Die Zahl der Gäste (= Ankünfte) erreichte ein erhebliches
Plus von 3,3% (33,4 Mio.), wobei jene der Inländerinnen und Inländer
um 3,9% (11,4 Mio.) zulegen konnte und jene der ausländischen Gäste
um 3,0% (22,0 Mio.). Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer sank von 3,8 Tagen in der
Vorjahressaison auf 3,7 Tagen.
Nachstehend finden Sie die aktuellen monatlichen
und saisonalen Ergebnisse der Ankunfts- und Nächtigungsstatistik. Ältere
Ergebnisse können im Archiv
abgerufen werden.
Die ausländischen Gästenächtigungen
blieben beinahe unverändert (-0,0% bzw. -6.900 Übernachtungen) Trotz
Nächtigungsrückgängen von einigen wichtigen Herkunftsmärkten - Deutschland:
-1,4%, den Niederlanden (-4,0%) oder Belgien (-2,6%) - konnte das Minus
durch positive Ergebnisse anderer Herkunftsländer (Schweiz: +4,3%,
Italien: +0,2%, Frankreich: +2,7%, USA: +11,9%) kompensiert werden.
53,6% aller ausländischen Gästenächtigungen entfallen auf Deutschland.
Die Nächtigungen in Hotels der 5-/4-Stern-Kategorie
(+4,1%) steigen weiter, während in Unterkünften geringerer Qualität
Rückgänge zu beobachten waren (3-Stern-Betriebe: -0,2% und 2-/1 Stern-Betrieben:
-3,7%). Bei Privatquartieren nicht auf Bauernhöfen/ auf Bauernhöfen
bzw. in privaten Ferienwohnungen/ -häusern verringerte sich das Nächtigungsaufkommen
um -6,7% bzw. -0,3%. Die insgesamt positive Übernachtungsentwicklung
im Jahr 2010 bewirkte in fast allen Bundesländern – außer Kärnten,
Oberösterreich und Tirol (-3,7%, -1,8% bzw. -0,5%) - positive Nächtigungsergebnisse.
Die stärkste Zunahme wurde in Wien mit 10,3% festgestellt.
Im Winterhalbjahr 2010/2011 wurden 62,1 Mio. Nächtigungen gemeldet.
Gegenüber der Saison 2009/10 entspricht dies einer Abnahme von 1,0%,
wobei die negative Entwicklung auf den Rückgang der ausländischen
Gästenächtigungen (47,2 Mio.; -1,3%) zurückzuführen ist; die inländischen
Gästenächtigungen verfehlten mit 14,9 Mio. das Rekordergebnis 2009/10
nur um rd. 13.000 Nächtigungen. Unter den ausländischen Gästenächtigungen
fiel der Rückgang beim wichtigsten Herkunftsmarkt Deutschland mit 5,7%
auf 23,5 Mio. besonders deutlich aus; auch Gäste aus den Niederlanden
und Großbritannien nächtigten weniger in Österreich (-0,6% bzw. -2,6%).
Gäste aus der Schweiz und den USA nächtigten wieder deutlich häufiger
als noch in der Vorjahressaison (+12,6% bzw. 13,0%). Nach Unterkunftsarten
verzeichneten 5-/4-Stern gegenüber der Wintersaison 2009/10 ein leichtes
Nächtigungsplus von 0,9%, 3- bzw. 2-/1-Stern-Betrieben wurden Nächtigungsrückgänge
gemeldet (-0,5% bzw. -4,3%). Entsprechend dem Trend der vergangenen Jahre
betrugen in den Privatquartieren und in privaten Ferienhäusern bzw.
-wohnungen die Abnahmen -7,4% bzw. -1,8%.
Für die Sommersaison 2011 wurden rund 64,0 Mio. Nächtigungen gemeldet, dies gegenüber Sommer 2010
eine Nächtigungszunahme von 2,4% bedeutet. Die Zunahme insgesamt ist
vor allem auf Nächtigungssteigerungen bei den ausländischen Gästen
zurückzuführen, die um 3,2% auf 43,7 Mio. zulegten. Die Zahl der inländischen
Gästenächtigungen stieg um 0,8% auf 20,3 Mio. und erreichte damit ein
neues Rekordniveau und übertraf – wie im Sommer 2010 (20,2 Mio.) –
neuerlich die 20-Mio-Marke. Vor allem der wichtigste Herkunftsmarkt
Deutschland trug mit 24,0 Mio. Übernachtungen (+2,6%) positiv zum Nächtigungsergebnis
bei (55,1% der Ausländernächtigungen entfallen auf die deutschen Gäste).
Positiv entwickelten sich auch weitere wichtige Herkunftsmärkte wie
die Schweiz (+10,8%) und Märkte des zentral- und osteuropäischen Raums:
Tschechische Republik mit +12,8%, Ungarn mit +18,5%, Russland mit +30,6%,
Polen mit +25,8% oder Rumänien mit +4,2%. Der zweitwichtigste Herkunftsmarkt,
die Niederlande, entwickelte sich rückläufig (-1,4%). 3-Stern-Betriebe
erzielten einen höheren Nächtigungszuwachs von +2,8%, auch das Nächtigungsaufkommen
in 5-/4-Stern Betrieben war mit +2,2% positiv. In den Privatquartieren
wurde ein Minus von 1,7% verzeichnet, in privaten Ferienwohnungen und
-häusern hingegen ein Plus von 2,4%.