Ausbildungspflicht

Mit Einführung der „Ausbildung bis 18“ sind Jugendliche im Anschluss an die allgemeine Schulpflicht zu einer weiterführenden Ausbildung verpflichtet. Dazu zählen der Besuch einer Fachschule oder höheren Schule, eine Berufsausbildung in Form einer Lehre, eine Ausbildung in Gesundheitsberufen und die Teilnahme an sonstigen Qualifizierungsmaßnahmen. Ziel ist es, alle Jugendlichen zu über die Pflichtschule hinausgehenden Qualifikationen hinzuführen. Jugendliche, die ihre allgemeine Schulpflicht erfüllt haben und der Ausbildungspflicht bis 18 nicht nachkommen, werden von durch das Sozialministeriumservice (SMS) eingerichteten Koordinationsstellen beraten und betreut.

Um zu gewährleisten, dass diese Jugendlichen erfasst werden können, sieht § 13 Ausbildungspflichtgesetz (APflG) BGBl. I  Nr. 62/2016 vor, dass Schulen, Lehrlingsstellen, AMS und andere Einrichtungen Daten aller Zu- und Abgänge in und aus der Ausbildung oder Betreuung von nicht mehr schulpflichtigen Jugendlichen an die Bundesanstalt Statistik Österreich übermitteln.

Die Erhebung bei den Schulen erfolgt an vier Stichtagen im Jahr (1. Oktober, 1. Februar, 1. April und 1. Juni).

Ausführliche Informationen zur Ausbildungspflicht finden Sie unter AusBildung bis 18.

Gesetzliche Grundlage

Kontakte

Für weiterführende Fragen zur Erhebung bei den Schulen kontaktieren Sie uns bitte per E-Mail unter Ausbildungspflicht@statistik.gv.at.

Wir sind auch telefonisch unter +43 (1) 71128-8558 von Montag bis Donnerstag zwischen 8 und 16 Uhr sowie am Freitag zwischen 8 und 14 Uhr für Sie erreichbar.