Jährlich erkranken in Österreich etwa
In der Gesundheitsberichterstattung spielen die Epidemiologie der Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Kalenderjahr, Datenquelle: Österreichisches Krebsregister) und der Krebsmortalität (Datenquelle: Österreichische Todesursachenstatistik) eine zentrale Rolle. Auch die Evaluierung von breit gestreuten Screening-Programmen ist – zumindest für einzelne Tumorentitäten - nur mit den Daten der Krebsinzidenz und der Todesursachenstatistik möglich. Der regelmäßige Abgleich der Daten des Krebsregisters mit den Gestorbenen aus der Statistik der Standesfälle erlaubt darüber hinaus, Ergebnisse zur Prävalenz von Krebserkrankungen sowie detaillierte Ergebnisse einer Überlebensdaueranalyse zu präsentieren.
Die gesetzliche Grundlage für das österreichische Krebsregister bilden das Krebsstatistikgesetz 1969 und die Krebsstatistikverordnung 1978.
Um die Inzidenz- und Mortalitätsdaten so aktuell und einfach wie möglich zugänglich zu machen, finden Sie im Navigationsbereich auf der linken Seite alle Tumorerkrankungen aufgelistet, für die Standardauswertungen vorhanden sind. Diese beinhalten unter anderem Grafiken über die zeitliche Entwicklung, Zeitreihentabellen und Tabellen zur regionalen Verteilung sowie zur Stadienverteilung.
Die Standardpublikation „Krebsinzidenz und Krebsmortalität in Österreich“ (PDF 8,99MB) liegt nunmehr in der zweiten Auflage vor. Die den Zeitreihen zugrunde liegenden Daten sind in elektronisch weiterverarbeitbarem Format verfügbar: