Betriebe, Betten

2019/20: Rund 1,14 Mio. Betten standen in gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben zur Verfügung; höhere Bettenauslastung im Winter als im Sommer

In- und ausländischen Gästen standen 2019/20 rund 1,14 Mio. Betten in 68.402 gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben zur Verfügung, wie aus aktuellen Daten von Statistik Austria hervorgeht. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Bettenbestand leicht um 0,9%. Bedingt durch die Betriebsschließungen zur Eindämmung der Covid-19 Pandemie lag die Bettenauslastung im Winter 2019/20 mit 30,5% um 6,4 Prozentpunkte über jener im Sommer 2020 (24,1%). Im Vergleich zur jeweiligen Vorjahressaison verringerten sich die Auslastungswerte im Sommer um 12,4 Prozentpunkte, im Winter um 7,2 Prozentpunkte.

Im Zeitraum November 2019 bis Oktober 2020 waren 50,6% des Bettenangebots in den nächtigungsstärksten Bundesländern Tirol (352.010) und Salzburg (226.675) zu finden.

Die im Berichtszeitraum zur Verfügung stehenden Betten verteilten sich zu mehr als einem Viertel (26,5%) auf private und zu fast drei Viertel (73,5%) auf gewerbliche Beherbergungsbetriebe (303.680 bzw. 840.881 Betten).

Die Auslastung in gewerblichen Beherbergungsbetrieben lag im Winter bei 33,3% bzw. im Sommer bei 26,3%, in privaten Beherbergungsbetrieben war die Auslastung im Winter höher (22,5%) als in der Sommersaison (18,0%). Sowohl im Winter als auch im Sommer erreichten die 5-/4-Stern-Betriebe die höchste Auslastung (40,5% bzw. 33,6%), gefolgt im Winter von gewerblichen Ferienwohnungen/-häuser (31,8%) bzw. im Sommer von 3-Stern-Betrieben (25,7%).

Eine Bundesländeranalyse betreffend die Verteilung der Betten wies erneut Tirol mit rund 352.010 Betten als das Bundesland mit dem höchsten Anteil aus (30,8%), gefolgt von Salzburg (226.675 Betten; 19,8%), Kärnten (120.925 Betten; 10,6%) und der Steiermark (117.982 Betten; 10,3%). Diese vier Bundesländer stellten beinahe drei Viertel des gesamten Bettenangebots in Österreich

Eine Analyse auf Gemeindebasis ergab, dass die größten Bettenanbieter im Winter 2019/20 und im Sommer 2020 Wien (82.465 bzw. 81.377 Betten), Saalbach-Hinterglemm (17.696 bzw. 14.445 Betten), Sölden (17.328 in der Wintersaison) und die Stadt Salzburg (16.121 Betten in der Sommersaison) waren. Der höchste Anteil an privaten Betten wurde in Zell am See (Winter 34,8%, Sommer: 36,1%) verzeichnet. Die durchschnittliche Betriebsgröße war im Winter in St. Anton am Arlberg, in Zell am See und in Schladming (17 Betten), im Sommer in Zell am See mit 17 Betten je Betrieb am geringsten. Der gewerbliche Bettenanteil war im Winter in Salzburg am höchsten (97,7%), wo durchschnittlich ein Betrieb im Winter 84 Betten und im Sommer 81 Betten umfasste. Die meisten Betten pro 1.000 Einwohnerinnen und Einwohner wurden in Obertauern in der Wintersaison (12.791 Betten) und in Ischgl in der Sommersaison mit 7.154 Betten beobachtet.

Anzahl der Betriebe und Betten nach Bundesländern und Unterkunftsarten 2020
Veränderungen der Betten im Vergleich zum Berichtszeitraum 2018/19, zur Wintersaison 2018/19 und zur Sommersaison 2019 (in %)
Auslastung der Betten (in %) für die Wintersaison 2019/20 und die Sommersaison 2020
Auslastung der Betten (in %) für die Winter- und Sommersaison von 2004 bis 2020 nach Bundesländern
Angebot von Winterbetten 2019/20 nach Gemeinden
Angebot von Sommerbetten 2020 nach Gemeinden

Bettenverteilung nach Unterkunftsarten und Bundesländern in der Wintersaison 2019/20
Bettenverteilung nach Unterkunftsarten und Bundesländern in der Sommersaison 2020
Entwicklung der Bettenauslastung nach Winter- und Sommersaison in Indexwerten
Entwicklung der Auslastung nach Unterkunftsarten seit der Wintersaisonen 2004/05
Entwicklung der Auslastung nach Unterkunftsarten seit der Sommersaison 2005


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