der Betriebe – Juli 2020
ÖNACE 2008-Gliederung1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Juli 2020in Mio. Std.in Mio. EuroVeränderung
nom. In %2)a. b. in %3)
Juli 2020
Sachgüterbereich30.465700.96489,62.453,019.555,1-6,6-6,6
Darunter
Herstellung von Waren (inkl. Bergbau)25.746652.43583,12.257,216.174,5-6,5-
Energieversorgung2.46926.1503,4126,02.817,2-6,5-
Wasserversorgung und Abfallentsorgung2.25022.3793,069,8563,4-10,9-
Bau36.753304.99842,6999,64.994,5-3,0-3,1
Produzierender Bereich insgesamt67.2181.005.962132,23.452,624.549,6-5,9-5,9
Tabelle 3: Ergebnisse der Betriebe – regionale Verteilung – Jänner bis Juli 2020
Österreich und Bundesländer1)BetriebeUnselbständig BeschäftigteGeleistete StundenBrutto-VerdiensteAbgesetzte Produktion
Stand Ende Juli 2020In Mio. Std.In Mio. Euro
Jänner bis Juli 2020
Österreich insgesamt67.2181.005.962843,924.802,5152.194,0
davon
Burgenland2.57127.28922,7552,33.424,0
Kärnten5.07758.92449,21.395,49.182,2
Niederösterreich12.563170.031141,93.988,224.701,4
Oberösterreich11.900244.470206,16.198,835.881,2
Salzburg5.47660.70849,91.398,310.070,1
Steiermark9.961165.909137,94.073,223.343,3
Tirol6.95892.66676,42.201,411.506,4
Vorarlberg3.83964.31155,01.660,78.529,9
Wien8.873121.654104,83.334,125.555,9
Tabelle 4: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Juli 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Jänner bis Juli 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt125.529,0-13,6
darunter
Energieversorgung20.322,4-20,4
Maschinenbau12.408,8-17,3
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln10.228,42,6
Metallerzeugung und -bearbeitung8.727,6-17,4
Herstellung von Metallerzeugnissen8.411,0-11,3
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen8.243,0-29,2
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen6.569,0-12,5
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)4.932,0-6,3
Herstellung von chemischen Erzeugnissen4.550,1-4,3
Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen4.392,7-6,5
Tabelle 4a: Ausgewählte Branchen des Sachgüterbereichs – Wert der abgesetzten Produktion – Juli 2020
SACHGÜTERBEREICH 
Juli 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. EuroVeränderung zum Vorjahr in %1)
Sachgüterbereich insgesamt19.555,1-6,6
darunter
Energieversorgung2.817,2-6,5
Maschinenbau1.931,7-8,3
Herstellung von Nahrungs- und Futtermitteln1.665,713,4
Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenteilen1.606,4-3,5
Herstellung von Metallerzeugnissen1.374,4-5,9
Metallerzeugung und -bearbeitung1.226,7-18,1
Herstellung von elektrischen Ausrüstungen963,8-12,8
Herstellung von Holz-, Flecht-, Korb- und Korkwaren (ohne Möbel)859,1-0,7
Herstellung von chemischen Erzeugnissen673,2-3,4
Herstellung von Glas und Glaswaren, Keramik; Verarbeitung von Steinen und Erden663,2-10,4
Tabelle 5: Bau – Wert der abgesetzten Produktion – Jänner bis Juli 2020
BAU 
Jänner bis Juli 2020
Abgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
insgesamtdarunter öffentlich3)insgesamtdarunter öffentlich3)
Bau insgesamt26.664,94.045,4-4,0-7,4
Hochbau
Erschließung von Grundstücken; Bauträger1.478,81,41,8-87,5
Wohnungs- und Siedlungsbau3.603,2569,8-7,3-8,8
Adaptierungsarbeiten im Hochbau1.016,9243,6-1,50,4
Sonstiger Hochbau2.932,0717,2-4,0-6,4
Tiefbau
Bau von Straßen1.916,41.004,3-6,2-10,3
Bau von Bahnverkehrsstrecken117,081,7-5,3-9,7
Brücken- und Hochstraßenbau104,784,3-1,5-13,1
Tunnelbau562,6371,0-7,2-18,3
Rohrleitungstiefbau, Brunnenbau und Kläranlagenbau649,0321,90,5-3,0
Kabelnetzleitungstiefbau355,0144,924,64,1
Wasserbau62,353,9-21,9-25,9
Sonstiger Tiefbau anderweitig nicht genannt139,582,04,028,9
Bauhilfs- und Baunebengewerbe4)
Abbruch- u. vorbereitende Baustellenarbeiten796,0129,3-2,14,4
Bauinstallation6.556,022,8-4,2-50,2
Sonstiger Ausbau3.354,913,3-4,423,2
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten3.020,3203,8-4,715,3
Tabelle 6: Bau – Wert der abgesetzten Produktion sowie Auftragsbestände (regionale Verteilung) – Jänner bis Juli 2020
BAUAbgesetzte Produktion in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)Auftragsbestände in Mio. Euro1)Veränderung zum Vorjahr in %2)
Jänner bis Juli 2020Stand Ende Juli 2020
Österreich insgesamt26.664,9-4,016.460,1-1,5
davon
Burgenland854,77,2235,0-17,0
Kärnten1.520,5-9,2763,76,9
Niederösterreich4.256,6-3,52.664,410,7
Oberösterreich5.403,2-6,33.354,50,7
Salzburg1.845,0-2,61.075,1-15,0
Steiermark3.717,5-3,61.860,310,4
Tirol2.736,3-3,02.264,7-18,3
Vorarlberg1.409,36,6436,744,3
Wien4.921,8-6,03.805,7-3,7
Tabelle 7: Frühschätzungen (t+30) zu Industrie und Bau für September 2020 (Basis 2015): 
Umsatz-, Beschäftigten- und Arbeitsvolumenindex im Produzierenden Bereich (ÖNACE 2008)
 Insgesamt (B–F)Industrie (B–E)Bauwesen (F)
Umsatzindex *Index122,4117,0159,7
Veränderung zum Vorjahr in %2,11,83,3
Beschäftigtenindex *Index110,3106,8122,4
Veränderung zum Vorjahr in %-0,3-1,22,9
Index der geleisteten Arbeitsstunden *Index110,2104,9128,1
Veränderung zum Vorjahr in %-0,7-2,13,7

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zum Thema Konjunkturstatistik: Florian LANG, MSc, Tel.: +43 (1) 71128-7431 bzw. florian.lang@statistik.gv.at 
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Zum Thema Frühschätzung: Gerhard GRASSL, Tel.: +43 (1) 71128-7441 bzw. gerhard.grassl@statistik.gv.at

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