Pressemitteilung: 12.010-076/19

50 Jahre Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung

Wien, 2019-04-29 – Der Mikrozensus, Österreichs größte Haushaltsbefragung, wird 50 Jahre alt. 1968 startete die erste "kleine Volksbefragung", wie der Mikrozensus auch genannt wurde, 1969 wurden die ersten Jahresergebnisse veröffentlicht. Seit damals fanden rund 5 Mio. Interviews statt, um der Öffentlichkeit, der Wissenschaft und der Politik regelmäßig aktuelle Informationen zu Gesellschaft und Arbeitsmarkt zur Verfügung zu stellen.

Rund 5 Mio. Interviews in 50 Jahren

Im Jahr 1968 fand die erste Mikrozensusbefragung statt. Mit einer Stichprobe von rund 30.000 Haushalten im Quartal war der Mikrozensus bereits damals die größte kontinuierliche Haushaltserhebung Österreichs und liefert bis heute wichtige Informationen zur Bevölkerung, dem Arbeitsmarkt und Wohnen.

50 Jahre und rund fünf Mio. Interviews später hat sich viel geändert: Die Erhebungsinfrastruktur und Methodik wurden modernisiert und auch die inhaltliche Schwerpunktsetzung hat sich verlagert. Ursprünglich diente der Mikrozensus, die „kleine Volkszählung“, unter anderem dazu, Informationen zwischen den damals alle zehn Jahre statt findenden Volkszählungen zu liefern. Heute ist der Mikrozensus die zentrale Quelle für international vergleichbare Arbeitsmarktdaten.

Mikrozensus damals: moderne Erhebung und hohe Qualität

Ausgestattet mit Papier und Kugelschreiber strömten im Frühjahr 1968 erstmals rund 1.000 Interviewerinnen und Interviewer in rund 30.000 Haushalte in Österreich, um die Befragung persönlich durchzuführen. Der Fragebogen befand sich immerhin schon auf scanfähigem Papier, was die anschließende Datenerfassung erleichterte. Die Haushalte wurden einmal im Quartal über zwei Jahre hinweg befragt, und ihre Auskunftsbereitschaft war insgesamt sehr hoch. Ein Interview dauerte rund eine halbe Stunde. Rund fünf der ca. 40 Fragen bezogen sich auf die Erwerbstätigkeit bzw. auf eine allfällige Zweittätigkeit. Unter damaligen Gesichtspunkten war der Mikrozensus eine moderne Erhebung, bei der zugleich großer Wert auf hohe Qualität gelegt wurde.

Mikrozensus heute: Das Telefonstudio und computergestützte Erhebungen

Seit 2004 findet die Befragung überwiegend über ein Telefonstudio statt, rund ein Drittel der Interviews – im Wesentlichen alle Erstbefragungen – werden aber immer noch persönlich durchgeführt. Papier und Kugelschreiber wichen dem Laptop, die Anzahl der befragten Haushalte wurde auf 20.000 pro Quartal reduziert, und ein Haushalt wird auch nur noch fünfmal (statt achtmal) befragt. Zugleich wurde das Hochrechnungsverfahren verbessert. Insgesamt sorgten diese Maßnahmen bereits für eine Entlastung der befragten Haushalte, und technische Neuerungen, wie die zukünftige Ausfüllmöglichkeit des Mikrozensus-Fragebogens über das Smartphone, werden weiter dazu beitragen.

Arbeitsmarkt und Arbeitsmarktstatistik im Wandel der Zeit

50 Jahre Arbeitsmarktentwicklung trugen auch zur inhaltlichen Weiterentwicklung des Mikrozensus bei. Anpassungen an einen sich wandelnden Arbeitsmarkt und internationale Harmonisierungen können allerdings zugleich die Vergleichbarkeit von Informationen in der Zeitreihe einschränken.

Eine der weitreichendsten Neuerungen erfolgte im Zuge des EU-Beitritts 1994 für den Erwerbsstatus mit der Umstellung vom Lebensunterhaltskonzept auf die internationale Definition gemäß International Labour Organisation (ILO). Seither gilt jede Person als erwerbstätig, die mehr als eine Stunde bezahlter Arbeit in der Woche geleistet hat. Zuvor galt eine Person erst ab einer wöchentlichen Arbeitszeit von 12 Stunden (bzw. 13 oder 14 Stunden, vgl. Methodenbox) als erwerbstätig.

Um den Wandel in der Arbeitswelt adäquat abbilden zu können, bedürfen auch Klassifikationen - u.a. von Wirtschaftsbranchen und Berufen - wiederkehrender Aktualisierungen. Dementsprechend spiegeln sich in den Berufsverzeichnissen struktureller Wandel, technischer Fortschritt und gesellschaftspolitischer Wertewandel wider. So finden sich im Systematischen Verzeichnis der Berufe von 1961 noch Lampenwärter, Zündholzhersteller und Heurigensänger. Die ehemals breit gefächerte Berufsgruppe der Bürstenmacher und Besenbinder wird mittlerweile als kunsthandwerklicher Beruf geführt. Aus dem Irrenarzt wurden Psychiater und Psychiaterinnen; aus dem Schwachsinnigenlehrer Sonderschullehrerinnen und -lehrer. Als neue Berufsgruppen tauchen in der noch heute gültigen internationalen Berufsklassifikation (ISCO08) beispielsweise Software-, Web- und Multimediaentwicklerinnen und -entwickler auf.

Erwerbstatus 1968 und heute

Der 50-Jahres-Vergleich zwischen 1968 und 2018 zeigt für die Erwerbsbeteiligung (nach dem Lebensunterhaltskonzept): Während bei den Männern (15 bis 64 Jahre) der Anteil der Erwerbstätigen leicht (von 82% auf 75%) gesunken ist, stieg der Anteil an Erwerbstätigen bei den Frauen von unter 50% auf 66% deutlich an (Tabelle 1).

Bei den 20- bis 59-Jährigen wird vor allem der Rückgang der Zahl der Hausfrauen sowie die Zunahme von Studierenden sichtbar (Tabelle 2). Vor 50 Jahren war in dieser Altersgruppe rund jede zweite Frau erwerbstätig, rund 40% waren sogenannte "erhaltene Personen" womit im Wesentlichen Hausfrauen erfasst wurden. 2018 waren gut drei Viertel (76%) der Frauen erwerbstätig und lediglich 8% bezeichneten sich als ausschließlich haushaltsführend. Unter den Männern dieser Altersgruppe war vor 50 Jahren die überwiegende Mehrheit erwerbstätig (92%), lediglich 3% zählten zu den erhaltenen Personen (überwiegend Studierende). Heute ist der Anteil erwerbstätiger Männer auf 83% gesunken. Bei Männern und Frauen ist im Zeitvergleich der Anteil der Arbeitslosen angestiegen.

Die häufigsten Berufe 1968 und heute

Auch wenn ein direkter Vergleich nicht möglich ist, da sich die Berufsklassifikation im Laufe der letzten 50 Jahre mehrfach verändert hat, verdeutlich ein Zeitvergleich dennoch Wandel und Kontinuität in der Berufsstruktur Österreichs. Die größte Veränderung der letzten 50 Jahre zeigt sich im Bedeutungsverlust von landwirtschaftlichen Berufen (Tabelle 3). 1968 waren landwirtschaftliche Berufe die mit Abstand wichtigste Berufssparte (19%). Rund jede vierte erwerbstätige Frau (25%) und rund jeder siebte Mann (15%) übte einen landwirtschaftlichen Beruf im Ackerbau, Tierzucht oder einen Gartenberuf aus. Heute sind es 4% bei den Männern und 2% bei den Frauen. Kontinuität besteht bei den Männern im hohen Stellenwert von technischen Berufen und Bauberufen und bei Frauen in der hohen Dominanz von Dienstleistungsberufen insbesondere bei Bürotätigkeiten und im Handel.

Zu den Top-10-Männerberufen zählten 1968 Schmiede, Schlosser und Werkzeugmacher (5%) sowie Holzverarbeiter (4%) – Berufsgruppen, die 2018 kaum noch bzw. nur mit stark verändertem Berufsprofil in Erscheinung treten. Ähnlich erging es den beiden 1968 für Frauen typischen Berufsgruppen der Bekleidungsherstellerin und Textilverarbeiterin (6%) sowie den Haushälterinnen und Hausgehilfinnen (5%). Deutlich zugenommen hat hingegen der Anteil an Frauen, die als Lehrkraft tätig sind (1968 rund 3%, 2018 etwa 8%). Lehrkräfte wiesen vor 50 Jahren ein annähernd ausgeglichenes Geschlechterverhältnis (Frauenanteil 57%) auf; heute ist es mit einem Frauenanteil von 74% ein typischer Frauenberuf.

Weitere Informationen zum Arbeitsmarkt finden Sie auf unserer Webseite
Informationen zur Methodik, Definitionen: Die vorliegenden Daten stammen aus dem Mikrozensus bzw. seit 1994 aus der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung (Europäischen Arbeitskräfteerhebung), die in allen Mitgliedsstaaten der EU stattfindet. Dabei werden in zufällig ausgewählten privaten Haushalten in standardisierter Form Informationen zu Erwerbstätigkeit und Arbeitssuche erhoben. Aufgrund von Stichprobenumstellungen kam es in den Jahren 1974, 1984, 1994 und 2004 zu Zeitreihenbrüchen. Bis 2003 erfolgte die Erhebung in den Monaten März, Juni, September und Dezember. Seit 2004 werden laufend über alle Wochen wöchentlich ca. 1.500 Haushalte befragt werden. Diese Daten werden auf die Bevölkerungszahl hochgerechnet. 
Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit: Seit 1968 wurde im Mikrozensus Erwerbstätigkeit und Arbeitslosigkeit nach dem Lebensunterhaltskonzept (LUK) gefragt. 1994 wurde das von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) vorgegebene ILO-Konzept (internationale Definition) eingeführt und dient seither als primäres Auswertungsmerkmal. Der Erwerbstatus nach dem Lebensunterhaltskonzept wird weiterhin parallel dazu erhoben.  
Erwerbstatus nach dem Lebensunterhaltskonzept (LUK): Beim Lebensunterhaltskonzept (LUK) geben die Respondenten/Respondentinnen selbst an, welcher der folgenden sozialen Gruppe sie angehören: erwerbstätig, Präsenz-/Zivildiener, in Elternkarenz, arbeitslos, in Pension, haushaltsführend, Schülerin/Schüler und Studierende, dauerhaft arbeitsunfähig (seit 2004), anderes. Diese Einstufung wird von den Befragten seit 2004 in der Regel nach dem Überwiegensprinzip getroffen. Beispielsweise werden sich Studierende, die in der Referenzwoche wenige Stunden arbeiten, als Studierende einordnen, obwohl sie nach dem ILO-Konzept erwerbstätig sind. Hier weichen die Begriffe der Erwerbstätigkeit, Arbeitslosigkeit etc. von den Richtlinien der ILO ab. Erwerbstätig nach Lebensunterhaltskonzept Als erwerbstätig zählten von 1968 bis 1983 alle Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 14 Stunden, von 1984 bis 1990 alle Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 13 Stunden, von 1991 bis 2003 alle Personen mit einer wöchentlichen Normalarbeitszeit von mindestens 12 Stunden. Seit 2004 wird für Erwerbstätigkeit nach dem Lebensunterhaltskonzept keine Mindestanzahl von Wochenstunden mehr gefordert, sondern die Ergebnisse beruhen ausschließlich auf den subjektiven Angaben der Befragten. Präsenzdiener zählten bis 1993 nur dann als erwerbstätig, wenn sie zuvor berufstätig waren (als Gruppe identifizierbar sind diese Personen erst ab 1984). Ab 1994 zählten auch die zuvor nicht berufstätigen Präsenz- und Zivildiener als erwerbstätig. Personen in Elternkarenz zählten ab 1984 zu den Erwerbstätigen (zuvor zu den Arbeitslosen). Auch die Einordnung als Person in Elternkarenz oder als Präsenz-, Zivildiener erfolgt seit 2004 grundsätzlich nach der Einschätzung durch die befragten Personen. Arbeitslos nach Lebensunterhaltskonzept Bis 1986 zählte eine Person als arbeitslos, wenn sie sich selbst der Gruppe der Arbeitslosen zuordnete, bereits einmal in einem Arbeitsverhältnis stand und Arbeit suchte, gleichgültig ob Arbeitslosengeld oder Notstandhilfe bezogen wurde oder nicht. Personen, die eine Arbeit oder eine Lehrstelle suchten, ohne zuvor jemals beschäftigt gewesen zu sein, wurden nicht zu den Arbeitslosen gezählt. Bis 1983 zählten grundsätzlich auch Personen in Elternkarenz als arbeitslos. Ab 1987 zählte eine Person als arbeitslos auch ohne vorherige Berufstätigkeit, wenn sie beim Arbeitsamt vorgemerkt oder auf Arbeitssuche (ohne Vormerkung beim Arbeitsamt) war und innerhalb eines Monats verfügbar war. Seit 1994 gibt es für die Einstufung als Arbeitslose keine Vorgaben mehr, sondern die Ergebnisse beruhen ausschließlich auf den subjektiven Angaben der Befragten. 
Erwerbstatus nach internationaler Definition (ILO): Wird seit 1994 erhoben. Erwerbstätige nach internationaler Definition sind Personen, die in der Referenzwoche mindestens eine Stunde gearbeitet haben oder die wegen Urlaub, Krankheit usw. nicht gearbeitet haben, aber normalerweise einer Beschäftigung nachgehen. Präsenz- und Zivildiener sind ausgeschlossen. Arbeitslose nach internationaler Definition sind Personen, die im Sinne dieses Konzeptes nicht erwerbstätig sind, die weiters innerhalb der nächsten beiden Wochen nach der Referenzwoche eine Arbeit aufnehmen können und in der Referenzwoche oder den drei vorhergehenden Wochen aktiv eine Arbeit gesucht haben oder nur deshalb nicht gesucht haben, weil sie bereits eine Arbeit gefunden haben, die sie innerhalb von drei Monaten aufnehmen werden.  
Erwerbstätigenquote: Erwerbstätige im Alter von 15 bis 64 Jahren bezogen auf die gleichaltrige Bevölkerung.  
Arbeitslosenquote: Arbeitslose im Alter von 15 bis 74 Jahren bezogen auf die gleichaltrigen Erwerbspersonen (Erwerbstätige und Arbeitslose).

Rückfragen zum Thema beantworten in der Direktion Bevölkerung, Statistik Austria:  
Mag. Käthe KNITTLER, Tel.: +43 (1) 71128-7906 bzw. käthe.knittler@statistik.gv.at und  
Mag. Cornelia MOSER, Tel.: +43 (1) 71128-7176 bzw. cornelia.moser@statistik.gv.at

 

Tabelle 1: Bevölkerung nach Erwerbsstatus (Lebensunterhaltskonzept) 1968-2018
JahreMänner1)ErwerbspersonenFrauen1)Erwerbspersonen
Erwerbstätige1)Arbeitslose3)Erwerbstätige1)Arbeitslose3)
in 1.000in 1.000in %2)in 1.000in %4)in 1.000in 1.000in %2)in 1.000in %4)
19685)2.234,01.842,082,535,01,82.469,01.169,047,334,02,8
19695)2.175,11.781,281,931,11,72.443,31.115,545,731,22,7
19705)2.162,51.776,082,120,61,12.454,61.124,045,822,51,9
19715)2.182,11.783,581,715,30,82.465,61.129,145,821,41,8
19725)2.210,01.794,781,212,20,72.466,21.128,445,822,01,9
19735)2.245,21.826,081,312,30,72.480,01.139,946,020,41,7
1974x)2.241,71.892,484,418,91,02.415,01.158,748,025,42,1
19752.243,01.870,183,427,81,52.412,71.118,646,428,92,5
19762.251,61.861,482,728,11,52.415,71.117,246,230,42,6
19772.273,01.884,882,923,71,22.428,31.143,747,129,02,5
19782.293,41.896,982,730,51,62.440,31.156,347,438,63,2
19792.311,31.911,082,729,01,52.451,51.160,247,341,43,4
19802.335,61.931,382,724,91,32.468,91.170,847,438,93,2
19812.372,01.939,781,836,71,82.497,61.186,747,549,64,0
19822.409,71.938,580,458,12,92.527,91.195,847,362,04,9
19832.438,21.924,778,971,13,52.551,61.195,046,865,15,1
1984x)2.467,21.939,878,679,23,92.573,61.267,649,348,03,6
19852.488,11.950,078,473,43,62.582,61.261,648,947,03,6
19862.503,01.971,478,864,53,22.581,91.283,049,741,23,1
1987x)2.514,31.970,578,474,33,62.577,41.301,250,556,04,1
19882.523,51.965,277,966,23,32.570,61.314,751,155,44,0
19892.539,91.982,278,058,32,92.570,31.335,452,050,43,6
19902.566,82.005,078,162,53,02.579,71.372,553,251,43,6
1991x)2.597,82.029,578,169,73,32.594,91.402,454,053,73,7
19922.627,82.057,978,374,43,52.616,21.458,555,757,73,8
19932.649,02.059,377,785,74,02.633,61.478,956,270,04,5
1994x)2.656,62.052,077,294,34,42.639,21.482,156,274,74,8
19952.656,02.066,577,887,64,02.639,91.480,356,181,15,2
19962.656,52.043,176,9104,44,82.644,11.488,656,382,95,3
19972.659,82.039,976,7101,44,72.652,21.493,856,387,45,5
19982.664,72.039,176,5104,14,82.660,81.489,756,090,55,7
19992.673,72.057,276,9103,14,82.672,41.508,056,475,64,8
20002.686,32.062,576,891,84,22.686,71.521,156,677,54,8
20012.703,32.053,876,094,74,42.703,51.528,156,580,75,0
20022.725,02.064,075,7115,75,32.721,11.564,957,584,45,1
20032.743,22.077,375,7119,25,42.741,11.588,057,991,55,4
2004x)2.757,82.005,472,7165,87,62.759,51.610,358,4130,57,5
20052.764,92.003,972,5175,08,02.765,31.612,958,3127,67,3
20062.771,82.041,473,6164,57,42.771,61.670,860,3123,86,9
20072.774,72.069,274,6150,76,82.777,01.697,361,1117,36,4
20082.782,32.080,074,8142,26,42.787,91.728,662,0109,15,9
20092.786,52.050,873,6175,87,82.794,81.731,762,0124,76,7
20102.792,12.062,273,9174,07,72.802,81.750,562,5123,86,6
20112.806,22.080,074,1159,17,12.819,41.762,362,5115,36,1
20122.814,92.085,674,1162,97,22.827,51.784,963,1121,96,4
20132.826,82.084,573,7177,57,82.836,51.795,963,3134,77,0
20142.846,02.071,572,8194,78,52.850,31.809,463,5150,07,6
20152.874,82.095,972,9209,79,02.866,61.831,263,9152,07,6
20162.917,22.131,473,1223,69,42.890,31.861,764,4156,37,7
20172.923,02.157,373,8209,58,82.899,91.880,664,9148,17,3
20182.920,72.201,675,4184,87,72.906,41.915,665,9137,96,7
Tabelle 2: Bevölkerung nach Erwerbsstatus (Lebensunterhaltskonzept), 20 bis 59 Jahre
 InsgesamtErwerbstätige1)Arbeitslose1)erhaltene Personen2)Nicht-ErwerbspersonenPensonist(in)
Ausschließlich haushaltsführendSchüler(in)/Student(in)Sonstige
in 1.000
1968 
Insgesamt3.585,02.528,054,0833,0 . . . 170,0
Männer1.686,01.553,027,053,0 .
.
.
53,0
Frauen1.899,0975,027,0780,0 .
.
.
117,0
in % 
Insgesamt100,070,51,523,2 . . . 4,7
Männer100,092,11,63,1 .
.
.
3,1
Frauen100,051,31,441,1 .
.
.
6,2
2018 
Insgesamt4.868,63.860,5294,3 . 200,3261,2132,3120,0
Männer2.444,12.025,8165,3 .
9,0123,865,854,5
Frauen2.424,41.834,6129,0 .
191,3137,466,665,6
in % 
Insgesamt100,079,36,0 . 4,15,42,72,5
Männer100,082,96,8 .
0,45,12,72,2
Frauen100,075,75,3 .
7,95,72,72,7
Tabelle 3: Berufstätige1) nach Berufen und Geschlecht 1968
7 häufigste Berufein 1.000in %
Männer
Insgesamt1.926100,0
Ackerbau, Tierzucht, Gartenbauberufe28915,0
Bauberufe19510,1
Landverkehrsberufe1357,0
Übrige Büroberufe, Verwaltungshilfsberufe1236,4
Schmiede, Schlosser, Werkzeugmacher985,1
Händler, Ein- und Verkäufer904,7
Holzverarbeiter824,3
Frauen
Insgesamt1.226100,0
Ackerbau, Tierzucht, Gartenbauberufe31025,3
Übrige Büroberufe, Verwaltungshilfsberufe16013,1
Händler, Ein- und Verkäufer14411,7
Bekleidungshersteller, andere Textilverarbeiter675,5
Haushälterinnen, Hausgehilfen, Hauswarte584,7
Buchhalter, Kassiere und verwandte Berufe473,8
Gebäudereiniger, Rauchfangkehrer443,6

 

Tabelle 4: Erwerbstätige1) nach Berufen und Geschlecht 2018
7 häufigste Berufein 1.000in %
Männer
Insgesamt2.218,6
100,0
Ingenieurtechnische u. vergleichbare Fachkräfte182,4
8,2
Bau- und Ausbaufachkräfte sowie verwandte Berufe, ausgenommen Elektriker178,8
8,1
Metallarbeiter, Mechaniker und verwandte Berufe178,2
8,0
Fahrzeugführer und Bediener mobiler Anlagen142,3
6,4
Nicht akad. betriebswirtschaftl. u. kaufmänn. Fachkräfte u. Verwaltungsfachkräfte142,0
6,4
Berufe im Bereich personenbez. Dienstleistungen98,2
4,4
Naturwissenschaftler, Mathematiker u. Ingenieure97,5
4,4
Frauen
Insgesamt1.925,2
100,0
Verkaufskräfte218,311,3
Nicht akad. betriebswirtschaftl. u. kaufmänn. Fachkräfte u. Verwaltungsfachkräfte189,49,8
Lehrkräfte159,18,3
Allgemeine Büro- und Sekretariatskräfte153,98,0
Berufe im Bereich personenbezogener Dienstleistungen134,07,0
Reinigungspersonal und Hilfskräfte132,86,9
Akademische u. verwandte Gesundheitsberufe130,16,8

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