Erhebung zur Freiwilligenarbeit

Worum geht es in der Erhebung zur Freiwilligenarbeit?

Ehrenamtliches Engagement, d.h. unbezahlte, freiwillige Arbeit sind in Österreich ein wichtiger Baustein unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens. Daher ist es wichtig deutlich zu machen in welchem Ausmaß Freiwilligenarbeit geleistet wird, sowohl innerhalb von Organisationen als auch privat im Freundeskreis oder bei Nachbarn. Statistik Austria führt im Auftrag des Sozialministeriums eine Erhebung zur Freiwilligenarbeit in Österreich durch, um diese Daten zu sammeln.

Mit Ihrer Teilnahme leisten Sie einen wertvollen Beitrag! Diese Informationen sind nicht in den regelmäßig erstellten Statistiken oder Administrativdaten zu finden. Daher bilden Befragungen eine unverzichtbare Quelle für die Berichterstattung. Wir bitten Sie also mitzuhelfen! Sie leisten mit Ihrer Auskunft einen wertvollen Beitrag, denn nur, wenn jeder und jede Befragte die Fragen gewissenhaft und ehrlich beantwortet, sind wir in der Lage, das Ausmaß der Freiwilligenarbeit in Österreich wirklichkeitsnah abbilden zu können.

Welche rechtliche Basis hat die Befragung?

Die Mitarbeit an der Erhebung unterliegt keiner gesetzlichen Auskunftspflicht und beruht daher auf Freiwilligkeit. Für die Qualität der Daten ist eine hohe Beteiligung allerdings von großer Wichtigkeit. Formal beauftragt wurde Statistik Austria vom Bundesministerium für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz (BMSGPK) und leistet den vorgesehen Kostenersatz.

Wer führt die Befragung durch?

Die Befragung wird von Bundesanstalt Statistik Austria durchgeführt. Statistik Austria erstellt im öffentlichen Auftrag hochwertige Statistiken und Analysen über die österreichische Wirtschaft und Gesellschaft. Diese Zahlen bilden eine zuverlässige Basis für Entscheidungen der Politik, Verwaltung, Wirtschaft und internationalen Institutionen. Statistik Austria ist ein Unternehmen, das der österreichischen Öffentlichkeit verpflichtet und nicht gewinnorientiert ist. Genauigkeit, Unparteilichkeit, Objektivität und Relevanz sind die Leitlinien für die Arbeit von Statistik Austria. Als führender Informationsdienstleister Österreichs erhebt Statistik Austria die größten Stichproben, die präzise Aufschlüsse über das gesellschaftliche und wirtschaftliche Leben zulassen. Dabei werden moderne Instrumente der Qualitätssicherung eingesetzt.

Wie wird man für die Befragung ausgewählt?

Eine Befragung aller Personen in Österreich ist aus Zeit- und Kostengründen nicht möglich. Deshalb wird eine Auswahl von Personen getroffen, die möglichst genau die Gesamtheit der in Österreich lebenden Bevölkerung abbilden soll.

Die Erhebung zur Freiwilligenarbeit findet im 1. Quartal 2022 im Rahmen eines freiwilligen Moduls angehängt an die Mikrozensus-Befragung statt. Die Stichprobe umfasst alle Personen ab 15 Jahren in Folgehaushalten des Mikrozensus, das heißt, dass diese Haushalte mindestens das 2. Mal befragt werden.

Wie läuft die Befragung ab?

Die Respondentinnen und Respondenten des Mikrozensus erhalten nach Abschluss des Personenteils das Angebot zusätzlich an der Erhebung zur Freiwilligenarbeit teilzunehmen. Die Erhebungsmodi, die eingesetzt werden, entsprechen jenen vom Mikrozensus, also CAPI (computer assisted personal interview) , CATI (computer assisted telephone interview) und CAWI (computer assisted web interview). Wenn Teilnahme an der Erhebung zur Freiwilligenarbeit abgelehnt wird, endet die Befragung.

Wie werden Ihre Daten geschützt?

Unterhaltszahlungen sind für viele Personen ein sehr persönliches Thema. Daher werden selbstverständlich alle Informationen vertraulich behandelt.

Umfangreiche Datenschutzinformationen zu dieser Erhebung finden Sie auf unserem Datenschutzblatt (PDF, 26KB). Statistikgeheimnis und der Schutz Ihrer persönlichen Daten zählen zu unseren wichtigsten Grundsätzen. Dazu sind wir durch das Bundesstatistikgesetz, die Datenschutz-Grundverordnung und das Datenschutzgesetz verpflichtet. Statistikdaten werden deshalb ohne Namensbezug verarbeitet (pseudonymisiert). Name und Adresse werden nur für den Kontakt benötigt. Diese Angaben werden getrennt von den Antworten in einer Datenbank gespeichert und nach Abschluss der Erhebung gelöscht. In den Daten, die ausgewertet werden, sind persönliche Informationen wie Namen und Adressen gelöscht. Weiters wird in den Auswertungen auch nicht auf einzelne Personen, sondern nur auf Gruppen Bezug genommen. In den Ergebnissen sind also individuelle Antworten nicht mehr erkennbar. Zum Datenschutz gehört natürlich auch, dass Angaben mit persönlichen Informationen nicht weitergegeben werden dürfen - weder an staatliche Behörden noch an Unternehmen.

Ist die Befragung gesetzlich verpflichtend?

Es gibt keine gesetzliche Verpflichtung, an der Befragung teilzunehmen. Die Teilnahme an dieser Studie ist somit freiwillig.

Kontakt

Bei Rückfragen können sich teilnehmende Haushalte wenden an:

(Bitte Benutzername oder FID bereithalten!) 
Tel.: +43 1 71128-7300 (9 Uhr bis 15 Uhr) 
E-Mail: freiwilligenarbeit@statistik.gv.at 
oder 
Tel.: +43 1 71128-8338 (9 Uhr bis 15 Uhr) 
E-Mail: erhebungsinfrastruktur@statistik.gv.at

Allgemeine Auskünfte:

E-Mail: info@statistik.gv.at 
oder Sie wenden sich an eines der Informationszentren der Statistik Austria.