2010/11 weist eine weitgehend gleichbleibende
Betten- und Betriebskapazität auf; Trend zur Vergrößerung der Bettenkapazität
In- und ausländischen Gästen standen in Österreich
2010/2011 rd. 1,09 Mio. Betten in 65.200 gewerblichen und privaten Beherbergungsbetrieben
zur Verfügung. Im Vergleich zum Vorjahr blieb der Bettenbestand weitgehend
unverändert (+0,3%), wobei die Anzahl der Betriebe um 1,4% sank.
Mehr als die Hälfte der Betriebe bzw. der Betten
sind in den nächtigungsstärksten Bundesländern Tirol (23.700 bzw.
348.000) und Salzburg (11.600 bzw. 208.400) zu finden.
Die insgesamt zur Verfügung stehenden Betten verteilen
sich zu knapp drei Viertel (780.800) auf gewerbliche Betriebe, der Rest
auf private Betriebe (312.200).
Die Bettenauslastung lag im Winter mit 33,9% um 2,9 Prozentpunkte
über jener im Sommer (31,0%), wobei im Vergleich zur jeweiligen Vorjahressaison
die Werte im Winter weitgehend unverändert (-0,3 Prozentpunkte) blieben,
im Sommer aber das Vorjahresplus (+0,7 Prozentpunkte) wiederholt werden
konnte. Generell war die Auslastung in gewerblichen Beherbergungsbetrieben
deutlich höher (Winter: 38,1%, Sommer: 36,9%) als in privaten Beherbergungsbetrieben
(Winter: 23,1%, Sommer: 16,2%). Im 10-Jahresrückblick erreichte im
Winter 2010/11 die Bettenauslastung im Burgenland (21,9%) und in Oberösterreich
(22,6%) einen neuen Rekordwert. Im Sommer wurden in mehr als einem Drittel
aller Bundesländer und in Gesamtösterreich Rekordwerte verzeichnet
(Salzburg: 28,3%, Steiermark: 29,2%, Tirol: 28,0%, Vorarlberg: 26,7%,
Österreich 31,0%).
Die durchschnittliche Betriebsgröße beträgt in den Beherbergungsbetrieben
im Winter und Sommer rd. 17 Betten. Nach Unterkunftsarten sind in 5-/4-Stern-Betrieben
rd. 100 Betten zu finden, während in privaten Ferienwohnungen/-häusern
und Privatquartieren durchschnittlich 7 Betten zur Verfügung stehen.
Betreffend das Bettenangebot je Einwohner (Betten pro 1.000 Einwohner) liegt
Tirol erwartungsgemäß an der Spitze (Winter: 477, Sommer: 467), gefolgt
von Salzburg (Winter: 376, Sommer: 363). Die geringste Anzahl von Betten
pro Einwohner wurde in der bevölkerungsreichen Bundeshauptstadt (Winter:
31, Sommer: 33) verzeichnet.
Eine Analyse auf Gemeindebasis ergab, dass im Winter 2010/11 Wien
(55.715 Betten), Saalbach-Hinterglemm (16.957 Betten) und Sölden (16.585)
die größten Bettenanbieter waren. Beim Sommerranking steht Wien (59.442
Betten) ebenfalls an 1. Stelle, gefolgt von Sankt Kanzian am Klopeiner
See (24.151 Betten) und Villach (19.288 Betten). Der höchste Anteil
an privaten Betten wurde in Mittelberg (Winter und Sommer: 83%) verzeichnet,
von gewerblichen Betten in Wien (Winter und Sommer: 92%).
Anzahl der Betriebe und Betten nach Bundesländern und Unterkunftsarten 2011 Veränderungen der Betten im Vergleich zum Berichtzeitraum 2009/10, zur Wintersaison 2009/10 und zur Sommersaison 2010 (in %)
Auslastung der Betten (in %) für die Wintersaison 2010/11 und die Sommersaison 2011
Auslastung der Betten (in %) für die Winter- und Sommersaison von 2001 bis 2011 nach Bundesländern
Auslastung der Betten (in %) für die Winter- und Sommersaison von 2001 bis 2011 nach Unterkunftsarten
Anzahl der Betten nach Bundesländer und Unterkunftsarten in der Wintersaison 2010/11
Anzahl der Betten nach Bundesländer und Unterkunftsarten in der Sommersaison 2011
Betriebe und Betten 2001 bis 2011 nach Unterkunftsarten für die Wintersaison 2010/11
Betriebe und Betten 2001 bis 2011 nach Unterkunftsarten für die Sommersaison 2011
Durchschnittliche Betriebsgröße (in Betten) nach Bundesländern und Unterkunftsarten für die Wintersaison 2010/11 und die Sommersaison 2011
Anzahl der Betten pro 1.000 Einwohner nach Bundesländern für die Wintersaison 2010/11 und die Sommersaison 2011