Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdung

Armutsgefährdung - alleinlebende Frauen (ohne Pension)
2021
24 %
Männer: 22 %
Armutsgefährdung - alleinlebende Pensionistinnen
2021
26 %
Männer: 15 %

Das Thema Gender-Statistik bietet unter dem Punkt Armuts- oder Ausgrenzungsgefährdung Informationen zu den Dimensionen Einkommensarmut (Armutsgefährdung; geringes Haushaltseinkommen relativ zum Median der Bevölkerung), erhebliche materielle und soziale Benachteiligungen (Deprivation; absolute Armut entsprechend europäischem Mindestlebensstandard) und geringe Erwerbseinbindung (keine oder sehr niedrige Erwerbsintensität im Haushalt). Geschlechtsspezifische Unterschiede können auf der Haushaltsebene jedoch nicht bzw. nur unzureichend dargestellt werden. Grund dafür ist, dass alle Einkünfte im Haushalt zusammengerechnet werden und eine Gleichverteilung innerhalb des Haushaltes angenommen wird. Die Differenz zwischen dem Armutsrisiko von Frauen und Männern kann daher nur für Haushalte mit einer erwachsenen Person (Alleinlebende, Ein-Eltern-Haushalte) interpretiert werden. Weitere Informationen befinden sich auf unserer Website unter Weiterführende Daten sowie unter dem Thema Armut.

 

Q: STATISTIK AUSTRIA, EU-SILC 2021. Erstellt am 28.04.2022. 1) Nur Personen im Alter von 0 bis 64 Jahren (davon ausgeschlossen: Pensionsbezieher:innen, Personen in Pension oder Ausbildung). Haushalt mit keiner oder sehr niedriger Erwerbsintensität: Haushalt, in dem die Personen zwischen 18 und 64 Jahren (ausgenommen Pensionsbezieher:innen, Personen in Pension oder Ausbildung) im Laufe eines Jahres insgesamt weniger als 20% der maximal möglichen Erwerbsmonate ausschöpfen. - Erhebliche materielle und soziale Deprivation: Beschreibt die Unterschreitung eines im Rahmen der Europa 2030-Strategie festgelegten Mindestlebensstandards. Mithilfe von 13 Deprivationsmerkmalen auf Haushalts- und Personenebene wird dieser Lebensstandard, der bestimmte Grundbedürfnisse abdeckt, definiert. Wenn insgesamt zumindest 7 der 13 Merkmale nicht finanziell leistbar sind, dann gelten Personen als erheblich materiell und sozial depriviert.

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