2009 wurden insgesamt
Überdurchschnittlich hohe Schließungsraten waren in den Wirtschaftsbereichen „Kunst, Unterhaltung und Erholung“ (14,7%), „Grundstücks- und Wohnungswesen“ (12,8%) sowie „Information und Kommunikation“ (12,7%) zu finden. Eher niedrig waren die Schließungsraten in den Branchen „Wasserversorgung und Abfallentsorgung“ (4,4%), „Energieversorgung“ (4,8%) und „Bergbau“ (4,9%).
Durch die
Bei den Rechtsformen machten – analog wie bei den Arbeitgebergründungen – die Einzelunternehmen den größten Anteil (rund 71%) der Schließungen aus. Auch die Schließungsrate war bei den Einzelunternehmen (12,0%) am höchsten. Die Schließungsraten der Rechtsformen „Kapitalgesellschaften“ bzw. „Personengesellschaften und andere Rechtsformen“ lagen nur bei 5,4% bzw. 8,4%. Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl pro Arbeitgeberschließung war für die Einzelunternehmen (2,9) im Vergleich zu den Kapitalgesellschaften (3,6) bzw. Personengesellschaften und anderen Rechtsformen (4,5) am niedrigsten.
Die Ergebnisse nach Beschäftigtengrößenklasse zeigen für die Größenklasse
1
Im Bundesländervergleich ergaben sich für Wien (10,8%), die
Steiermark (9,9%) und Kärnten (9,7%) über dem Durchschnitt liegende
Schließungsraten. Anzahlmäßig gab es in Wien
Ein Blick auf die Arbeitgeberschließungen (nur Einzelunternehmen) nach Geschlecht zeigt, dass sich 2009 circa 70% der geschlossenen Einzelunternehmen in männlicher Eigentümerhand befanden. Die Schließungsrate der Unternehmen, welche von Frauen gegründet wurden, lag jedoch um rund 2 Prozentpunkte über jener der von Männern gegründeten Einzelfirmen (weibliche Arbeitgeber-Einzelunternehmen: 13,3%, männliche Arbeitgeber-Einzelunternehmen: 11,5%).
Die Zahl der Arbeitgeberschließungen hat sich seit
2004 stetig erhöht, insgesamt um 44,1%. Die Schließungszahlen lagen
in allen Jahren über jenen der Neugründungen. Vergleicht man die Entwicklung
im Analysezeitraum (2004 bis 2009) nach Wirtschaftsbereichen, waren die Zuwächse an Arbeitgeberschließungen
in den Branchen „Finanz- und Versicherungsleistungen“