Die
Die Leistungs- und Strukturstatistik erlaubt Aussagen über die Struktur, Tätigkeit, Beschäftigung, Investitionstätigkeit und Leistung der Unternehmen auf nationaler und regionaler Ebene in der Gliederung nach Wirtschaftsbereichen entsprechend der ÖNACE 2008. Wichtige Basisdaten zur Berechnung des Bruttoinlandsproduktes im Rahmen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung auf nationaler und regionaler Ebene, für Input-Output-Tabellen sowie für Wirtschaftsprognosen werden zur Verfügung gestellt.
Der Vergleich mit den Vorjahresergebnissen zeigt,
dass die Produktions- und Dienstleistungsunternehmen im Jahr 2015 bei
den Beschäftigten
Im Vergleich des Produzierenden Bereiches mit dem Dienstleistungsbereich (siehe Grafik „Produzierender Bereich und Dienstleistungen (einschl. Handel) 2015 im Vergleich“) zeigte sich, dass etwas mehr als vier Fünftel (80,3%) der Unternehmen in den Dienstleistungsbranchen tätig waren, während sich bei den Beschäftigten ein Anteil von fast zwei Drittel (66,2%) ergab. Gemessen an der Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten entfielen 39,4% auf den Produzierenden Bereich und 60,6% auf den Dienstleistungsbereich – auf welchen mit 441,7 Mrd. Euro auch 62,4% der gesamten Umsatzerlöse entfielen und in welchem mehr als zwei Drittel (70,4%) der gesamten Investitionen getätigt wurden.
Bei der Betrachtung der Ergebnisse nach aggregierten Wirtschaftsbereichen zeigt sich, dass im Bereich Dienstleistungen (ohne Handel) mehr als die Hälfte aller Unternehmen (56,6%) tätig waren. Der Anteil an den Beschäftigten betrug 43,3% und an der Bruttowertschöpfung zu Faktorkosten 42,7%. Auf den Sachgüterbereich und den Bau entfielen zwar die geringsten Anteile an den Unternehmen (9,2% bzw. 10,5%), gemessen am Produktionswert wies jedoch vor allem der Sachgüterbereich mit 45,1% einen hohen Anteil auf, währenddessen der Bau 9,6% erreichte. Nahezu ein Viertel der Unternehmen (23,7%) war im Handel tätig. Diese Unternehmen konnten mit 22,9% der Beschäftigten den höchsten Anteil an den Umsatzerlösen (33,5%) erzielen, gefolgt vom Sachgüterbereich (31,2%) und den Dienstleistungen (28,9%).
Die Ergebnisse nach Beschäftigtengrößenklassen spiegeln die überwiegend kleinbetriebliche
Struktur der österreichischen Wirtschaft wider. Für das Berichtsjahr
2015 zeigte sich, dass
Die Ergebnisse nach Umsatzgrößenklassen zeichnen ein ähnliches Bild wie jene
nach Beschäftigtengrößenklassen. Im Berichtsjahr 2015 erzielten
Neben den Ergebnissen auf Unternehmensebene sind Betriebsergebnisse
für Gesamtösterreich und getrennt nach Bundesländern verfügbar.
Die
Im Rahmen der Leistungs- und Strukturstatistik 2015
wurden auch Beschäftigte im Jahresdurchschnitt, Bruttolöhne und -gehälter
sowie Bruttoinvestitionen in Sachanlagen auf Ebene der Arbeitsstätten
erhoben, wobei hier
Die Verordnung (EG) Nr. 295/2008 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 11. März 2008 über die strukturelle Unternehmensstatistik (Neufassung) regelt seit dem Berichtsjahr 2008 u.a. die Erstellung struktureller Unternehmensstatistiken auf europäischer Ebene nach der Klassifikation für wirtschaftliche Tätigkeiten NACE Rev. 2.
Die EU-Verordnung über die strukturelle Unternehmensstatistik ist die Grundlage für die Sammlung von Informationen über alle marktwirtschaftlichen Tätigkeiten im Rahmen der jährlichen Leistungs- und Strukturstatistik für die Abschnitte B bis N sowie die Abteilung 95 der ÖNACE 2008 ab dem Berichtsjahr 2008 gemäß der Leistungs- und Strukturstatistikverordnung, BGBl. II Nr. 428/2003, idgF.
Ab Berichtsjahr 2015 wird zur Ermittlung des effizienten Geheimhaltungsmusters ein angepasster, heuristischer Algorithmus verwendet. Die Berechnung selbst erfolgt dabei mittels einem von der Methodik-Abteilung von Statistik Austria entwickelten und somit standardisiert einsetzbarem Programm zur Gewährleistung der höchsten Anforderungen bzgl. statistischer Geheimhaltung.