Betriebe, Betten

2015/16 weist eine weitgehend gleichbleibende Betten- und Betriebskapazität auf; Trend weiterhin zu gewerblichen Beherbergungsbetrieben

In- und ausländischen Gästen standen in Österreich 2015/2016 rd. 1,11 Mio. Betten in 64.500 gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Bettenbestand nahezu unverändert (+0,5%), wobei das gewerbliche Bettenangebot um 0,9% stieg und das private um 0,4% sank.

Mehr als die Hälfte der Betriebe bzw. der Betten waren in den nächtigungsstärksten Bundesländern Tirol (22.400 bzw. 349.000) und Salzburg (11.600 bzw. 215.800) zu finden.

Die insgesamt zur Verfügung stehenden Betten verteilten sich zu knapp drei Viertel (808.600) auf gewerbliche Betriebe, der Rest auf private Betriebe (299.200).

Die Auslastung der Betten lag im Winter 2015/16 mit 36,2% um 1,6 Prozentpunkte über jener im Sommer 2016 (34,6%), wobei im Vergleich zur jeweiligen Vorjahressaison die Werte im Winter um 1,1 Prozentpunkte, jene im Sommer um 1,4 Prozentpunkte stiegen. Die Bettenauslastung in gewerblichen Beherbergungsbetrieben lag im Winter bei 39,9% im Sommer bei 40,4%, in privaten Beherbergungsbetrieben war die Auslastung im Winter höher (25,9%) als in der Sommersaison (19,3%). Sowohl im Winter als auch im Sommer erreichten die 5-/4-Stern-Betriebe die höchste Auslastung (50,2% bzw. 54,6%). In der Wintersaison 2015/16 wurden im Vergleich zur Vorjahressaison Auslastungszunahmen in allen Beherbergungsbetrieben verzeichnet, die höchsten in gewerbl. Ferienwohnungen/-häusern (+1,3 Prozentpunkte) und Privaten Ferienhäusern (+1,9%). Bei der Auslastung in der Sommersaison waren im Vergleich zur Vorjahressaison in 2-/1-Stern Hotels Zunahmen von 1,7% zu beobachten.

Betreffend das Bettenangebot je 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner lag Tirol erwartungsgemäß an der Spitze (Winter: 458, Sommer: 449), gefolgt von Salzburg (Winter: 386, Sommer: 367). Die geringste Anzahl von Betten pro Einwohner wurde in der bevölkerungsreichen Bundeshauptstadt (Winter und Sommer je 39 Betten) verzeichnet.

Eine Analyse auf Gemeindebasis ergab, dass die drei größten Bettenanbieter im Winter 2015/16 und im Sommer 2016 Wien (71.324 bzw. 71.989 Betten), Saalbach-Hinterglemm (17.440 bzw. 15.018 Betten), Sölden (17.159 in der Wintersaison) und Salzburg (14.489 Betten in der Sommersaison) waren. Der höchste Anteil an privaten Betten wurde in Mittelberg (Winter: 36,0%, Sommer: 36,1%) verzeichnet, wo die durchschnittliche Betriebsgröße mit 11 Betten im Winter und 10 Betten im Sommer am geringsten war. Der gewerbliche Bettenanteil war in Wien am höchsten (Winter und Sommer 97,7%), wo durchschnittlich ein Betrieb im Winter 44 Betten und im Sommer 40 Betten umfasste. Die meisten Betten pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in Ischgl in der Wintersaison und Sommersaison 7.354 Betten beobachtet, während in Wien das Verhältnis der touristischen Schlafgelegenheiten zu Einwohnerinnen und Einwohnern im Winter und Sommer 39:1.000 betrug.

Anzahl der Betriebe und Betten nach Bundesländern und Unterkunftsarten 2016
Veränderungen der Betten im Vergleich zum Berichtszeitraum 2014/15, zur Wintersaison 2014/15 und zur Sommersaison 2015 (in %)
Auslastung der Betten (in %) für die Wintersaison 2015/16 und die Sommersaison 2016
Auslastung der Betten (in %) für die Winter- und Sommersaison von 2004 bis 2016 nach Bundesländern
Anzahl der Betten pro 1.000 Einwohner nach Bundesländern für die Wintersaison 2015/16 und die Sommersaison 2016
Angebot von Winterbetten 2015/16 nach Gemeinden
Angebot von Sommerbetten 2016 nach Gemeinden

Bettenverteilung nach Unterkunftsarten und Bundesländern in der Wintersaison 2015/16
Bettenverteilung nach Unterkunftsarten und Bundesländern in der Sommersaison 2016
Entwicklung der Bettenauslastung nach Winter- und Sommersaison in Indexwerten
Entwicklung der Auslastung nach Unterkunftsarten in den Wintersaisonen 2004/05 bis 2015/16
Entwicklung der Auslastung nach Unterkunftsarten in den Sommersaisonen 2005 bis 2016


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