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Kopf, Hals

Etwas mehr als 1.000 bösartigen Tumore werden jedes Jahr im Kopf- und Halsbereich diagnostiziert. Dazu zählen Tumore der Lippe und der Mundhöhle, der Nasennebenhöhlen und des Kehlkopfes. Gehirntumore und bösartige Neubildungen der Schilddrüse sind in dieser Gruppe nicht enthalten, Erkrankungshäufigkeit und Sterblichkeit dieser Tumore werden getrennt ausgewiesen.

2007 erkrankten Männer etwa 3,2-mal so häufig an einem bösartigen Tumor des Kopf- bzw. Halsbereiches als Frauen. In absoluten Zahlen bedeutet das, dass 778 Männer und 241 Frauen an diesen Tumoren erkrankten. Generell liegt das Risiko einer solchen Erkrankung vor dem 75. Lebensjahr bei etwa 0,9, für Männer bei 1,5%, für Frauen bei 0,4%.

Die langfristige Entwicklung zeigt nur geringe Veränderungen der Erkrankungshäufigkeit und der Sterblichkeit. Während das Erkrankungsrisiko der Männer, nach einer leichten Zunahme in den 1980er Jahren, in den letzten Jahren geringfügig abgenommen hat, bleibt das Erkrankungsrisiko der Frauen, ebenfalles nach einer leichten Zunahme in den 1980er Jahren, konstant.

Etwa die Hälfte der an einem bösartigen Tumor des Kopf- bzw. Halsbereiches erkrankten Personen stirbt auch daran. Das Geschlechterverhältnis entspricht nahezu dem der Erkrankungshäufigkeit. Betrachtet man die zeitliche Entwicklung der Sterblichkeit, zeigt sich für Männer und Frauen ein gleichbleibendes Risiko über die letzten Jahre.

Tabelle(n):
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Kopf, Hals (C00-C10,C31-C32) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Grafik(en):
Bösartige Neubildungen des Kopf & Halsbereiches im ZeitverlaufGIF