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Krebserkrankungen

Jährlich erkranken in Österreich etwa 36.000 Menschen an Krebs, Männer sind etwas häufiger betroffen als Frauen. Für beide Geschlechter stellen bösartige Tumorerkrankungen, nach den Herz-Kreislauferkrankungen, die zweithäufigste Todesursache dar. Angesichts der Tatsache, dass diese Erkrankungen überwiegend im höheren Alter auftreten, wird wegen der zunehmenden Alterung der Bevölkerung die Bedeutung der Krebserkrankungen bei der Beschreibung des Gesundheitszustandes und bei der Planung der Gesundheitsversorgung auch in Zukunft weiter zunehmen.

In der Gesundheitsberichterstattung spielen die Epidemiologie der Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Kalenderjahr, Datenquelle: Österreichisches Krebsregister) und der Krebsmortalität (Datenquelle: Österreichsche Todesursachenstatistik) eine zentrale Rolle. Auch für die Evaluierung von Screening-Programmen sind die Daten des Krebsregisters und der Todesursachenstatistik von großer Bedeutung.

Die gesetzliche Grundlage für das österreichische Krebsregister bilden das Krebsstatistikgesetz 1969 und die Krebsstatistikverordnung 1978.

Um die Inzidenz- und Mortalitätsdaten so aktuell und einfach wie möglich zugänglich zu machen, finden Sie im Navigationsbereich auf der linken Seite alle Tumorerkrankungen aufgelistet, für die Standardauswertungen vorhanden sind. Diese beinhalten unter anderem Grafiken über die zeitliche Entwicklung, Zeitreihentabellen und Tabellen zur regionalen Verteilung sowie zur Stadienverteilung.

Weitere Informationen:
Krebsinzidenz und Krebsmortalität in Österreich 2004 (Standardpublikation)PDF