Pensionen und Renten

Im Jahr 2010 wurden 2.681.391 Pensionen und Renten ausbezahlt. Davon kamen 83% aus der gesetzlichen Pensionsversicherung und 12% entfielen auf Beamtenpensionen. Die restlichen Leistungen sind Renten der Unfallversicherung (4%) und der Kriegsopfer- und Heeresversorgung bzw. der Opferfürsorge.

Gesetzliche Pensionsversicherung und Beamtenpensionen

2.215.614 Personen bezogen 2010 eine Pension aus der gesetzlichen Pensionsversicherung und/oder eine Beamtenpension. Davon erhielten 14% zwei oder mehrere Pensionen. Unter den Frauen gab es 21% Mehrfachbezieherinnen. Dies ist überwiegend auf den Bezug einer Witwen- oder Witwerpension zusätzlich zu einer Eigenpension oder einem Ruhegenuss zurückzuführen.

Es wurden 2010 1.704.194 Direktpensionen und 515.729 Hinterbliebenenpensionen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung bezogen. Fast die Hälfte aller Pensionen wurde von der Pensionsversicherungsanstalt an Arbeiterinnen und Arbeiter und mehr als ein Drittel an Angestellte ausgezahlt. Innerhalb der Pensionsversicherung der Selbständigen (350.650 Pensionen) wies die Sozialversicherungsanstalt der Bauern die größte Zahl an Pensionen auf (57%).

Im Durchschnitt wurden aus der gesetzlichen Pensionsversicherung im Jahr 2010 Invaliditäts- bzw. Erwerbsunfähigkeitspensionen Männern mit 53,5 Jahren und Frauen mit 50,1 Jahren zuerkannt, Alterspensionen mit 62,6 bzw. 59,3 Jahren. Die neu zuerkannten Alterspensionen betrugen im Durchschnitt bei Männern 1.607 Euro und bei Frauen 1.014 Euro (inkl. Zulagen und Zuschüsse).

Unfallversicherung

Die durchschnittliche Versehrtenrente der Unfallversicherung (ohne Zusatzrenten und Zuschüsse) betrug 2010 monatlich 342 Euro. Insgesamt wurden 87.250 Versehrtenrenten und 16.333 Hinterbliebenenrenten geleistet. 11% der Versehrtenrenten wurden mit einer Zusatzrente für Schwerversehrte ausbezahlt.

Kriegsopferversorgung, Heeresversorgung, Opferfürsorge

Die Anzahl der Beschädigtenrenten nach dem Kriegsopferversorgungsgesetz ist von 1980 mit 95.231 auf 10.630 Anfang 2011 zurückgegangen. 2011 erhielten nach dem Opferfürsorgegesetz 1.308 Opfer des Widerstandskampfes und lt. Heeresversorgungsgesetz 1.757 Präsenzdiener, Frauen und Wehrpflichtige im Ausbildungsdienst sowie (Zeit-)Soldaten und Soldatinnen, die in Ausübung ihres Dienstes eine Gesundheitsschädigung erlitten haben, eine Opfer- bzw. Beschädigtenrente. Alle genannten Entschädigungssysteme zahlen auch Leistungen an die Hinterbliebenen der Geschädigten aus.

  • Tabelle(n)
  • Thematische Karte(n)
  • Allgemeine Auskünfte
Ergebnisse im Überblick: Anzahl der Pensionen und RentenHTMLPDFXLSX
Pensionsbezieherinnen und -bezieher nach Anzahl der Pensionen 2010HTMLPDFXLSX
Pensionsbezieherinnen und -bezieher nach Anzahl und Art der Pensionen seit 2002PDFXLSX
Anzahl der Pensionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung 1970 bis 2010HTMLPDFXLSX
Anzahl der Pensionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung 2010HTMLPDFXLSX
Höhe der Durchschnittspensionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung 2010HTMLPDFXLSX
Ausgleichszulagen und Zuschüsse in der gesetzlichen Pensionsversicherung 2010HTMLPDFXLSX
Durchschnittliches Zugangsalter in der gesetzlichen Pensionsversicherung 1970 bis 2010HTMLPDFXLSX
Durchschnittsalter der Pensionsneuzuerkennungen in der gesetzlichen Pensionsversicherung 2010HTMLPDFXLSX
Höhe der neuzuerkannten Durchschnittspensionen in der gesetzlichen Pensionsversicherung 2010HTMLPDFXLSX
Pensionistinnen und Pensionisten des Bundes 2000 bis 2009HTMLPDFXLSX
Pensionistinnen und Pensionisten der Länder und Gemeinden 2003 bis 2009HTMLPDFXLSX
Anzahl der Renten in der Unfallversicherung 1970 bis 2010HTMLPDFXLSX
Anzahl und Höhe der Versehrtenrenten in der Unfallversicherung 2010HTMLPDFXLSX
Bezieherinnen und Bezieher Kriegsopferversorgung, Heeresversorgung, Opferfürsorge 1980 bis 2011HTMLPDFXLSX


Guglgasse 13, 1110 Wien 
Tel.: +43 (1)71128-7070 
FAX: +43 (1) 715 68 28 
info@statistik.gv.at 
Öffnungszeiten: Mo - Fr 8.00 - 16.00 Uhr