Im Jahr 2010 ereigneten sich auf Österreichs Straßen
Längerfristig betrachtet verringerte sich die Zahl der Unfälle und Verletzten in geringerem Ausmaß als jene der Verkehrstoten: Im 10-Jahresvergleich (2001 bis 2010) sank die Zahl der Unfälle und Verletzten um je 18%, jene der Verkehrstoten um 42%.
Verkehrstote sind vor allem Männer: Während 56% aller Verletzten Männer waren, beträgt ihr Anteil an der Zahl der Getöteten 74%, in der Altersklasse der 18- bis 24-Jährigen sogar 84%.
Mit
In der Altersklasse der 15- bis 24-Jährigen sank die Zahl der alkoholisierten Unfalllenker um 10%, bei den 19-Jährigen sogar um ein Drittel. Bei den 25- bis 34-Jährigen betrug der Rückgang 19%. Obwohl Alkohol am Steuer nach wie vor ein hauptsächlich männliches Problem ist, steigt der Anteil alkoholisierter Frauen im Straßenverkehr kontinuierlich: Waren vor 20 Jahren 4% aller alkoholisierten unfallbeteiligten Lenker weiblich, sind es mittlerweile bereits 12%.
Im Jahr 2010 wurden
41% der verletzten und getöteten Kinder verunglückten
in Pkw
Einfluss auf das Verkehrsaufkommen und damit auf das Unfallgeschehen hat neben vielen anderen Faktoren auch das Wetter, das laut ZAMG im Vorjahr von einem schneereichen Winter 2009/2010, einem verregneten Sommer 2010 und einem kalten Start in den Winter 2010/2011 geprägt war.
Dies spiegelt sich auch in den Daten zur Unfallstatistik
2010 wider: Mit Ausnahme der Monate März, April und November wurden
in allen Monaten die seit 1961 niedrigsten Unfallzahlen verzeichnet,
wobei die höchsten prozentuellen Rückgänge bei Unfällen mit einspurigen
Kfz
Weniger Todesopfer gab es bei allen Hauptgruppen von Verkehrsteilnehmern, die Zahl der getöteten Fußgänger blieb jedoch nahezu unverändert.
Unfälle, an denen Lkw über 3,5t (inkl. Sattelkraftfahrzeuge
und Tankwagen) beteiligt waren, verliefen 2010 besonders folgenschwer.
Es ereigneten sich zwar weniger solcher Unfälle