Preisstatistische Erhebungen

Die Preisstatistik beschäftigt sich mit der Messung der Preisentwicklung und der Preisniveaus auf den wichtigsten Gütermärkten einer Volkswirtschaft. Preisentwicklungen werden auf den unterschiedlichen Stufen des Wirtschaftsprozesses gemessen: Auf der Stufe der Produktion sind es

  • die Erzeugerpreisindizes für land- und forstwirtschaftliche Produkte,
  • die Erzeugerpreisindizes für industrielle (gewerbliche) Produkte,
  • die Erzeugerpreisindizes für unternehmensnahe Dienstleistungen,
  • die Baupreis- und Baukostenindizes.

Auf der Verteilungsstufe sind es

  • die Großhandelspreisindizes
  • die Preisindizes des Außenhandels (Importpreisindizes, Exportpreisindizes).

Der Verbraucherpreisindex misst die durchschnittliche Preisveränderung aller Waren und Dienstleistungen, die von privaten Haushalten für Konsumzwecke gekauft werden. Er gilt schlechthin als Maßstab für die Inflation. In Analogie zur Preismessung im Zeitablauf werden Preise auch zwischen Ländern und Regionen gemessen (sogen. Preisniveauvergleiche).

Preiserhebungsinfrastruktur

Für die Messung der Preisentwicklung müssen die Preise in regelmäßigen Zeitabständen (monatlich, vierteljährlich) erhoben werden. Ein Preisniveauvergleich (zwischen Ländern/Regionen) wird normalerweise in größeren Zeitabständen (jährlich, alle 2 Jahre) durchgeführt.

Die Preiserhebungen erfolgen auf gesetzlicher Grundlage, die für die einzelnen Erhebungen auf den folgenden Seiten angeführt ist. Die Preiseinholung geschieht auf unterschiedliche Weise: vom Geschäftsbesuch beim Verbraucherpreisindex über detaillierte Fragebögen (z.B. Erzeugerpreise) bis zu telefonischen Befragungen und Recherchen im Internet.

Informieren Sie sich auf den folgenden Seiten über die Erhebungsdetails zu den einzelnen Preisindizes.

Kontakt

Ingolf Böttcher, M.A.

Tel.: +43 (1) 71128 - 7917  
Fax: +43 (1) 718 07 18