Seit Beginn der Belastungsmessungen im Jahr 2001 konnte der Zeitaufwand österreichischer Unternehmen für das Ausfüllen der Fragebögen von Statistik Austria – trotz zusätzlich hinzugekommener Erhebungen – um 14,4 % reduziert werden. 2025 waren von den insgesamt rund 513 991 Unternehmen 50 486 (9,8 %) bei mindestens einer Erhebung meldepflichtig, um 565 mehr als im Jahr zuvor. Kleinunternehmen sind aufgrund von Schwellenwerten überwiegend von Meldepflichten befreit, sodass sich die Belastung in erster Linie auf größere Unternehmen konzentriert. Bei den meldepflichtigen Unternehmen bestand für 54,7 % eine Meldepflicht bei lediglich einer einzigen Erhebung, für 27,4 % bei zwei und nur für 17,9 % bei drei oder mehr Erhebungen. Im Jahr 2025 betrug der Gesamtmeldeaufwand österreichischer Unternehmen 737 285 Stunden und lag damit geringfügig (+0.2%) über dem Wert von 2024.
Die Verteilung des Meldeaufwands nach Branchen zeigt eine starke Konzentration in den Bereichen Herstellung von Waren und Handel. Diese Wirtschaftsbereiche sind von den meldeintensiven Erhebungen Intrastat, Konjunkturerhebung Produktion und Leistungs- und Strukturerhebung am stärksten betroffen.