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Harnblase

Krebs der Harnblase war im Jahr 2007 mit 1.615 Fällen für rund 4,6% aller Tumordiagnosen verantwortlich. Interessant an dieser Krebslokalisation sind die starken Unterschiede zwischen den Geschlechtern. Das Risiko für Männer, an Blasenkrebs zu erkranken, war etwa drei Mal so hoch wie das der Frauen. So litten sechs von 100 männlichen Krebspatienten an Blasenkrebs, aber nur knapp drei von 100 Patientinnen.

Die Zahl der jährlichen Diagnosen blieb in den letzten zehn Jahren relativ stabil. Das altersbereinigten Risiko sank dagegen sehr deutlich (1997: 14,0, 2007: 10,5). Bei der Sterblichkeit war ein Rückgang sowohl bei den absoluten Zahlen, als auch beim Risiko zu erkennen. Da Blasenkrebs mit dem Rauchen in Verbindung gebracht wird, bleibt abzuwarten, ob sich der rückläufige Trend in der Entwicklung der Lungenkrebszahlen der Männer auch hier wieder finden wird.

Tabelle(n):
Harnblase (C67) - Krebsinzidenz (Neuerkrankungen pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Harnblase (C67) - Krebsmortalität (Sterbefälle pro Jahr), Österreich ab 1983HTMLPDFXLS
Harnblase (C67) - Krebsinzidenz nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Harnblase (C67) - Krebsmortalität nach Bundesländern, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Harnblase (C67) - Krebsinzidenz nach Stadium, Jahresdurchschnitt (2005/2007)HTMLPDFXLS
Grafik(en):
Bösartige Neubildungen der Harnblase im ZeitverlaufGIF