Siedlungseinheiten

Bei den Siedlungseinheiten (SE) handelt es sich um eine von der Statistischen Kommission der Vereinten Nationen eingeführte kleinste (weltweit) vergleichbare geographische Einheit. Diese Siedlungseinheiten sind ein zusammenhängend verbautes Gebiet von Wohnhäusern, industriellen, gewerblichen, sonstigen wirtschaftlichen und kulturellen Einrichtungen. In der Verordnung (EG) Nr. 1201/2009 der Kommission vom 30. November 2009 zur Durchführung der Verordnung (EG) Nr. 763/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates über Volks- und Wohnungszählungen in Bezug auf die technischen Spezifikationen für die Themen sowie für deren Untergliederungen wurden die Definition der Siedlungseinheiten (hier als Ort definiert) übernommen um auch europaweit eine vergleichbare Abgrenzung zu erzeugen. Als Untergrenze für die Ausweisung von SE ist eine Wohnbevölkerung von 200 Einwohnern gewählt. Unabhängig von den Gemeindegrenzen und anderen administrativen Gliederungen stellen die Siedlungseinheiten zusammenhängende verbaute Gebiete dar.

In Österreich wurden mit dem Datenstand 31.10.2011 3.069 SE mit mehr als 200 Einwohnern ermittelt. Diese SE enthalten 1.762.386 Gebäude, dies sind 80,43% aller Gebäude in Österreich. Die Einwohnerzahl beläuft sich auf 7.303.510, das entspricht 86,93% der Gesamtbevölkerung. Die durchschnittliche Größe einer SE beträgt 574 Gebäude mit 2.380 Einwohnern.

Geodaten

Geodaten, die für Analyse und Darstellung von statistischen Informationen eingesetzt werden können, werden über das open.data Portal von Statistik Austria kostenlos zur Verfügung gestellt.

Siedlungseinheiten 2011
Siedlungseinheiten: Anzahl, Einwohner und Gebäude nach Größenklassen und Bundesländer




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