Sozialleistungen auf Bundesebene

Im Dezember 2018 wurden insgesamt lt. Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger 2.795.837 Pensionen und Renten ausbezahlt; somit wurde 2018 eine Zunahme von 0,8% verzeichnet. 85% der Pensionen kamen aus der gesetzlichen Pensionsversicherung und 12% entfielen auf Beamtenpensionen. Die restlichen Leistungen sind Renten der Unfallversicherung (3%) und der Kriegsopfer- und Heeresversorgung bzw. der Opferfürsorge (insgesamt 0,5%).

Im Jahresdurchschnitt 2019 bezogen 267.885 Personen Arbeitslosengeld oder Notstandshilfe (-6.477 Personen bzw. -2,4% gegenüber dem Vorjahr). 48% der Leistungsbezieherinnen und -bezieher erhielten Arbeitslosengeld, 52% Notstandshilfe. Es waren mehr Männer (57%) als Frauen (43%), die im Leistungsbezug standen.

Die bedeutendsten Instrumente der österreichischen Familienförderung sind die Leistungen des Familienlastenausgleichsfonds (FLAF) mit Ausgaben in der Höhe von 7,1 Mrd. Euro im Jahr 2018. Aus diesem Fonds wurden im Dezember 2018 lt. Bundeskanzleramt u. a. 1.753.291 Familienbeihilfen und Kinderbetreuungsgeld für 121.206 Mütter und Väter finanziert.

Im Jahresdurchschnitt 2019 bezogen 463.662 Personen ein Bundespflegegeld (inkl. Personen mit ruhendem Pflegegeldanspruch), der Jahresaufwand (ohne Verwaltungskosten) belief sich auf rd. 2,64 Mrd. Euro.


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