Im Rahmen der Erhebung wurden auch Informationen zur gegenwärtigen Situation des Jungunternehmens (z.B. hinsichtlich Anzahl der Mitarbeiter bzw. Mitarbeiterinnen, Absatzmärkte, Beurteilung der Wirtschaftlichkeit, Hindernisse für den Verkauf der Produkte etc.) und zu den Zukunftsplänen der Gründungsperson gewonnen.
Für über 70% der Jungunternehmerinnen und Jungunternehmer war der lokale bzw. regionale Absatzmarkt am wichtigsten. Der nationale Absatzmarkt wurde von rund einem Drittel der Befragten genannt (31,5%).
Die Mehrheit (63,7%) der Befragten schätzt die Wirtschaftlichkeit des neu gegründeten Unternehmens als „sehr gut“ (15,5%) oder „gut“ (48,2%) ein.
Fast die Hälfte (45,1%) der Gründungspersonen beurteilte ihr Unternehmen als innovativ, wobei als Innovationsart am häufigsten eine Produktinnovation (51,6%) und an zweiter Stelle eine Marketinginnovation (35,4%) genannt wurde.
Die Wettbewerbssituation wurde am häufigsten als kritisch für den Verkauf der Produkte bzw. Dienstleistungen gesehen (72,0%). Von jeder zweiten Gründungsperson (50,2%) wurde auch die Preisgestaltung der Produkte als hinderlich angegeben.
Rund neun von zehn Gründungspersonen (88,1%) wollen das Unternehmen wie bisher weiterführen. Im Bereich des Bauwesens war dieser Plan noch etwas stärker ausgeprägt (93,3%) als in der Sachgütererzeugung (88,4%) und im Bereich der Dienstleistungen (87,6%). Nur je rund 6% planen das Unternehmen zu verkaufen oder zu schließen bzw. mit einem anderen Unternehmen zu verschmelzen