Baupreiserhebung

Informationen

Der Baupreisindex (BPI) ist ein wichtiger Baustein innerhalb des preisstatistischen Systems. Er zeigt durch die Beobachtung von Marktpreisen für repräsentative Baueinzelleistungen aus allen Bundesländern, wie sich die Preise in der Bauwirtschaft entwickeln. Der Index dient als Deflator zur Ermittlung der realen Veränderung von Bauproduktionswerten.

Für die Berechnung des BPI Hochbau werden quartalsweise Preismeldungen für Baueinzelleistungen bei inländischen Unternehmen erhoben. Ausschlaggebend für die Wahl der Unternehmen sind die wirtschaftliche Bedeutung und eine entsprechende regionale Verteilung.

Für die Stichprobe gezogenen Unternehmen gilt eine quartalsweise Meldeverpflichtung, um die Qualität der Ergebnisse des BPI gewährleisten zu können.

Die maßgeblichen Rechtsgrundlagen sind:

  • Verordnung über die Erstellung von Indizes der Preisentwicklung in der Wirtschaft, BGBl. II Nr. 147/2007, idgF
  • Verordnung (EU) 2152/2019 über europäische Unternehmensstatistiken
  • Durchführungsverordnung (EU) 1197/2020 zur Festlegung technischer Spezifikationen und Einzelheiten
  • Verordnung (EU) Nr. 549/2013 zum Europäischen System Volkswirtschaftlicher Gesamtrechnungen, idgF.

Die Datenschutzinformation informiert über die Verarbeitung personenbezogener Daten des Baupreisindex. Die Ergebnisse werden von Statistik Austria unter Einhaltung der gesetzlichen Geheimhaltungsbestimmungen veröffentlicht.

Um die Qualität der Ergebnisse (regional und auf Österreichebene) nicht zu gefährden, sieht die novellierte Preisverordnung (BGBl. II Nr. 147/2007, idgF) des Bundesministers für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie, des Bundesministers für Justiz und des Bundeskanzlers über die Erstellung von Indizes der Preisentwicklung in der Wirtschaft eine Meldeverpflichtung bei den in die Stichprobe gezogenen Unternehmen vor.

Die Unternehmen sind quartalsweise verpflichtet Auskunft über die vertraglich vereinbarten Preise und die preisbestimmenden Merkmale von Bauleistungen zu erteilen. Zu melden sind Preise von einzelnen Bauleistungen im Hochbau, wobei je nach Profession dem jeweiligen meldepflichtigen Unternehmen, nur die für seine Branche spezifischen Produktlisten, übermittelt werden und dafür die konkreten Preise zu melden sind.

Die Preisinformationen für den Hochbau werden als Primärerhebung quartalsweise erhoben (Erhebungsstichtag: 15. des zweiten Monats im jeweiligen Quartal: Februar, Mai, August, November). Die verpflichtende Preiserhebung findet erstmalig für das 1. Quartal 2016 statt und wird Anfang Februar versendet. Im Folgenden wird der Versand jeweils Anfang des jeweiligen Erhebungsmonats (Februar, Mai, August, November) stattfinden.

Sie werden gebeten, Ihre Preisangaben den letzten Vertragsabschlüssen zu entnehmen (ZUSCHLAGS- od. VERGABEPREISE). Bei geänderter Ausführung wird um entsprechende Richtigstellung der Leistungsbeschreibung ersucht. Die einmal gewählte Ausführung ist bei allen folgenden Preismitteilungen unverändert beizubehalten. Fehlen Preisunterlagen aus Abschlüssen im Erhebungsquartal, sind die Angaben aus Unterlagen zu entnehmen, die aus dem unmittelbar vorausgegangenen Quartal stammen. Durch fristgerechte Preisinformation tragen Sie zur Aktualität des Baupreisindex bei.

Zur Datenübermittlung an Statistik Austria steht Ihnen unser Webfragebogen eQuest-Web zur Verfügung.

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Falls Sie einen Gastzugang zu unseren Webfragebögen benötigen, können Sie diesen per E-Mail an eQuest@statistik.gv.at oder telefonisch über unsere Hotline +43 1 711 28-7272 beantragen.

Sie können Ihre Meldung nach entsprechender Registrierung auch über das Unternehmensserviceportal (USP) des Bundes abgeben.

Fachliche Fragen Tel.: +43 1 711 28-7432 Tel.: +43 1 711 28-7430 Fax: +43 1 711 28-7790 baupreisindex@statistik.gv.at
Hotline Allgemeine Auskünfte zur Erhebung Tel.: +43 1 711 28-7272 Fax: +43 1 711 28-7775 baupreisindex@statistik.gv.at Montag - Freitag 07:30 Uhr - 16:00 Uhr
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