Gebäude- und Wohnungszählung

Die Gebäude- und Wohnungszählung ist eine Gesamterhebung aller statistisch relevanten Gebäude und Wohnungen. Die rechtliche Grundlage dafür sind die EU-Verordnung Nr. 763/2008 auf internationaler Ebene und das Registerzählungsgesetz BGBl. I Nr. 33/2006 auf nationaler Ebene. Sie fand zum gleichen Stichtag, dem 31.10.2011, wie die Volks- und die Arbeitsstättenzählung 2011 statt.

Im Zentrum stehen Fragen zur Wohnsituation der Bevölkerung. Es geht um die Merkmale Nutzfläche der Wohnung, wie viele Räume hat die Wohnung, wie wird sie geheizt und über welche Ausstattungsmerkmale verfügt sie. Handelt es sich um eine Eigentums- oder Mietwohnung? . Wie alt ist das Gebäude, ist es in Privatbesitz oder ist eine Firma oder Körperschaft Eigentümerin bzw. Eigentümer, ist es ein Wohnhaus oder gibt es auch andere Nutzungseinheiten wie Geschäfte, Büros, Handwerksbetriebe etc.?

Basisregister für die Gebäude- und Wohnungszählung ist laut § 4 Abs. 1 des Registerzählungsgesetzes das im Jahr 2004 in Betrieb gegangene Gebäude- und Wohnungsregister (GWR). Gemeinden und Bezirksbehörden pflegen die Daten im GWR ein; das Register selbst liegt bei der Bundesanstalt Statistik Österreich. Zusätzliche Informationen über Gebäude und Wohnungen kommen aus dem Zentralen Melderegister, das zwar adressenmäßig an das GWR gekoppelt ist, aber immer noch über Adressen von Wohnsitzen beinhaltet, die nicht im GWR enthalten sind.

Ergebnisse der Gebäude- und Wohnungszählung 2011.