Die durchschnittlichen monatlichen Ausgaben aller
privaten Haushalte betragen
Standardisiert man die Haushaltsausgaben nach Haushaltsgröße
und -zusammensetzung, so ergeben sich durchschnittliche monatliche Äquivalenzausgaben
(gewichtete "Pro-Kopf-Ausgaben") von
Vergleicht man die Ergebnisse der einzelnen Bundesländer, so weisen Oberösterreich
Der Vergleich der Konsumerhebung 2004/2005 mit der Erhebung 1999/2000 zeigt bei den durchschnittlichen
monatlichen Haushaltsausgaben einen Anstieg von
Mit zunehmender Anzahl der Personen im Haushalt steigen – erwartungsgemäß
– die Haushaltsausgaben und es sinken die Äquivalenzausgaben. Verglichen
mit Einpersonenhaushalten geben sehr große Haushalte pro Erwachsenenäquivalent
rund ein Fünftel weniger aus; ist der/die HauptverdienerIn erwerbstätig,
so vergrößert sich der Abstand auf
In den Ergebnissen nach dem Alter des/der Hauptverdieners/in spiegelt sich das Konsumverhalten in den verschiedenen Lebensabschnitten wider. So investieren jüngere Haushalte relativ mehr in Ausgehen und Kommunikation, ältere Haushalte hingegen mehr in Ernährung, Wohnen sowie Gesundheit.
Einen starken Einfluss auf Ausgabenhöhe und -struktur übt die höchste abgeschlossene Schulbildung des/der Hauptverdieners/in aus: so steigen sowohl Haushalts- als auch Äquivalenzausgaben mit zunehmendem Bildungsniveau kontinuierlich an. Akademikerhaushalte haben mehr als drei Viertel höhere Äquivalenzausgaben als Haushalte, in denen der/die HauptverdienerIn maximal eine Pflichtschule absolviert hat und sie liegen rund ein Drittel über dem Durchschnitt aller Haushalte. Bei der Ausgabenstruktur ist mit steigender Schulbildung ein deutliches Absinken des Ernährungsanteils feststellbar, dem eine starke Anteilssteigerung der Freizeitausgaben gegenübersteht.
Für
Der Anteil der Verbrauchsausgaben verschiebt sich bei Haushalten mit niedrigem Einkommen verstärkt zu den Grundbedürfnissen Ernährung und Wohnen, während einkommensstarke Haushalte relativ mehr für Freizeit oder Verkehr ausgeben.